Formel 1: Vettel hat Mitleid mit Kvyat
Degradierung hat nichts mit Crash zu tun

Daniil Kvyat wurde nach seinem Crash mit Sebastian Vettel in Sotschi von Red Bull zu Toro Rosso abgeschoben. Im Fahrerlager gibt es dafür wenig Verständnis.
Bild: Picture-Alliance
Er war zwar der Leidtragende des Fahrfehlers von Daniil Kvyat beim Großen Preis von Russland. Trotzdem hat Sebastian Vettel Mitleid mit dem Russen aufgrund seiner Abschiebung von Red Bull zu Toro Rosso. Vettel zu AUTO BILD MOTORSPORT: "Ich glaube nicht, dass es was damit zu tun hat, was in den letzten beiden Rennen passiert ist. Aber das ist für ihn natürlich nicht so einfach.“

Kvyat donnerte Vettel am Start in Sotschi zweimal rein
Auch Manor-Pilot Pascal Wehrlein kritisiert Red Bull für die Degradierung des Russen. "Vielleicht ist er mit dem Druck in den ersten vier Rennen nicht so gut zurechtgekommen. Trotzdem hat er in China ein Podium geholt. Deswegen kann ich es nicht ganz verstehen.“ Wehrlein gibt zu: „Ich hätte mit so etwas ganz schön zu kämpfen.“

Vettel beschwerte sich nach dem Abschuss bei Red Bull
Der Druck lastet jetzt auf Shootingstar Max Verstappen, denn Daniel Ricciardo gilt in Red Bull-Kreisen derzeit als unangreifbar. Vettel rät dem jungen Holländer trotzdem: "Man sollte eher die Chance sehen als die Gefahr. Das ist ja der Grund, warum wir alle da sind.“
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