Maserati Quattroporte Facelift (2016): Vorstellung
Die neue Lust an der Zukunft

Nach vier Jahren frischt Maserati sein Flaggschiff Quattroporte innen und außen auf. Eine Renovierung mit ganz feinem Pinsel. Alle Infos!
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- Tomas Hirschberger
In Modefragen sollte man Italienern vertrauen. Und wenn die Stilberater von Maserati sagen, der Anzug des Quattroporte sitze noch einwandfrei, dann liegen sie damit sicherlich nicht ganz falsch. Das feine Flaggschiff mit dem Dreizack am Bug hat nach vier Jahren kaum etwas von seiner stillen Eleganz eingebüßt. Und doch gilt es, einige Altersflecken zu entfernen. Auch wenn Maserati jetzt vom "neuen Quattroporte" redet, setzten die Mannen aus Modena das Skalpell zum Facelift äußerst sensibel an. Sie folgen damit dem Credo, dass es der Viertürer in seiner über 50-jährigen Geschichte nie nötig hatte, mit schreiendem Design auf sich aufmerksam zu machen.
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So sehen wir vorne lediglich einen neuen Grill mit fetteren Chromstäben, der das Gesicht des Quattroporte eine Spur aggressiver erscheinen lässt. Darunter größere Lufteinlässe und ein kleiner Spoiler, wahlweise in "Piano-Black" oder Carbon. Am Hintern wurde der Italiener ebenfalls extrem behutsam geliftet, für den Laien sind die plastischen Eingriffe am Blech und der Spoilerstoßstange praktisch nicht identifizierbar. Die Änderungen am Body, vor allem aber neue, verschließbare Lamellen im Grill, sollen den cw-Wert etwas runtergeschraubt haben, was sich wiederum auf die Höchstgeschwindigkeit auswirkt. Die V8-Topversion mit 530 PS rennt laut Maserati nun – völlig sinnbefreite – 310 km/h, statt vorher 307 km/h. Unter dem eleganten Dress, das zu 60 Prozent aus Aluminium besteht, passiert deutlich mehr. Vorder- und Hinterachse wurden überarbeitet, um den schönsten Kurven dieser Welt mit noch mehr Sportsgeist zu begegnen. Zudem investierte Maserati in die Geräuschdämmung und trainierte der Achtgang-Automatik von ZF schnellere Schaltvorgänge an. Bei einer ersten Testfahrt zeigt sich bereits, dass die Maßnahmen durchaus spürbar sind. Gefühlt liegt die Fünfmeter-Limo noch satter auf der Straße und serviert auch die Gänge merklich spontaner.
Moderne Connectivity und neue Assistenten

Behutsames Facelift: Die Änderungen sind für den Laien kaum sichtbar. Die elegante Form bleibt.
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Zwei Ausstattungen: sportlich oder luxuriös?

Zukünftig gibt's zwei Ausstattungslinien: GranLusso für eine gediegene Note, GranSport für eine sportliche.
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