Google Glass: Verbot im Straßenverkehr von GB

— 02.08.2013

Keine Datenbrille im Verkehr

Die Regierung in Großbritannien will die Nutzung der Datenbrille Google Glass im Verkehr verbieten. Die Gefahr der Ablenkung für Autofahrer sei zu groß.



Die Verkehrsbehörde in Großbritannien will der Datenbrille Google Glass einen Riegel im Verkehr vorschieben, bevor es das Produkt überhaupt gibt. Wie das britische Internetmagazin "Stuff" meldet, hält das Department for Transport (DfT) die Brille während der Fahrt für zu gefährlich, weil sie den Fahrer stark ablenke. Ein Sprecher habe darauf verwiesen, dass es für Verkehrsteilnehmer eine ganze Reihe von Strafen gebe, sollten sie den Verkehr nicht angemessen beobachten. Deshalb befinde man sich in Gesprächen mit der Polizei, um sicherzustellen, dass Google Glass während des Fahrens nicht getragen wird.

Zetsche lästert über Google-Auto

Die Strafe für Google Glass-Nutzer während einer Autofahrt solle ähnlich hoch ausfallen wie bei der Verwendung eines Mobiltelefons. Derzeit müssen Handy-Sünder 60 britsche Pfund (derzeit knapp 70 Euro) zahlen und bekommen drei Punkte in der Verkehrssünderkartei. In Deutschland gibt es noch keine rechtsverbindliche Verordung für die Verwendung von Google Glass. Autofahrer sind allerdings verpflichtet, dass ihre Sicht und das Gehör nicht durch Geräte beeinträchtigt werden.

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"Don't glass and drive" könnte es auch im US-Bundesstaat West Virginia für die künftigen Nutzer von "Google Glass" heißen. Wie der IT-Nachrichtendienst Cnet mitteilt, will der republikanische Politiker Gary G. Howell Autofahrern das Verwenden der innovativen Navigationshilfe untersagen und hat einen entsprechenden Gesetzesantrag eingereicht. Von dem Vorstoß sind neben "Google Glass" auch andere "tragbare Computer mit einem Display auf Augenhöhe" betroffen. Howell begründet seinen Antrag mit dem großen Ablenkungs- und Unfallrisiko für den Fahrer.

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