Indy 500

IndyCar: Vorschau Indy 500

— 26.05.2016

33 Fakten zum irrsten Autorennen der Welt

Am Wochenende startet die 100. Auflage des 500-Meilenrennen von Indianapolis. 33 kuriose und interessante Fakten zum historischsten Rennen aller Zeiten.

1. Erfindung bei der Indy-500-Premiere: Sieger Ray Harroun sparte sich dank Rückspiegel den Beifahrer.

2. Inzwischen entscheiden wenige Zehntelsekunden den Ausgang der meisten Rennen. Das war in den ersten Jahren ganz anders: 1913 hatte Jules Goux 13 Minuten Vorsprung – in dieser Zeit werden heute 20 Runden gefahren.

3. Al Unser jr. stellte 1995 den Topspeed-Rekord auf: 412 km/h. Sein 3,5-Liter-Mercedes-V8 leistete 1024 PS.

4. Vier Fahrer kamen ohne Boxenstopp über die Distanz: Dave Evans wurde 1931 in einem Duesenberg mit Cummins-Diesel-Motor 13ter.

Das Indy 500 gilt als irrstes Autotrennen der Welt

5. Dank einer neuen Asphaltdecke drehte Arie Luyendyk 1996 den Geschwindigkeitsrekord mit rund 382 km/h im Durchschnitt. Diesen Rekord gilt es auch 2016 noch zu brechen.

6. Hélio Castroneves gewann 2009 ein Rekord-Preisgeld von 3,048 Millionen US-Dollar. Der erste Sieger bekam gerade mal 14250$, selbst inflationsbereinigt entspricht das nur 377 000 $.

7. Insgesamt wurden schon 250000 Millionen $ Preisgeld ausgeschüttet.

8. Bis 1935 bestand die Strecke aus 3,2 Millionen Ziegelsteinen. Heute ist davon nur noch der Zielstrich übrig.

9. Insgesamt sind bislang 758 Fahrer beim Indy 500 gestartet.

10. Davon konnten 215 Fahrer Führungsrunden sammeln (28 Prozent).

11. Die meisten Führungsrunden hat AJ Foyt (644) auf dem Konto.

Freude pur: 2015 gewann Juan Pablo Montoya

12. Auch zwei Indianer waren schon mit von der Partie: 2004 zuletzt Cory Witherill vom Navajo-Stamm (Siebter).

13. Fahrerinnen sind inzwischen etabliert. Die erste war Janet Guthrie 1977.

14. 1982 waren 68 Piloten für das Indy 500 gemeldet – Rekord!

15. Der beste Deutsche beim Indy 500: Max Sailer 1923 als Achter im Mercedes. Seither war keiner mehr dabei!

16. Mit durchschnittlich 23,17 Jahren war das Teilnehmerfeld 1913 am jüngsten, 1931 mit 42,39 Jahren am ältesten.

17. Aus Sicherheitsgründen wird im Regen nicht gefahren: 1986 hatte das die Verschiebung des Rennens um sechs Tage zur Folge, 1997 wurde an zwei Tagen gefahren.

Voller Einsatz für den Sieg beim Klassiker

18. Ebenfalls wegen Regens sind auch nicht immer die vollen 500 Meilen gefahren worden: 1976 siegte Johnny Rutherford nach nur 255 Meilen.

19. Jacques Villeneuve gewann 1995 das Rennen, obwohl er wegen zweier Strafrunden sogar 505 Meilen absolvieren musste.

20. Mit 35 Starts (1958-1992) ist AJ Foyt der Indy-500-Rekordteilnehmer. Der erfahrenste Fahrer des aktuellen Feldes, Buddy Lazier (48), kann diese Marke frühestens 2033 erreichen.

21. Zehn Indy-500-Sieger waren 1992 am Start – das ist bis heute Rekord.

22. Seit Louis Meyer 1936 nach einem Glas Buttermilch verlangte, hat die Siegermilch in Indy Tradition.

23. Plantagenbesitzer Emerson Fittipaldi trank 1989 aber Orangensaft.

Tradition: In Indianapolis trinkt der Sieger Milch!

24. Rasante Entwicklung in den 70er Jahren: Die Rekord-Pole von Peter Revson 1971 hätte 1972 nicht einmal für die Qualifikation zum Rennen gereicht.

25. Die traurige Indy-Bilanz: 16 tote Fahrer im Rennen. Immerhin: Seit 1973 endeten alle Rennunfälle glimpflich.

26. Statistisch ist Hélio Castroneves (41) in diesem Jahr der Favorit. Er fährt mit der Startnummer 3, der mit elf Siegen erfolgreichsten Nummer.

27. Die Startnummer 1 war seit 1971 (Al Unser) nicht mehr siegreich.

28. Eine fast vergessene Tragödie: 1960 kollabiert eine Tribüne, zwei Menschen sterben, 40 werden verletzt.

Brickyard: Ziegelsteine auf der Strecke am Zielstrich

29. Bill Homeier absolvierte 1954 als Letzter noch 74 Runden – so gut war ein Letztplatzierter nie wieder.

30. Ed Carpenter startet als Teamchef und Fahrer. 1998 gelang Eddie Cheever zuletzt ein Sieg in Personalunion.

31. 1930 gab es 19 verschiedene Chassis- und 13 Motorhersteller – heute konkurrieren nur Chevrolet und Honda.

32. Von 1950 bis 1960 zählte das Indy 500 zur Formel-1-WM.

33. Aufgrund der Streckenlänge von rund 4 km wurde eine optimale Starterzahl von 33 errechnet.

Mehr Informationen zum Indy 500 gibt es in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Getty Images

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