Mercedes MLC (2014): Vorschau UPDATE

Illustration Mercedes MLC (2014) Illustration Mercedes MLC (2014)

Mercedes MLC (2014): Vorschau UPDATE

— 26.07.2011

Das SUV-Coupé von Mercedes

Der Erfolg des BMW X6 zeigt Wirkung. Deshalb plant jetzt auch Mercedes ein SUV-Coupé nach dem Vorbild des BMW. Der Mercedes MLC soll 2014 an den Start gehen. Erste Bilder!

Normalerweise sind die Mercedes-Entscheider nicht für Schnellschüsse bekannt. Doch der Wagen mit der Projektnummer C166 durcheilte die Gremien im Rekordtempo. Angetrieben hat die Schwaben der Erfolg des BMW X6, an dem sich der MLC orientiert. Das anfangs belächelte SUV-Coupé findet pro Jahr zwischen 40.000 und 60.000 Abnehmer. Da kann und will Daimler nicht tatenlos zusehen. Der MLC baut auf der neuen M-Klasse auf. Das ist allerdings erst auf den zweiten Blick zu sehen, denn der C166 bekommt eine weitgehend eigenständige Karosserie. Flacher und sportlicher mit einem Schuss T-Modell-Funktionalität und einem Hauch CLS-Charme.

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Der MLC bietet hinten fast so viel Kopf- und Beinfreiheit wie die M-Klasse.

Anders als der X6 bietet der MLC hinten fast so viel Kopf- und Beinfreiheit wie die M-Klasse. Die Fondtüren sind auch unten breit genug, damit die hinten sitzenden Passagiere bequem ein- und aussteigen können. Vier Sitze und die von vorn bis hinten durchgehende Mittelkonsole vermitteln Businessclass-Komfort. Dem Kofferraum fehlt es zwar etwas an Höhe, aber dafür ist er ungewöhnlich variabel, leicht zu beladen und mit einem genialen Verstau- und Verzurrsystem gesegnet. Der MLC startet im Sommer 2014. Zu den Kennzeichen gehören eigenständige Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker, ein modifizierter Grill mit mehr Platz für die Sensoren der neuen Assistenzsysteme und ein sportlicheres Interieur mit zusätzlichen Komfort- und Infotainment-Features.

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Das Offroad-Paket ist für den MLC vermutlich ebenso tabu wie eine Aktivlenkung, wie sie für den X6 lieferbar ist. Stattdessen setzt Mercedes auf die komfortable Kombination aus Airmatic und adaptiven Dämpfern sowie auf den Wankausgleich Active Curve System, ähnlich dem Dynamic Drive von BMW. Bei den Motoren gibt sich der MLC ambitionierter als die M-Klasse. Der Vierzylinder entfällt, dafür glänzt der MLC mit einem neuen Dreiliter-V6-Biturbo, der 333 PS und 480 Nm mobilisiert. Eine Stufe darüber rangiert der doppelt aufgeladene 5,4-Liter-V8, 435 PS und 700 Nm. Noch mehr Power bietet die AMG-Variante: 544 PS und 800 Nm. Der X6 M ist zwar elf PS stärker, dafür fehlen ihm 120 Nm Drehmoment. Als einziger Diesel ist der Dreiliter-V6 mit 265 PS und 620 Nm im Programm. Die Preise des MLC dürften rund 4000 Euro über der M-Klasse liegen.
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Die exotische Mischung aus SUV, Kombi und Coupé hat durchaus ihren Reiz. Vor allem wenn sie eines Tages auch als Plug-in-Hybrid zu haben ist. Mit den zusätzlichen Elektromotoren gewöhnen die Entwickler den großen und schweren SUV-Coupés den großen Durst ab.

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