Mercedes: Hakenkreuz-Plakat

— 02.11.2012

Peinliche Plakat-Panne

Eine Fotomontage hat bei Mercedes in Hamburg für eine grobe Panne gesorgt. Auf Plakaten für eine Oldtimer-Ausstellung war ein Hakenkreuz zu sehen – darunter wurden "denkwürdige Ereignisse" gepriesen.



Peinliche Panne bei der Mercedes-Benz-Niederlassung Hamburg: Mittels einer Plakat-Aktion bewarb die Marke mit dem Stern eine Oldtimer-Ausstellung in ihren Räumen. Auf dem Plakat waren per Fotomontage neben diversen Klassikern auch das aktuelle und das historische Mercedes-Gebäude (erbaut 1930) zu sehen. Bei genauerem Betrachten, was Mercedes selbst augenscheinlich versäumt hatte, fiel ein Hakenkreuz im historischen Teil der Montage auf. Im Plakat-Text wurde auf "denkwürdige Ereignisse und Triumphe" der Vergangenheit hingewiesen. Es gelte, "ihnen zu huldigen und in schönen Erinnerungen zu schwelgen".

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Auf das Hakenkreuz aufmerksam gemacht, betrieb die Mercedes-Niederlassung Schadensbegrenzung. Telefonisch bat man die Aushangstellen drei Tage nach dem Aufhängen, das Nazi-Symbol auf den Plakaten manuell zu schwärzen. Später tauschten Mitarbeiter des traditionsreichen Betriebs die Plakate aus. Diese Mühe machte man sich bei den Einladungskarten nicht: Dort blieb das Hakenkreuz präsent. "Ein schlimmer Fehler, der durch nichts zu entschuldigen ist", sagte Mercedes Hamburg auf AUTO BILD-Nachfrage.

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