Das gab es bisher nur einmal: Vater und Sohn werden Formel-1-Weltmeister. 20 Jahre nachdem Damon Hill seinem Vater Graham Hill in die Fußstapfen getreten ist, macht es auch Nico Rosberg seinem Papa Keke Rosberg gleich: Er ist Formel-1-Weltmeister 2016.
„Ich glaube meine Frau und ich freuen uns gleich stark darüber, dass es unserem Sohn gut geht. Es hat nichts damit zu tun, ob ich schon mal Weltmeister, Schneider oder sonst was war. Das ist vorbei, das zählt nicht mehr“, sagt der 67-Jährige im Fahrerlager von Abu Dhabi zu AUTO BILD MOTORSPORT. „Es ist eine lange Reise gewesen und heute war wieder ein Meilenstein.“
Autorennen
Keke und Nico Rosberg umarmen sich nach dem WM-Titel drei Minuten
Zur Lewis-Bummelzug-Aktion hatte er natürlich auch eine klare Meinung: „Ich wusste es schon vorher, dass es so kommt und habe mich gewundert, dass es so spät kam. Ich wäre ihm ins Getriebe gefahren und hätte dann gesagt, er stand auf der Bremse (lacht). Nein, seine einzige Chance war, dass die anderen von hinten kommen. Ich hatte viel mehr Angst, dass er ihn von der Strecke fährt.“
Nicht nur Keke Rosberg, sondern auch Niki Lauda, Vorstandsvorsitzender des Mercedes-Formel-1-Teams, schwärmte: „Es war ein schwieriges Rennen für Nico, keine Frage. Aber er ist ein würdiger Weltmeister. Mehr kann man nicht sagen. Nico ist aus Weltmeisterholz geschnitzt. Die erste Weltmeisterschaft ist die schwierigste. Die nächste kommt leichter. Ich kann ihm nur von ganzen Herzen gratulieren. Ich habe Nico eine SMS geschickt. Ich habe noch nie einem Mann ein rotes Herz geschickt, aber das habe ich jetzt gefunden in meiner Galerie.“
Ähnlich aufgewühlt trat Rosbergs Mutter Sina vor die Kameras: „Der Keke hat mir verboten, Interviews zu geben und mich vor der Kamera zu zeigen. Aber dann habe ich den Niki getroffen, und habe mich erinnert, dass er bei Nicos Sieg in Monte Carlo einst gesagt hat: Das Sperma ist von Keke. Also bin ich ja wohl die goldene Eizelle. Es gibt keine Worte, wie stolz ich auf den Nico bin.“

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