Günstige Typklassen
Sparen vor dem Fahren

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Die Haftpflicht ist der teuerste Brocken nach dem Autokauf. Wer sein neues Modell aber clever nach Typklasse aussucht, spart sofort richtig Geld.
Ohne Haftpflicht fährt hier keiner los
Um die Pflicht-Versicherung kommt kein Autobesitzer herum. Die sogenannte Kraftfahrt-Haftpflicht (KH) soll jeden entschädigen, der unschuldig durch Mißgeschick oder Fahrlässigkeit eines Autofahrers zu Schaden kommt. Deshalb ist sie im Pflichtversicherungsgesetz vorgeschrieben. Im Gegensatz zur freiwilligen Kaskoversicherung, mit der das Auto selbst gegen Beschädigungen versichert wird. Zum Beispiel in der Teilkasko gegen Diebstahl und Hagel oder in der Vollkasko gegen jedwede Beschädigung, auch eigenverschuldet.
Was die Haftpflicht für ein Automodell kostet, ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich, denn jedes Unternehmen kalkuliert seine Beiträge anders. Doch die Grundlage ist bei allen gleich: die Typklassen der Automodelle. Mit denen legen die Versicherungen einheitlich jedes Jahr fest, welche Modelle was für ein Crashrisiko haben. Je höher die verursachten Schäden durch ein Modell, desto teurer der Beitrag. Je höher das Schadenrisiko für die Versicherung, desto teurer ist die Prämie.
Deshalb haben vor allem die Unfallzahlen Einfluß auf die Einstufungen. Und deswegen fangen sich beliebte Einsteigerautos hohe Typklasssen ein, denn Anfänger verursachen mehr Blechschäden als ältere Autofahrer. So erklärt sich die relativ hohe Einstufung des VW Golf II (KH 18 bei 75 PS), der wegen seiner niedrigen Gebrauchtpreise billig in Anschaffung und Wartung ist.
Was die Haftpflicht für ein Automodell kostet, ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich, denn jedes Unternehmen kalkuliert seine Beiträge anders. Doch die Grundlage ist bei allen gleich: die Typklassen der Automodelle. Mit denen legen die Versicherungen einheitlich jedes Jahr fest, welche Modelle was für ein Crashrisiko haben. Je höher die verursachten Schäden durch ein Modell, desto teurer der Beitrag. Je höher das Schadenrisiko für die Versicherung, desto teurer ist die Prämie.
Deshalb haben vor allem die Unfallzahlen Einfluß auf die Einstufungen. Und deswegen fangen sich beliebte Einsteigerautos hohe Typklasssen ein, denn Anfänger verursachen mehr Blechschäden als ältere Autofahrer. So erklärt sich die relativ hohe Einstufung des VW Golf II (KH 18 bei 75 PS), der wegen seiner niedrigen Gebrauchtpreise billig in Anschaffung und Wartung ist.
Ein Auto, eine Klasse – neu oder gebraucht
Günstige Typklassen haben dagegen fast immer zulassungsschwache Modelle mit mäßiger Motorisierung wie zum Beispiel der VW Bora 1.6 (KH 15 bei 101 PS). Aber auch ein teures Modell mit viel PS kann niedrig eingestuft sein, weil nur wenige und erfahrene Fahrer mit diesen Autos nur wenig Schäden anrichten. Beispiel: neues Audi A4 Cabrio 3.0 mit 220 PS (KH 14).
Sparen sollte also schon bei der Wahl eines günstigen Modells losgehen. Erst recht, wenn ein Fahranfänger mit deftigen Prämien rechnen muß – zum Fahrzeug-Risiko kommt das Fahrer-Risiko, den Versicherungen mit dem Schadenfreiheits-Rabatt festlegen. Der wird mit jedem unfallfreien Jahr günstiger – und damit auch der Beitrag.
Auch wenn die Typklassen jedes Jahr neu festgesetzt werden, bleiben die meisten Modelle in derselben Typklasse, Ausreißer sind selten. Die teuerste Typklasse in der Haftpflicht ist 25, die günstigste 10. Sie gilt praktisch nur für Oldtimer. Kein Wunder, schließlich werden Oldies nur noch wenig gefahren, und die Halter hüten ihre Schätzchen bei vorsichtiger Fahrweise. Ob VW Käfer oder Citroën Ente, BMW Isetta oder Sachsenring Trabant – günstiger geht’s nimmer.
Ab Klasse 12 tauchen moderne Modelle auf. Die günstigsten Neuwagen der KH-Klassen 12, 13 und 14 finden sich in der Tabelle auf der nächsten Seite. Natürlich gelten die Typklassen auch für Gebrauchte. Wer sich für eine Tageszulassung des Peugeot 1007 oder Mercedes B-Klasse entscheidet, fährt in derselben Typklasse wie der Neuwagenkunde. Tip: Viele dieser Modelle finden sich in unserer Autobörse – einfach hier klicken!
Sparen sollte also schon bei der Wahl eines günstigen Modells losgehen. Erst recht, wenn ein Fahranfänger mit deftigen Prämien rechnen muß – zum Fahrzeug-Risiko kommt das Fahrer-Risiko, den Versicherungen mit dem Schadenfreiheits-Rabatt festlegen. Der wird mit jedem unfallfreien Jahr günstiger – und damit auch der Beitrag.
Auch wenn die Typklassen jedes Jahr neu festgesetzt werden, bleiben die meisten Modelle in derselben Typklasse, Ausreißer sind selten. Die teuerste Typklasse in der Haftpflicht ist 25, die günstigste 10. Sie gilt praktisch nur für Oldtimer. Kein Wunder, schließlich werden Oldies nur noch wenig gefahren, und die Halter hüten ihre Schätzchen bei vorsichtiger Fahrweise. Ob VW Käfer oder Citroën Ente, BMW Isetta oder Sachsenring Trabant – günstiger geht’s nimmer.
Ab Klasse 12 tauchen moderne Modelle auf. Die günstigsten Neuwagen der KH-Klassen 12, 13 und 14 finden sich in der Tabelle auf der nächsten Seite. Natürlich gelten die Typklassen auch für Gebrauchte. Wer sich für eine Tageszulassung des Peugeot 1007 oder Mercedes B-Klasse entscheidet, fährt in derselben Typklasse wie der Neuwagenkunde. Tip: Viele dieser Modelle finden sich in unserer Autobörse – einfach hier klicken!
Wie heißen die günstigsten Modelle?
Die günstigsten Autos der Haftpflicht-Versicherungsklassen 12, 13 und 14 auf einen Blick – von Audi bis Wolga!
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