Luftfilter-Vergleich

Luftfilter-Vergleich Luftfilter-Vergleich

Luftfilter-Vergleich

— 19.12.2003

Welchen nehmen?

Papier oder Baumwolle, Original oder Nachbau – wer den richtigen Filter findet, kann bei der Wartung sparen.

Sparpotenzial beim Filterwechsel

Wer kennt ihn nicht, den Blick auf die Inspektionsrechnung? Und dazu die Frage, die nur Profis beantworten können: War das alles notwendig? Gibt es da nicht noch Sparpotenzial? Keinesfalls sollten Sie an der Wartung knausern, denn so was rächt sich schnell. Doch bei einzelnen Positionen darf tatsächlich gegeizt werden – etwa beim Luftfilter.

Er ist so was wie die Nase des Motors, hier wird die zur Verbrennung in den Zylindern erforderliche Luft gereinigt. Verstopft er, steigt der Benzinverbrauch. Kommt Schmutz in den Motor, sind teure Schäden die Folge. Es hilft also nichts, ein Austausch ist regelmäßig erforderlich. Wann genau, sagt der Wartungsplan oder die Inspektionsanzeige des Bordcomputers.

Doch welcher Filter in das Gehäuse kommt, können Sie selbst bestimmen. Die Markenwerkstatt baut bei der Inspektion wieder einen Original-Filter ein. Die einzig richtige Entscheidung, wenn das Fahrzeug noch jung ist und bei Schäden ein Garantieanspruch besteht. Denn der könnte bei der Verwendung anderer Ersatzteile verloren gehen.

Selbst teuer kann sich rechnen

Dass nachgebaute Luftfilter den Luftmassenmesser zerstören, ist ein beliebtes Mechaniker-Märchen. Bei Baumwoll-Luftfiltern kann dies nur passieren, wenn er nicht korrekt mit Öl eingelassen wurde. Diese Filter bestehen aus mehreren Baumwoll-Lagen, die mit einem Spezialöl imprägniert wurden. Bei regelmäßiger Reinigung hält laut Hersteller K&N der Filter länger als das Auto. Alle 60.000 Kilometer steht eine Filterreinigung an. Und die kann jeder selbst machen.

Den billigsten Filter fanden wir bei ATU. Auch er besteht aus Papier, sollte erst nach Ablauf der Garantiezeit verwendet werden und punktet mit seinem Preis: 11 Euro für unseren Testwagen, einen Mercedes A 140. Das Stuttgarter Original-Teil ist mit 14,50 Euro etwas teurer. K&N ruft für den Baumwoll-Filter 60 Euro auf. Mehr als das Vierfache vom Originalteil klingt nach viel Geld, für Vielfahrer kann es sich dennoch rechnen. Wer bei seinem Auto alle 15.000 Kilometer den Filter wechseln muss, hat nach dem vierten, fünften Wechselintervall die Kosten eingespielt. Danach rechnet sich der K&N-Filter.

Welcher Filter für welchen Typ? Wenigfahrer mit Fahrzeugen, die älter als drei Jahre sind, werden mit dem ATU-Teil glücklich. Junge Fahrzeuge fahren mit dem Original-Ersatzteil am besten, Kilometerfresser sollten sich den K&N-Filter durchrechnen. Die Differenz steht in den nächsten Werkstattrechnungen.

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