Die Autos von Michael Jackson — 01.07.2009

Jacksons Reste-Rampe

Michael Jackson hinterlässt Songs für die Ewigkeit. Und ein Feuerwehrauto. Das tat auf der Neverland-Ranch Dienst. Zusammen mit anderen Mobilien. Ein Blick in die Garage des King of Pop.

Nein, ich kann den Text von "Thriller" nicht auswendig und habe auch nie bei "We are the World" Rotz und Wasser geheult. Und doch hat mich das tragische Ende von Michael Jackson einigermaßen erschüttert. Der King of Pop ist tot. Ein ganz blödes Gefühl. Ging mir zuletzt so, als sie bei Volkswagen dem Käfer den Stecker rausgezogen haben. Wenn Legenden abtreten, geht auch immer ein Stück der eigenen Vergangenheit. Ob man nun Fan war oder nicht. Mir war der gute Michael immer ein bisschen zu künstlich und zu verschroben, seine Musik ein ganzes Stück zu massenkompatibel. Wobei – verschroben und massenkompatibel war der Käfer ja auch. Und der hat gezeigt, dass Legenden ja nie so ganz verschwinden.

Die Neverland-Ranch hatte eine eigene Feuerwache

Der Feuerwehr-Pick-up bietet Platz für einen Feuerwehrmann und seinen Captain.

Michael Jackson hinterlässt Songs für die Ewigkeit, den Moonwalk, unbezahlbare Musikrechte und einen ziemlich bunten Fuhrpark. Der tat auch Not. Nicht unbedingt, um quer durch die USA zu fahren – sondern um auf der Neverland-Ranch von A nach B zu kommen. Das zum Tier- und Vergnügungspark ausgebaute Gelände ist elf Quadratkilometer groß. Da braucht man nicht nur diverse Golf-Wägelchen und Strecht-Limousinen, sondern auch dicke SUV. Und natürlich ein Polizei-Motorrad. Ordnung muss sein. Auch in  Nimmerland. Und dann ist da noch ein rotes Feuerwehrauto, das Jackson angeblich speziell für den Einsatz auf der Neverland-Ranch bauen ließ. Wie speziell der GMC High Sierra 3500 Pick-up aus dem Jahr 1986 tatsächlich ist, können wohl nur Feuerwehr-Profis beurteilen. Bei Emergency One in Florida wurden die Dinger jedenfalls in Serie gebaut.

2009 sollte ein Großteil des Fuhrparks versteigert werden

Luxus-Liner mit Dusche und Bidet: Michael Jacksons Tourbus sollte bei einer Auktion bis zu 60.000 Dollar einfahren.

Der Blick in Michael Jacksons Garage ist übrigens nicht erst seit seinem Ableben möglich. Nach seinem Pädophilie-Prozess vor vier Jahren wurde die Neverland-Ranch 2005 geschlossen. Jackson konnte die Gehälter seiner Angestellten nicht mehr bezahlen. Um offene Rechnungen zu begleichen, wollte der Popstar mit Hilfe des Auktionshauses Julien's in Beverly Hills 1390 Gegenstände aus seinem Persönlichen Besitz versteigern. Darunter auch sein goldbeschlagener Rolls-Royce und ein Teil des Neverland-Fuhrparks. Die Auktion wurde im April 2009 auf Wunsch Jacksons abgesagt. Geblieben ist der Auktionskatalog voller großer und kleiner Jackson-Schätze. Viel Kitsch, viel Nippes, Glitzer-Zeug. Echte Freunde wären Michael und ich nie geworden – aber Himmel, hatte der Kerl einen coolen Tourbus.

Alle Fahrzeuge aus der abgesagten Versteigerung gibt es oben in der Bildergalerie. Alles zum Tod von Michael Jackson bei bild.de.

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Kommentare zum Artikel (11)

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Uli
13.07.2009, 12:18Uhr

Die Autos sind jetzt also die "Spielzeuge" eines reichen "Mannes" hahaha.
Die Dinger die hier gezeigt wurden bestätigen auf eindrucksvolle Weise was ich mir schon immer gedacht habe, der Jackson hatte eine ganz besondere Orientierung im leben.
Hätte ich so Spielzeugautos, würde ich nicht wollen ,dass die einer nach meinem Tod findet!!!

MichaelK
06.07.2009, 12:43Uhr

Herr Klapper hats sich da wohl im Thema vertan? Oo Sowas gehört ins Forum und nicht unter einen themen fremden Artikel.

Klapper Joachim
05.07.2009, 13:23Uhr

Hallöchen die Damen und Herren,

Ich finde es ja super das Sie in der Ausgabe 27 die Nummernschilder erklären aber ich
glaube das da jemand in Erdkunde nicht aufgepasst hat.
Das Kennzeichen * LI * steht zwar für Lindau aber ist immer noch in BAYERN und nicht in BADEN WÜRTTEMBERG.

Liebe Grüße aus LINDAU aus BAYERN

Nichtwisser
04.07.2009, 13:17Uhr

Lasst doch dem Jackson seine ewige Ruh.
Zumindest hat er mit seiner Kaufsucht die Wirtschaft befügelt, auch die Deutsche mit dem Noeplan.

Rattikarl
03.07.2009, 16:12Uhr

Wer Michael Jacksons Tod mit dem Produktionsende eines "Käfers" vergleicht und noch dazu "Strecht-Limousinen" schreibt, von dem ist auch nicht mehr zu erwarten...

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