Formel E

Formel E: Engel fährt für Venturi

— 08.08.2016

Deutscher Neuzugang in der Formel E

Mit Maro Engel startet ab sofort ein weiterer Deutscher in der Formel E. Der Motorsport-Allrounder geht für Elektroauto-Hersteller Venturi an den Start.

Prominenter Neuzugang für die Formel E: Wie AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr, startet Maro Engel in der kommenden Saison für Venturi in der vollelektrischen Rennserie. Nach Nick Heidfeld, Daniel Abt und Rene Rast, der im Mai in Berlin einen Gaststart absolvierte, wird Engel damit der vierte deutsche Formel-E-Pilot. "Darüber bin ich sehr glücklich", erklärt Engel. "Nachdem ich bereits dabei helfen konnte, ihr neues Auto zu entwickeln, hat mir Venturi nun die Möglichkeit gegeben, auch in der Meisterschaft mitzufahren."

Stephane Sarrazin bleibt Venturi erhalten

Der 30-Jährige freut sich auf die Formel E: "Effiziente Autos, tolle Fahrer, wichtige Hersteller und Rennen in Großstädten: Die Serie ist jetzt schon ein Erfolg und als Fahrer ist es toll, da dabei zu sein!" An der Seite von Engel bleibt Venturi mit Stephane Sarrazin eine feste Größe im Team erhalten. Der Franzose fuhr bereits in den beiden letzten Jahren für den Rennstall in der Formel E. Der andere Wagen wurde zuletzt von Jacques Villeneuve und Mike Conway bewegt - jedoch mit mäßigem Erfolg. Mit Engel soll sich das Blatt für Venturi im dritten Jahr der Serie endlich wenden.

Der Deutsche gilt als Motorsport-Allrounder, fuhr für Mercedes bereits vier Jahre in der DTM und zuletzt im GT-Werksprogramm der Stuttgarter, wo er 2016 das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring gewinnen konnte. Engels letzte Formel-Erfahrung liegt indes schon etwas zurück: 2007 bestritt der Deutsche die Britische Formel-3-Meisterschaft, wurde Vizemeister. Tipps für die Rückkehr in den Monoposto kann sich Engel auch bei Nico Rosberg holen. Der Formel-1-Star ist ein Schulfreund Engels, beide sind zusammen in Monaco aufgewachsen - dem Hauptsitz seines neuen Rennstalls Venturi.

Maro Engel gibt ab sofort für Venturi Gas

Beim Team freut man sich über den Neuzugang. "Maro ist bereits voll in die Vorbereitung des Autos für die dritte Saison eingebunden und kennt auch den neuen Motor bestens. Er hat für uns die meisten Tests absolviert und schon hunderte Kilometer hinter dem Lenkrad verbracht", sagt Team-Koordinator Franck Baldet und lobt vor allem Engels gutes Feedback an die Ingenieure. "Das Team ist hochmotiviert", erklärt Engel, der den Saisonstart in Hongkong am 9. Oktober kaum noch erwarten kann. Engel: "Gas geben und zeitgleich die Power und Energie zu managen, machen die Formel E zur Herausforderung. Aber schon nach den ersten Runden habe ich mich im Auto sehr wohlgefühlt."

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images

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