UPDATE! Erlkönig Porsche 911 (2011)

Erlkönig Porsche 911 (2011) Erlkönig Porsche 911 (2011)

Erlkönig Porsche 911 (2011)

— 27.01.2010

Neuer 911er, alte Tugenden

Ein Porsche ist ein Porsche ist ein Porsche – vor allem, wenn er 911 heißt. Der startet 2011 in siebter Generation. Schneller, stärker, sparsamer, perfekter. Das heißt aber noch lange nicht, dass bei Testfahrten alles glatt läuft.

Sechs Generationen Porsche 911 haben vor allem eins gebracht: Kontinuität. Auch wenn der klassschichste aller Porsche von 1964 bis heute reichlich an Gewicht und Zentimetern zugelegt hat, sein Boxermotor nur noch so klingt, als sei er luftgekühlt und praktisch alle fahrdynamischen Flegelhaftigkeiten abgelegt hat, an den Grundzügen von Design und Technik haben Kreative und Entwickler nie wirklich gerüttelt. Ein Porsche ist ein Porsche ist ein Porsche. Zumindest, wenn es um den 911er geht. Da wundert es nicht, dass auch die nächste Generation des Tradition-Sportlers wie ein 911er aussehen wird. Wenn der intern 991 genannte Vorzeige-Porsche Ende 2011 zu den Händlern rollt, werden wir in das vertraute 911er-Gesicht blicken: breite Nase, tiefe Front und runde Scheinwerfer.

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Kurz und knackig: Als Computeranimation legt der neue Porsche 911 einen stämmigen Auftritt hin.

Die Erlkönig-Flotte des 991 rollt seit Mitte 2008 durch alle Klimazonen – immer aufwendig mit falschem Turbo-Heckspoiler, aufgeklebten seitlichen Lufteinlässen und dick verklebter Frontschürze getarnt. Die neuesten Fotos stammen aus dem nördlichsten Europa, wo der neue 911er sich den letzten Schliff in Sachen Winterhärte holt. Dass dabei noch ein bisschen was zu tun ist, beweist der Ausritt des Testfahrers in eine Schneewehe. Körperlich blieb der Mann am Steuer unverletzt. Wir können aber sicher sein, dass es ganz schön am Ego kratzt, so einen Erlkönig im Schnee zu versenken – vor allem dann, wenn eine Meute Fotografen parat steht. Glück für den Unglückspiloten: Die Tarnung blieb heil.

Vorschau: Die Stars der IAA 2011

Dennoch gut zu erkennen: die veränderten Proportionen. Das Cockpit rückt ein Stück weiter nach vorn, der Vorderwagen bekommt einen noch knapperen Überhang. Dafür gibt's 100 Millimeter mehr Radstand, eine breitere Spur und ein deutlich wuchtigeres Heck. In Sachen Umweltfreundlichkeit haben sich die Entwickler aus Zuffenhausen ein Start-Stopp-System ausgedacht, eine elektrische Servolenkung ausgetüftelt und die Bremsenergie-Rückgewinnung integriert. Fehlt nur noch ein Hybridantrieb. Den soll es sogar schon geben; allerdings nur als handgefertigtes Testmodell. Spritspar-Technik, Boxermotoren mit Direkteinspritzung und Alu-Leichtbau – 40 Kilo soll der 991 im Vergleich zum 997 abspecken und damit bis zu zehn Prozent weniger Sprit verbrauchen. Wir sehen uns auf der IAA 2011 !





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