Ecclestone

Formel 1: Machtwechsel

— 10.09.2016

Malone bremst Ecclestone und Marchionne

Der neue Formel-1-Inhaber John Malone gilt in der Branche als harter Hund. Das bekommen auch Ecclestone und Marchionne zu spüren. Die Hintergründe.

Die beiden Alphatiere, Formel1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone (86) und Ferrari-Präsident Sergio Marchionne (64),  haben mit US-Medientycoon John Malone (76) ihren Meister gefunden. So heißt es zumindest in der Formel-1-Szene.

Malone, der gerade mit seinem Medienkonzern Liberty Media für umgerechnet 7,5 Milliarden Euro die Mehrheitsanteile an der Formel 1 übernommen hat, gilt in den USA als extrem harter Hund, der "Gegner zum Frühstück verspeist“ und auch „Dart Vader der Medienbranche“ genannt wird.

ABMS erfuhr: Der neue "Citzen Kane" Malone könne Ecclestone nicht leiden und schon nach dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi sei deshalb Schluss für den Briten, der seit den 70er Jahren Alleinherscher in der Königsklasse war.

Auch Ferrari-Präsident Marchionne bekam schon die Härte Malones zu spüren. ABMS weiß: Als Marchionne bei den Vorverhandlungen zum Mega-Deal darauf bestand, auch in Zukunft die bisherigen Sonderzahlungen von ca. 100 Millionen Dollar pro Jahr für Ferrari zu bekommen, soll Malone ihm barsch geantwortet haben: "Nein! Verklagt mich doch! Ich habe Zeit und Geld!"

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: picture-alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.