Der Automobilweltverband FIA bestätigt gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT und SPORT BILD: Ab 2018 gibt es in der Formel 1 den biometrischen Handschuh. „Wir haben uns die Frage gestellt: Wie können wir neueste Technologie nutzen, um unserem Mediziner-Team und damit den Fahrern zu helfen“, sagt der stellvertretende Formel-1-Rennleiter Laurent Mekies zu dieser Webseite. Die Lösung: „Wir haben einen Sensor im Handschuh entwickelt, der die Vitalfunktionen des Fahrers misst, aufzeichnet und ans Medical Car sendet, wenn es sich einer Unfallstelle nähert.“
Formel 1
Der neue Rennhandschuh misst unter anderem den Puls der Piloten
Der etwa drei Millimeter dicke Sensor ist auf der gepolsterten Handfläche oder im Zeigefinger so eingenäht, dass der Fahrer ihn kaum spürt. Insgesamt bringen Sensor und der Chip im Handschuhschaft nur 30 Gramm Zusatzgewicht in den feuerfesten Handschuh. Er misst Puls, Sau­erstoffkonzen­tration im Blut sowie die Bewegungsintensität des Fahrers und überträgt die Daten mittels einer neuartigen Bluetooth-Verbindung in das sich nähernde Medical Car. Mekies: „Die Piloten unterstützen diesen Schritt für mehr Sicherheit sehr.“
Reifen
Den Sensor sollen die Fahrer kaum spüren können
Den Hintergrund der neuen Technologie erklärt der FIA-Mann so: „Wenn du weißt, ob der Fahrer sich bewegt und atmet, kannst du ganz andere Entscheidungen treffen: Muss das Auto um jeden Preis schnell in ­eine Position gebracht werden, in der man Zugang zum Fahrer hat? Oder kann man die Bergung schonend vornehmen?“
Der Handschuh ist 2018 noch freiwillig, ab 2019 dann Pflicht. Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen SPORT BILD.