Formel 1: GP von Bahrain 2009

Formel 1: GP von Bahrain 2009

— 23.04.2009

Hamilton wartet auf Europa

Der Start in die Formel-1-Saison 2009 war für Lewis Hamilton und das Team von Vodafone McLaren-Mercedes alles andere als berauschend. Seine Chancen beim Wüsten-Grand-Prix schätzt der Weltmeister auf autobild.de ein.

Es ist keine leichte Zeit für den Weltmeister. Sowohl auf als auch abseits der Formel-1-Pisten sind die Umstände für Lewis Hamilton und Vodafone McLaren alles andere als rosig. Aber der Brite will den Kopf nicht in den Wüstensand stecken, sondern auf einer seiner Lieblingsstrecken das ihm mögliche Maximum herausholen. Der Kurs von Sakhir liegt ihm: Eine Piste, die in seiner Karriere immer eine besondere Rolle gespielt hat. "Ich habe hier im Jahr 2004 ein Formel-3-Rennen gewonnen", erinnert sich der 24-jährige. "Das war ein echt cooles Rennen. Ich startete von Platz 22 wegen eines Diffusor-Defekts im Qualifying, kämpfte mich durch das Feld und schnappte mir den Sieg kurz vor Toresschluss, als sich Nico Rosberg und Jamie Green ins Gehege kamen. Das war richtig dramatisch. Nach diesem Rennen kam es zu dem für meine Laufbahn entscheidenden Gespräch mit McLaren."

Der Bahrain International Circuit von Sakhir ist einer der Lieblings-Kurse des Weltmeisters.

Es war auch nach dem Rennen in Bahrain 2007, das Hamilton erstmals die Formel-1-Fahrerwertung anführte und seinen damaligen Teamkollegen bei Vodafone McLaren-Mercedes, Fernando Alonso, hinter sich lassen konnte. In diesem Jahr kann der jüngste Formel-1-Weltmeister der Geschichte noch nicht mit Erfolgen glänzen. Sein MP4-24 hängt weit hinter den Boliden der Konkurrenz zurück, auch wenn Hamilton bisher alle drei Rennen der Saison 2009 in den Punkten beenden konnte, baut er für den GP von Bahrain vor. "Unser Auto wurde für Bahrain kaum verändert, und es dauert noch ein, zwei Rennen bis wir mit der Spitze mithalten können. Aber für die Rennen in Europa (10. Mai 2009 GP von Spanien in Barcelona, d. Red.) rechnen wir mit den ersten erfolgreichen Verbesserungen."

Das Potenzial liegt bei Platz neun bis zehn

Hamilton ist sich sicher: Bei Vodafone Mclaren wird nicht nur in der Box hart gearbeitet.

Totgesagte leben länger. Hamilton sucht augenscheinlich die Auseinandersetzung auf der Piste und ist sich sicher, dass in Woking, Firmensitz von Vodafone McLaren Mercedes, großartige Arbeit geleistet wird. Für das kommende Wochenende bleibt dem Weltmeister aber nur den Schaden zu begrenzen und auf einen Sandsturm zu hoffen. "Das würde das Rennen sicher ordentlich aufmischen", bestätigt Hamilton und ergänzt: "Man weiß ja nie. Der Kurs in Bahrain ist sehr eigenartig und ich mag ihn. Hier ist es ganz anders als in Shanghai. Ich hoffe ich kann das Maximum rausholen. Unsere wahrscheinlichste Qualifying-Position dürfte bei Platz zehn oder neun liegen. Und wenn Platz neun das Bestmögliche ist, dann muss ich diesen Platz holen und versuchen, im Rennen mehr daraus zu machen. Ich habe hier immer gute Zeiten gehabt. Die Leute hier sind super nett und das Rennwochenende von Bahrain ist eines der besten des Rennkalenders. Ich freue mich darauf."

Der Formel-1-GP von Bahrain wird am 26. April 2009 in Manama um 14:00 Uhr MEZ gestartet. Wenn Sie von der ersten Trainingsminute (Freitag, 24. April 9:00 Uhr MEZ) bis zur Siegerehrung dabei sein wollen, dann nutzen Sie den Live-Ticker von autobild.de. / Fotomaterial: Vodafone

Autor: Sven-Jörg Buslau

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