Jahreswagen

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Jahreswagen

— 04.04.2005

Bis zu 40 Prozent billiger ...

... sind Jahreswagen gegenüber neuen Autos. Und das oft bei gleicher Qualität und noch einem vollen Jahr Gewährleistung/Garantie.

Große Auswahl, guter Zustand

Jung, gepflegt, preiswert, wenige Kilometer auf der Uhr. Das ist ein klassischer Jahreswagen. Doch nicht alles, was unter diesem Namen angeboten wird, trägt ihn zu Recht. Oft verstecken sich hinter dem Etikett ein Miet- oder Vorführwagen. Die sind zwar meist auch gut gepflegt und preiswert, mit Jahreswagen haben sie aber oft nur das Alter gemeinsam.

Der Jahreswagen stammt von einem Werksangehörigen, der einmal pro Jahr einen Neuwagen mit einem großzügigen Rabatt kaufen darf, meist 15 Prozent unter dem Listenpreis. Der Mitarbeiter muß sein Schnäppchen in der Regel mindestens neun Monate lang fahren, bevor er es verkaufen darf. Unser Rat: Den Jahreswagenstatus im Kaufvertrag festhalten. Ist es ein normaler Gebrauchter, kann man Minderung verlangen. Den Muster-Kaufvertrag erhalten Sie zum Preis von 1,00 Euro über unser Heftarchiv. Klicken Sie auf diesen Link, und Sie gelangen zum Download-Bereich.

Der Käufer hat durch den Kauf eines Jahreswagens viele Vorteile: Die Garantie/ Gewährleistung gilt noch bis zum Ende des zweiten Jahres nach Neuzulassung. Die Auswahl an Modellen mit guter Ausstattung und Motorisierung ist groß, denn der Erstbesitzer hat meist beides an der Nachfrage des Marktes ausgerichtet. Das Auto ist in der Regel gepflegt, denn es wurde mit der festen Absicht erworden, es für gutes Geld wieder zu verkaufen.

Autos bis zu 40 Prozent billiger

Der Preis richtet sich natürlich nach Angebot und Nachfrage. Das Plus des Jahreswagens: Weil der Erstbesitzer ihn mit einem recht hohen Rabatt gekauft hat, kann er diesen an den Käufer weitergeben. Aber eben nicht voll. Alles, was den Steuerfreibetrag von 1224 Euro übersteigt, muß er als Einnahme versteuern (geldwerter Vorteil).

Trotzdem ist Feilschen erlaubt. Schließlich gibt es außer den günstigen Jahreswagen noch Null-Prozent-Finanzierungen, EU-Neuwagen und spezielle Händler-Rabatte. Fürs Verhandeln gilt: Wer beim Händler neun oder zehn Prozent auf einen Neuwagen bekommt, muß beim Jahreswagen entsprechend mehr heraushandeln, damit es sich lohnt. Schließlich ist der "Einjährige" kein Neuer mehr. Noch ein Tip: Kaufen Sie direkt beim Erstbesitzer. Ein (Zwischen-)Händler will am Verkauf verdienen, was den Preisvorteil senkt.

Wer richtig Geld sparen will und nicht unbedingt das aktuellste Modell fahren muß, sollte unmittelbar vor oder nach Einführung eines neuen Modells kaufen. So kann man zur Zeit beim 3er-BMW rund 30 Prozent, beim VW Passat sogar bis 40 Prozent sparen (siehe Tabelle).

Jahreswagen von autobild.de

Wer einen Jahreswagen sucht, kommt an autobild.de nicht vorbei. Die Internet-Börse von AUTO BILD hat mehr als 700.000 gebrauchte Fahrzeuge im Angebot. Jedes zehnte davon ist ein Jahreswagen. Neben Privatleuten stellen hier Vertragshändler oder die Hersteller ihre Angebote aus den Jahreswagenbörsen ins Netz. Dieser virtuelle Marktplatz ist zudem eng mit der Kompetenz von AUTO BILD verzahnt: Einzeltests, Vergleiche, Gebrauchtwagen- oder Zubehörtests helfen bei der Suche nach dem richtigen Auto.

Und so kommen Sie schnell und bequem vom Sofa aus zu den besten Jahreswagen in ganz Deutschland: Einfach Automarke und -typ bei www.autobild.de eingeben, die Mindestausstattung auswählen und per Mausklick nach dem Wunschauto suchen lassen. Nach wenigen Sekunden erscheint eine Auswahlliste mit den Grunddaten und Preisen des Fahrzeugs auf dem Bildschirm.

Mit dabei: Name und Telefonnummer des Verkäufers. Ein Anruf genügt, und schon können Sie mit ihm über das Angebot sprechen. Oder Sie schreiben ihm eine E-Mail. Ein Formular hilft Ihnen dabei. Bei autobild.de ist Ihr Jahreswagen nur einen Mausklick entfernt.

Tips vom Rechtsanwalt



Rolf-Peter Rocke, AUTO BILD-Rechtsexperte "Unter einem Jahreswagen versteht man allgemein einen Gebrauchten aus erster Hand, der von einem Werksangehörigen ein volles Jahr gefahren worden ist. Wer einen Jahreswagen kauft, muß damit rechnen, daß das Auto bei Übergabe auch älter als zwölf Monate sein kann. Bei schwerverkäuflichen Modellen sind sogar Standzeiten von mehreren Monaten möglich.

Wichtig für Ansprüche gegen Hersteller oder Händler: Garantien oder Gewährleistung laufen vom Tag der Erstzulassung. Auch der Werksangehörige haftet zwei Jahre lang für Sachmängel am Fahrzeug. Bei Verkäufen von Privat an Privat kann er diese Haftung ganz ausschließen. Das gilt nicht, wenn er den Mangel arglistig verschwiegen oder z. B. garantiert hat, daß der Wagen unfallfrei ist."

Autor: Stefan Szych

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