Ein Land Rover ohne Allradantrieb? Bisher undenkbar. Doch die Landy-Kundschaft ruft mittlerweile nach sparsameren und günstigeren Alternativen. Also bekommt der Freelander zum Modelljahr 2011 nicht nur eine frische Optik, sondern auch eine neue Basisversion mit Frontantrieb verpasst. Der 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel leistet 150 PS und kommt mit Sechsgang-Schaltung und Start-Stopp-Automatik. Freelander "e4D" heißt die Basis, die ab sofort zu Preisen ab 28.200 Euro geordert werden kann. So befeuert ist der Freelander für 181 km/h Spitze gut und spurtet in 11,7 Sekunden auf Tempo 100. Dank des modernen Selbstzünders, 75 Kilo weniger Gewicht und Start-Stopp-Automatik soll er sich mit glatten sechs Litern Diesel auf 100 Kilometern begnügen.

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Land Rover Freelander (2010)
Bild: Werk
Der TD4 mit Allradantrieb wurde ebenfalls überarbeitet und kann auch in der Variante mit 190 PS und in Kombination mit einer Sechsstufen-Automatik bestellt werden. Die Preise beginnen dann bei 36.400 Euro. Der Freelander SD4 (so nennt Land Rover die stärkere Version) mit automatischem Getriebe erledigt den Spurt von 0 auf 100 km/h in 9,5 Sekunden und erreicht ein Spitzentempo von 190 km/h. Der Verbrauch steigt dann auf sieben Liter. Mit 150 PS und Allrad kostet der Freelander 29.900 Euro. Einziger Benziner bleibt der 3,2-Liter-Reihensechser mit 233 PS, mit dem der Brite mindestens 38.000 Euro kostet. Immerhin erfüllt der Motor jetzt die Euro 5-Abgasnorm. Die optischen Neuerungen halten sich in Grenzen: Frontstoßfänger und Kühlergrill wurden aufgefrischt und mehr Karosserieteile lackiert. Dazu packt Land Rover optimierte Front- und Heckleuchten, neue Leichtmetallräder und neue Farben. Innen fällt die neue Armaturentafel ins Auge, wie üblich bei einem Facelift gibt es neue Stoffe und Farben für die Sitze.