Eine Gehaltsliste des Paddock-Magazins sorgt für Aufregung rund um die Königsklasse. Demnach verdient Ferrari-Star Sebastian Vettel fast 44 Millionen Euro, Weltmeister Hamilton immer noch 37 Millionen.
Angesichts solcher Summen stellt sich die Frage: Sind die Piloten überbezahlt?
Vettel
Sebastian Vettel lässt sich seinen Status als vierfacher Weltmeister und Ferrari-Fahrer fürstlich entlohnen
Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko (72) sagt jetzt in SPORT BILD: „Grundsätzlich sind die Piloten von heute in der Tat überbezahlt. Aus zwei Gründen: Erstens besteht nur noch ein geringes Risiko, dass schwere Unfälle mit Verletzungen oder sogar tödlich enden. Zweitens: Junge Toptalente wie Verstappen oder Wehrlein können mit den modernen Autos auf Anhieb problemlos 100 Runden fahren, ohne zu schnaufen. Früher musste selbst ein Vettel Pausen machen, weil er die hohen Fliehkräfte nicht gewohnt war. Das heißt: Die Autos sind einfacher zu fahren, die Piloten müssen weniger leisten.“
Mercedes-F1-Boss Niki Lauda (66) ist da anderer Meinung: „Die Piloten verdienen nicht zu viel. Man darf nicht vergessen, was die Formel 1 insgesamt im Jahr umsetzt. Die Fahrer tragen einen wesentlichen Teil dazu bei.“

Die Gehälter der F1-Stars im Überblick: