DTM Racer Driver 3 Create & Race

DTM Racer Driver 3 Create & Race DTM Racer Driver 3 Create & Race

DTM Race Driver 3 Create & Race

— 05.04.2008

Baumeister gesucht!

Mit DTM Race Driver 3 Create & Race entwerfen Sie auf der Nintendo DS Ihre eigenen Strecken. Aber dafür müssen Sie sich erst einmal das nötige Kapital erspielen.

Der Titel "DTM Race Driver" ist mittlerweile zwar etwas in die Jahre gekommen – die Rennsimulation selbst dagegen befindet sich auf dem neuesten Stand der Fähigkeiten einer Nintendo DS-Konsole. Mittlerweile trägt das Spiel den Namen "DTM Race Driver 3 Create & Race" und hat mit der Urversion neben dem Namen nur eines gemein: Kernstück ist die Welt-Tour. Die Höchstleistungen am Steuerkreuz werden nicht nur in der DTM, sondern auch am Lenkrad eines Supertrucks oder im Tuning-Cup abverlangt. Eigentlich endet somit eine knappe Vorstellung eines klassischen Rennspiels: Qualifikation, Pole Position sichern, heizen, gewinnen, nächstes Rennen, Sieger der Welt-Tour – Ende. Aber nix da,  bei "Create & Race" fängt der Spaß jetzt erst richtig an.

Auf die selbst kreierten Rennstrecken wartet im Onlinemodus eine unbegrenzte Zahl an Kontrahenten.

Wie der Name schon vermuten lässt, provoziert es die Touchscreen-Oberfläche des DS geradezu, mit dem Plastikstift eigene Strecken im Schnellverfahren zu entwickeln. Allerdings benötigt der Baumeister für jedes einzelne Streckenmodul Geld. Das verdient er einerseits mit dem Meistern der Welt-Tour-Strecken, aber auch Herausforderungen fernab der Touren-Pisten füllen den Geldbeutel: Gesucht wird ebenso der Meister im Pylonen-Schlängeln, im Limitfahren oder im Halten einer speziellen Durchschnittsgeschwindigkeit. Mit prall gefülltem Konto wird die Wunsch-Strecke einfach mit dem Stift vorgezeichnet und anschließend mit Feinheiten versehen. "Trackmania" lässt grüßen.

Pures Fahrvergnügen im Onlinemodus

Aber was wäre ein eigens kreierter Vergnügungspark ohne Besucher? Entweder können über den Onlinemodus ausgesuchte Freunde auf die heimische Strecke eingeladen werden, oder der DS wählt eigenständig neue Fahrbegeisterte aus. Natürlich haben die Gäste Geschenke im Gepäck – und zwar ihre eigenen Strecken. Somit können jederzeit kleine Meisterschaften mit bis zu vier Spielern ausgefochten werden. Den Käufer erwartet also ein schier unbegrenzter Horizont an immer neuen Streckenverläufen – eine gute Entschädigung für den Single-Player-Modus, dessen unausgereifte KI eher auf virtuelle Stockcarfahrer denn auf filigrane Rennfahrer schließen lässt. Aber letzten Endes ist das Spiel nun mal komplett auf den Onlinemodus ausgerichtet. Und dem Spielspaß werden hier keine Scheibenbremsen angelegt: Ein ausgetüfteltes Schadensmodell wirkt sich auf die Funktionstüchtigkeit des Boliden aus, und ganz DTM-Racer-like sorgt eine anständige Physik-Engine für eine realistische Fahrsimulation. Die Nutzung des Double Screens darf natürlich auch nicht fehlen: Oben quietschen die Reifen, unten wird die Streckenführung eingeblendet. Dem wahrheitsgetreuen Rennvergnügen (oder zumindest das, was auf einem Handheld möglich ist) wird demnach kein Riegel vorgeschoben.

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