Lamborghini Asterion Autosalon Paris 2014: Sitzprobe

Lamborghini Asterion Autosalon Paris 2014: Sitzprobe

— 03.10.2014

Öko-Lambo mit großem Spaßpotenzial

Mit dem ersten Hybrid-Antrieb der Marke mit dem Stier testet Lamborghini die Marktchancen für einen 910 PS starken Reise-GT. Wir haben schon mal Platz genommen!

Video: Lamborghini in Paris (2014)

Hybrid-Sportler Asterion

Als der Lamborghini Asterion ins Rampenlicht rollt, spitzen die Journalisten die Ohren und hören – nichts! Keinen brüllenden Motor, bei dessen Sound sich die feinen Härchen auf den Armen aufstellen und Schmetterlinge im Bauch tanzen. Ja, sind die denn wahnsinnig bei Lamborghini? Nein, natürlich nicht.
Der Asterion ist der erste Hybride der Marke mit dem Stier. Und das macht durchaus Sinn. Denn mit vollem Akku soll der Lambo gerade einmal mickrige 4,2 Liter je 100 Kilometer verbrauchen. Es sind die Zeichen der Zeit, die sie in Italien aber ganz markentypisch interpretiert haben. Denn arbeiten der aus dem Hurracan bekannte V10 und die drei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse zusammen, stehen 910 PS zur Verfügung. Und die werden ganz sicher für markentypische Beschleunigung – und vor allem Sound – sorgen.

Autosalon Paris 2014: die Highlights

Formen, die begeistern. Die Studie kommt ziemlich seriennah rüber.

Mindestens genauso spannend ist die neue Formensprache. Kein verkappter Tarnkappenbomber wie Aventador und Hurracan, sondern fast schon rund steht der Asterion da. Das Designteam um Filipo Perini zitiert den Miura von 1966, wie die gerundeten Lufteinlässe zeigen. Dabei verkneifen sie sich Retrodesign – das steht dem Lamborghini ausgezeichnet. Das Ganze wirkt so seriennah, als ob der Asterion schon morgen auf unsere Straßen rollen könnte.

Lederbeschlag in Kontrastfarben: Das Innenleben des Lamborghini Asterion überzeugt.

Könnte passen, zumal sich auch der Innenraum deutlich alltagstauglicher zeigt, als in den aktuellen Serienmodellen. Weiches, braunes Leder wechselt sich mit feinem Carbon ab. Die großen Sportsitze sind bequem, und vor allem die Rundumsicht ist deutlich besser als beim Aventador, der als Basis für den Asterion dient. Offiziell ist der Grand Tourismo nur eine Studie. Schade eigentlich. Paris hat gezeigt, dass man sich selbst an einen lautlosen Lambo wie den Asterion gewöhnen könnte.

Lamborghini Asterion in Paris: Sitzprobe


Autor:

Stefan Voswinkel

Fazit

Wer mir vor der Messe gesagt hätte, dass ich einen lautlosen und sanften Lambo gut finden könnte – den hätte ich für verrückt erklärt. Grade das Ungezähmte, Wilde macht doch die Marke mit dem Stier aus. Der Asterion hat mich eines Besseren belehrt. Der Reise-GT passt ausgezeichnet zur Marke, würde sie bereichern.

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