Klimaanlagen: ADAC-Test

— 22.07.2013

"Automatische Kälte" spart Sprit

Der ADAC hat ermittelt, welche Klimaanlagensysteme am meisten Kraftstoff brauchen. Bilanz: Vollelektronische Anlagen zahlen sich im Betrieb aus.



Laut ADAC verbrauchen vollautomatische Klimaanlagen deutlich weniger Sprit als halbautomatische oder komplett manuelle Systeme. Das fand der Automobilklub bereits 2012 in einem Test heraus, mit dem er den Energieverbrauch unterschiedlicher Klimaanlagensysteme untersuchte. Besonders gering ist demnach der Spritverbrauch, wenn eine vollautomatische Klimaanlage im "Auto-Modus" völlig autark die Temperatur des Innenraums regelt. In dem Fall steigt der Spritverbrauch um moderate fünf bis sechs Prozent.

Lieber kühler Kopf als kalte Beine

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Sinnvoll für möglichst geringen Energieverbrauch ist – je nach Außentemperatur – eine Einstellung zwischen 21 und 23 Grad. Halbautomatische Systeme (hier wird die Temperatur per Hand über das Gebläse eingestellt) verbrauchen leicht mehr, sind dafür aber günstiger in der Anschaffung. Manuelle Anlagen verbrauchen besonders im Stadtverkehr und bei Leerlauf viel Sprit. Um den Verbrauch möglichst gering zu halten, sollten sie so eingestellt werden, dass die kühle Luft aus den oberen Düsen kommt: Kühle am Kopf ist für die meisten Menschen behaglicher als kalte Beine.

Sechs Kompakte im Klimavergleich (2010)

Insgesamt sei ein kühler Innenraum heute günstiger als in früheren Jahren, resümiert der ADAC. Im Test zeigte sich ein durchschnittlicher Mehrverbrauch von 10 bis 15 Prozent über alle drei Systeme hinweg. Im Stadtverkehr stieg der Verbrauch um 0,54 Liter pro 100 Kilometer an. Außerhalb von Ortschaften (bei rund 100 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit) betrage der Mehrverbrauch etwa 0,3 Liter pro 100 Kilometer. Prozentual sei der Mehrverbrauch durch Klimaanlagen im Leerlauf am höchsten. Über alle drei Systeme hinweg sei der Verbrauch hier um 0,4 Liter pro Stunde gestiegen.Das können Autofahrer noch tun, um den Innenraum zu kühlen und den Geldbeutel zu schonen: Vor Fahrtbeginn sollten Sie bei offenen Fenstern einmal gut durchlüften. Wärmeschutzverglasung reduziert die Temperatur im Auto deutlich. Generell gilt: Je mehr Fenster, desto mehr heizt sich der Innenraum auf. Die Autofarbe spielt übrigens eine geringere Rolle als viele glauben. Ob ein Auto eine helle oder eine dunkle Farbe hat, macht im Innenraum laut ADAC ein Unterschied von ein bis zwei Grad aus.

Aktuelle Spritpreise: Tanken ist wieder teuer

Stichworte:

ADAC Klimaanlage



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