Dethleffs baut "Männermobil"

Dethleffs baut "Männermobil"

— 18.06.2009

Papas neue Tankstelle

Der PR-Gag wird fortgesetzt: Nach dem ultimativen Mädchen-Mobil baut Dethleffs jetzt ein fahrendes Zuhause für den echten Mann. Das fertige "Männermobil" wird auf dem Caravan-Salon Düsseldorf stehen. An Bord: jede Menge Klischees.

Eine echte Retour-Kutsche: 2006 baute der Hersteller Dethleffs in Isny (Allgäu) mit großem Tamtam das ultimative Wohnmobil für Frauen. Als Konzeptfahrzeug angelegt, wurde es auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf präsentiert und brachte den beabsichtigen (Be-)Achtungserfolg. Nun folgt im Gegenzug das lang erwartete Reise-Paket für echte Kerle: das Männermobil. An Bord sind so ziemlich alle Klischees, die man(n) sich so denken kann. Dennoch baut Dethleffs (unter der Marke seiner Tochterfirma Sunlight) keinen Witz auf Rädern, sondern ein solides und urlaubstaugliches Einzelstück. Noch dazu ist es ein ganzer Kerl: Um all die Spielzeuge unterbringen zu können, holte Dethleffs ein 6,7 Tonnen großes Lkw-Chassis aus dem Regal, das eine 176 PS starke Iveco-Maschine antreibt – für stilechte Männer-Bewegung.

Quad-Hangar, Flipper und Stange für Go-Go-Girls

Party auf Reisen: Den größten Platz an Bord nimmt - natürlich - die Bar ein.

Und was nimmt Papa mit ins Exil? An erster Stelle steht natürlich eine Zapfanlage, untrennbar verbunden mit dem Chassis; damit das erfrischende Nass stets munter fließen möge. Apropos fließen: Beim Ideen-Brainstorming flossen natürlich zahlreiche verrückte Ideen, was in so einem rollenden Männertraum noch alles verbaut sein soll. Ob die Stange für Go-Go-Girls, die Nebelmaschine, der Flipper und das Quad-Hangar am Ende an Bord untergebracht werden konnten, unterliegt bisher strengster Geheimhaltung. Auch eine integrierte Hochdruck-Reinigungsanlage, um nach jeder Orgie das ganze Fahrzeug praktischerweise einfach auszukärchern, soll noch im Gespräch sein.

Spülmaschine als Zugeständnis an Waschlappen

Schleppt was weg: Eine bärenstarke Iveco-Zugmaschine mit 176 PS macht Papas Rolling Home kräftig Beine.

Fest steht: Es wird ein extra großer Kühlschrank installiert, mit extra großem Tiefkühlfach für die Pizzen, und eine Mikrowelle zum Aufwärmen derselben. Da es immer noch Heinis geben soll, die echtes Geschirr benutzen (igitt) und keine praktischen Wegwerf-Pappteller, gibt's als Zugeständnis an solche Waschlappen eine Spülmaschine. Und weil richtige Männer sich bekanntlich bei jeder Gelegenheit zudröhnen lassen, gibt's eine gewaltige Anlage an Bord (damit sie ihre alte bzw. Alte nicht so vermissen). Zwei große TFT-Monitore sorgen überdies dafür, dass es immer etwas zu sehen gibt im Männermobil. Damit man dem Traum aller Typen auch von außen seine Mission leicht anmerkt (Stichwort Imponiergehabe), soll er mit Truck-Teilen aufgemotzt werden, unter anderem erhält die Kiste ein betont auffälliges Auspuff-Rohr (Motto: Ich hab' den längsten) und einen fetten Kuhfänger zur Selbstverteidigung. Und falls der Chauffeur mal den Überblick verlieren sollte: Auf dem Dach gibt's eine Erholungsfläche als letzte Zuflucht.

Autor: Roland Wildberg

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