Flutkatastrope in Thailand

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Flutkatastrope in Thailand

— 28.10.2011

Thai-Land unter

Thailand erlebt die schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten. Die Millionenmetropole Bangkok hat es schwer erwischt. Bilder aus einer Stadt im Ausnahmezustand.

Das Bild (oben) ist zu friedlich für eine Katastrophe biblischen Ausmaßes. Nur noch ein paar Autodächer ragen aus den Fluten. Die stillen Zeugen der schweren Überschwemmungen in Thailand geben ein bizarres Schauspiel ab. Keiner hatte mehr Zeit, die Neuwagen vom Honda-Werksgelände nahe der ehemaligen Königsstadt Ayutthaya in Sicherheit zu bringen. Wohin auch? Der Norden Thailands erlebt die schwersten Überflutungen seit Jahrzehnten. Nach heftigen Monsunregen steht das Wasser in einigen Regionen bis zu drei Meter hoch, auch die Millionenmetropole Bangkok hat es bereits erreicht. Momentan sind alle Augen auf die Wasserpegel des Flusses Chao Phraya und der Kanäle gerichtet. Beide Wasserläufe sind zum Bersten voll.

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Chaos auf Bangkoks Straßen: Die Regierung forderte Einwohner in besonders gefährdeten Bezirken dringend zur Flucht auf.

Am Samstagabend (29. Oktober 2011) wird der Scheitelpunkt der Überschwemmungen erwartet. Weite Bezirke auch in der Innenstadt Bangkoks drohen zu überfluten. Der Wasserstand im Fluss Chao Phraya erreichte am Freitag die kritische Marke von 2,47 Meter. An mehreren Stellen brach das Flutwasser bereits über die 2,50 Meter hohen Barrieren. Das Krisenzentrum der Regierung (Froc) forderte Einwohner in besonders gefährdeten Bezirken entlang des Chao Phraya und im Norden noch einmal dringend zur Flucht auf. Nach Behördenangaben dürfte sich die Situation erst im Laufe des Novembers entspannen. Die Zahl der Todesopfer wird offiziell schon jetzt auf mehrere hundert Menschen beziffert, bis zu neun Millionen Menschen sollen im ganzen Land ihre Bleibe verloren haben. Der wirtschaftliche Schaden geht bereits in die Milliarden – nach Angaben der Bank von Thailand betrug er bis zum 19. Oktober bereits 140 Milliarden Baht (3,2 Milliarden Euro).

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