Ferrari F430

Ferrari F430 Ferrari F430

Ferrari F430

— 24.08.2004

Enzo light

Mit dem F430 präsentiert Ferrari beim Pariser Autosalon nicht nur den Nachfolger des F 360. Irgendwie steckt auch ein bißchen Enzo drin.

Der Nachfolger des F 360 steht auf dem Autosalon Paris. Er heißt F430 und kann getrost als Enzo light bezeichnet werden. Sowohl in technischer Hinsicht als auch beim Design finden sich Anleihen beim Spitzenmodell aus Maranello. Von vorne führt der F430 die Linie des F 360 weiter, bei der Gestaltung der Frontschürze blickt trotzdem ein wenig Enzo durch. Der Blick auf das Heck macht die Ähnlichkeit deutlicher: Großer Diffusor, vier Endrohre, Heckleuchten, die über die Karosserie hinausragen.

Für standesgemäßen Vortrieb sorgt ein 4,3 Liter großer V8 mit 490 PS. Das Triebwerk soll den F430 in unter vier Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und für eine Höchstgeschwindigtkeit von 315 km/h sorgen. Fahrleistungen, die der F430 seinem günstigen Leistungsgewicht verdankt. Im "kleinen" Ferrari bewegt jede Pferdestärke nur knapp drei Kilogramm. Für entsprechende Verzögerung sorgen die Kohlefaser-Keramik-Bremsscheiben, die auch im Enzo zum Einsatz kommen.

Geschaltet wird das Sechsgang-Getriebe des F430 wahlweise über Schaltpaddel am Lenkrad oder über den Schaltknüppel. Eine Adaption der Formel-1-Technik erlaubt bei Schaltung am Lenkrad die Gangwechsel in 150 Millisekunden. Dank eines elektronischen Differentials kann der Fahrer wie in der Formel 1 mehrere Fahrprogramme per Drehschalter am Volant wechseln. Dabei werden die Fahrwerksabstimmung und die Charakteristik des Getriebes verändert. Im Frühjahr 2005 soll der F430 bei den Händlern stehen, die Preise sind noch nicht bekannt.

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