Kampagne gegen Bahnunfälle — 17.09.2009
Tödliche Ungeduld
Beschränkte Geduld kann tödlich Folgen haben. Jedes Jahr sterben an Bahnübergängen in den 27 EU-Staaten rund 600 Menschen, mehr als 50 davon in Deutschland. Eine europäische Initiative soll das ändern.
Geduldsfaden reißt nach 15 Minuten
Häufigste Unfallursachen sind Ungeduld und die Missachtung von Signalanlagen. Eine Umfrage unter deutschen Autofahrern hatte 2008 laut ERA ergeben, dass ein Drittel nicht wusste, dass ein blinkendes Rotlicht vorschreibt, anzuhalten. Acht Prozent dachten, es sei erlaubt, unter sich senkenden Schranken durchzufahren. Laut Umfrage steigt die Neigung zur Regelmissachtung ab einer Wartezeit von 15 Minuten stark an.
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Kommentare zum Artikel (2)
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Es ist ja kein Wunder das so etwas immerwieder pasiert. Solange Andreaskreuze an Stellen aufgestellt werden, an denen Fahrbahnen die Straßenbahngleise kreuzen, bzw. Fahrbahnen mit den Gleisen mitlaufen, solangen werden die Unfallzahlen nicht sinken sondern steigen!!! Die Politiker und Beamten, die solch einen Unfug zu verantworten haben, sollten endlich mal ihr Gehirn einschalten und anschließen aus ihren Positionen entfernt werden!!!
"In Deutschland ereigneten sich im vergangenen Jahr 207 Kollisionen mit 52 Toten."
Hmm... Am Ende ware das dann nur noch Matsch mh? Also einmal mit 52 Toten kollidieren macht sicherlich schon enorm viel Dreck - das dann noch auf ein Jahr verteilt 207x zu tun - reichlich eklig...