Luxus-Sportler: Raritäten vom Sultan

BMW Nazca V12s BMW Nazca V12s

Luxus-Sportler: Raritäten vom Sultan

— 11.08.2011

Für Jäger und Sammler

Sammler von Sportwagen sollten aufhorchen: Der Luxushändler JamesList verkauft 21 Edel-Karossen. Angeblich stammen sie aus der Garage des Sultans von Brunei.

In grauer Vorzeit waren die Menschen Jäger und Sammler. Und es gibt sie immer noch, die Jäger und Sammler der Neuzeit. Während Otto Normal-Verbraucher Apps fürs Smartphone oder einfach nur Briefmarken hamstert, sammelt der Sultan von Brunei Autos. Es gibt verschiedene Schätzungen über das Ausmaß seiner automobilen Passion, aber zwischen 2500 und 5000 exklusive Luxus-Karossen und Supersportler gehören einem der reichsten Männer der Welt wohl schon. Das er viele seiner Nobel-Hobel noch nie gefahren hat, sollte Liebhaber edler Fahrzeuge aufhorchen lassen. Denn jetzt stehen 21 Autos zum Verkauf beim Auktionshaus JamesList, darunter so exklusive Raritäten wie einer von drei jemals gebauten BMW Nazca V12s oder einer von sieben Cizeta V16Ts.

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Wer 1,4 Millionen Euro übrig hat, kann sich einen Ferrari Enzo kaufen.

Allein elf Ferrari befinden sich in der Liste von JamesList, darunter ein Enzo als teuerstes Objekt der Begierde für 1,4 Millionen Euro. Schnäppchenjäger können sich mit einem Rolls-Rolls Phantom V von 1967 für 118.000 Euro trösten, in dem einst Queen Elizabeth II. ihre Runden drehen ließ. Doch die meisten der feilgebotenen Fahrzeuge spielen in einer ganz anderen Liga. So dürfte der BMW Nazca V12s mit mindestens 725.000 Euro veranschlagt werden. Dafür bekommt der Käufer den Prototypen mit 379 PS und einem von Alpina nachgeschärften V12 – Spitze rund 360 km/h – mit null Kilometern auf dem Tacho und kann sich als Erstbesitzer vermerken lassen, denn der Sultan von Brunei hat das Auto weder bewegt noch angemeldet. Auch der Cizeta V16Ts auf Lamborghini-Basis hat sicher seinen Reiz. Nummer sechs von sieben je gebauten Exemplaren mit 16 Zylindern ist ebenfalls noch nicht registriert, hat nur die Kilometer der Auslieferung auf dem Tacho und galt bei seinem Start 1991 als einer der schnellsten Straßenrenner der Welt. Den Preis gibt es – wie bei den meisten Autos auf der Liste – nur auf Anfrage. Und dass der Händler in Neuseeland sitzt, dürfte die Sache nicht erleichtern.

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