Keine Chance für Riesen-Laster
Minister gegen Gigaliner

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"Die Gigaliner müssen von unseren Straßen", sagen die Verkehrsminister. Die bis zu 25 Meter langen Brummis fuhren bislang in Pilotprojekten in einigen Bundesländern.
Für die umstrittenen überlangen Riesen-Lkw gibt es vorerst keine freie Fahrt. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern sprachen sich auf ihrer Konferenz in Merseburg gegen die allgemeine Zulassung der bis zu 60 Tonnen schweren "Gigaliner" auf deutschen Straßen aus. Sie begründen dies mit dem deutlich höheren Risiko für die Verkehrssicherheit und Bedenken über die Tragfähigkeit von Brücken. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach von einem klaren Signal des Transitlandes Deutschlands auch in Richtung Europäische Union. Die bis zu 25 Meter langen Mega-Brummis werden derzeit in Pilotprojekten in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein- Westfalen getestet. Der Vorsitzende der Ministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Ressortchef Karl-Heinz Daehre, sagte, laufende Modellversuche sollten noch planmäßig zu Ende geführt, neue aber nicht mehr zugelassen werden. Unter anderem Nordrhein-Westfalen hatte neue Versuche gefordert. Im Gespräch war eine Obergrenze von 40 Tonnen.
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