Jensen GT / Interceptor: Neue Jensen-Sportwagen geplant
Wiedergeburt einer Legende?

Jensen gibt es wieder! Die britische Automarke stellt einen GT mit 675 PS vor. Außerdem soll es eine Neuauflage des Kultautos Interceptor geben.
- Maike Schade
Jensen ist tot, es lebe Jensen? Nach dem Konkurs Mitte der 1970er-Jahre, diversen Wiederbelebungsversuchen und jahrelangem Rechtsstreit um die Namensrechte scheint die britische Kultmarke nun tatsächlich wieder da zu sein: Die Jensen Motor Group um den früheren Aston Martin-Chef Tim Hearley hat angekündigt, wieder Jensen-Sportwagen in Kleinserie bauen zu wollen. Erstes Modell soll ein GT in streng limitierter Auflage sein, der in Zusammenarbeit mit einer Firma namens Jensen International Automotive (JIA) entsteht, die bislang eigentlich dafür bekannt war, dass sie alte Interceptor R neu aufbaute.
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Für 2016 kündigt die Jensen Motor Group zudem die Enthüllung eines Interceptor 2 an. Der hat rein gar nichts mit dem Entwurf zu tun, den Healey Sports Cars Switzerland im Jahr 2011 zeigte – die Schweizer mussten die Namensrechte wieder nach England zurückgeben, und der für 2014 angekündigte Interceptor wurde nie gebaut. Jetzt will das Team um Tim Hearley den Klassiker aus den 70ern wieder neu beleben.
Der Jensen GT macht einen auf Retro-Musclecar

Der Neue nun macht mit langer Schnauze und kräftigen Schenkeln einen auf Retro-Musclecar.
Bild: Werk
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Das hat selbstverständlich seinen Preis: Autocar.co.uk will wissen, dass der Jensen GT umgerechnet eine halbe Million Euro kosten wird. Die Auslieferung soll angeblich bereits Anfang 2016 beginnen.
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