Mercedes G-Klasse: BA3 Final Edition und Edition Select — 05.05.2011

Die letzte Zugabe

Der kurze Mercedes G geht in Rente. Zum Abschied gibt es noch eine Sonderedition mit Chrompaket und AMG-Anbauteilen. Aber auch von der langen G-Klasse gibt es Neuigkeiten.

Nach 32 Jahren Bauzeit sagt die Kurzversion der Mercedes G-Klasse nun tatsächlich Servus. Zum Abschied will Mercedes den kernigen Zweitürer im letzten Produktionsjahr noch einmal so richtig feiern und schiebt ihn mit der Sonderedition BA3 Final Edition ins Rampenlicht. Selbstverständlich darf der Senior dabei schön auf dicke Hose machen. Zum Beispiel mit 18-Zoll-Alufelgen im Fünf-Doppelspeichen-Design, Metalliclackierung und AMG-Kotflügelverbreiterungen in Wagenfarbe. Ebenfalls aus dem AMG-Repertoire stammt der Kühlergrill mit Chromapplikationen. Auf den Trittbrettern und der Reserveradabdeckung prangt ein 3-D-Mercedes-Stern aus Edelstahl. Ebenfalls serienmäßig an Bord sind unter anderem ein elektrisches Schiebe-Hebe-Dach, eine Ultra-Schall-Rückfahrhilfe sowie eine Reifendruckkontrolle.

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Im Innenraum bietet die Final Edition klimatisierte Ledersitze, Chrom- und Walnussholz-Zierrat und eine Ambiente-Beleuchtung. In der Armauflage ist eine Komfort-Telefonie-Vorrichtung mit erweiterten Telefonfunktionen untergebracht. Als G 350BlueTEC kostet die BA3 Final Edition 90.511 Euro. Unter der Haube arbeitet in diesem Fall ein 211 PS starker Sechszylinder-Dieselmotor, der ein Drehmoment von 540 Newtonmeter zur Verfügung stellt. Der G 500 mit 5,5-Liter-V8-Benzinmotor, 388 PS und 530 Newtonmetern kostet 100.685 Euro.

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Die "Edition Select" fällt durch die zweifarbige Lackierung auf. Stoßstangen, AMG-Kotflügel und Außenspiegel glänzen immer schwarz.

Die lange Version der G-Klasse bleibt uns erhalten und feiert ihr Fortbestehen mit einem neuen Sondermodell für den G 500. Die "Edition Select" fällt optisch durch eine zweifarbige Lackierung auf. AMG-Kotflügelverbreiterung, Stoßstangen und Außenspiegel glänzen dabei immer in Schwarz Metallic. Die Hauptfarbe ist entweder weiß, silber, rot oder schwarz – in jedem Fall aber metallic. Auch die 18-Zoll-Alufelgen sind schwarz lackiert. Weitere optische Highlights setzt unter anderem eine AMG-Sportabgasanlage. Auch im Innenraum geht es in Gestalt der Polster zweifarbig zu. Alternativ steht auch schwarzes Leder zur Wahl. Ambientebeleuchtung, Chrom, Holzzierteile in Klavierlack sowie Leder auf Instrumententafel, Armauflagen, Türgriffen und Handbremshebel sorgen für edles Ambiente. Dasselbe Anliegen haben die beleuchteten Edelstahl-Einstiegsleisten mit Hersteller-Schriftzug sowie das Surround-Soundsystem mit 450 Watt und zwölf Hochleistungslautsprechern. Die Zusatzausstattung schlägt mit einem Aufpreis von 6.735 Euro zu Buche. Macht insgesamt also 104.779 Euro.

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Kommentare zum Artikel (7)

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Balsac
23.05.2011, 09:05Uhr

@abraham23 als DER Geländewagen wie du Ihn beschreibst ist er nicht, einer von den Geländewagen, ja, aber nicht der Beste, Einzigste oder wie auch immer. Stichwort Jeep Wrangler Rubicon ;)
Vorallem ein Geländewagen mit lackierten Stossfänger und Blinker in den Rückspiegel, na ja, weiss nicht, bei SUV ok ;)

Grüsse

@bronx
09.05.2011, 16:15Uhr

Mit der G-Klasse kannst du maximal in der Bronx vor brennenden Mülltonnen punkten. An allen anderen Orten ist dieses barocke Monster völlig daneben.
P.S.: Toleranz kommt nicht von toll. Toleranz gut und schön, aber man muss nicht jeden Schwachsinn mitmachen.

Taiga Wutz
09.05.2011, 11:52Uhr

Die Edition Select als 500er sieht hammermäßig gut aus und die Ausstattungsdetails gefallen mir auch sehr. Warum bekommt der 500er nicht auch den neuen V8 mit Turbo?

bronx.1965
07.05.2011, 00:23Uhr

@ Keule: Du hast nichts verstanden. Jedem sein Ding. Tolleranz ist gefragt. Hat aber offenbar nicht jeder.

abraham23
06.05.2011, 03:45Uhr

Was soll man da auch verbessern? Schlägt seit 30 Jahren jeden Konkurrenten im Vergleichstest und ist das einzige wirkliche Offroad-Auto mit Alltagsqualitäten. Da brauchts kein rundgelutschtes Cw-Wert Design und für eine G-Klasse musste sich noch nie jemand schämen. Meiner ist jetzt 14 Jahre alt und fährt wie am ersten Tag.

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