Chinese baut Mini-Lamborghini

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Mini-Lamborghini aus China

— 14.03.2014

Niedliche Lambo-Kopie aus China

Ein Chinese aus Zhengzhou hat seinem Enkel aus Altmetall ein Lamborghini Cabrio mit E-Motor gebaut – elektrische Flügeltüren inklusive.

Ein Großvater aus Zhengzhou (China) hat seinem Enkelsohn in Heimarbeit einen Lamborghini gebaut. Weil der Enkel des als "Alter Guo" bekannten Mannes nicht auf dem Gepäckträger eines Mopeds oder Fahrrads zur Schule gebracht werden sollte, kam es zu der skurrilen Konstruktion.

Im Vergleich zu einem Kleinwagen ist der nachgebaute Lambo eindeutig ein Spielzeug, der erwachsene Fahrer sitzt trotzdem bequem.

Innerhalb von sechs Monaten schweißte der ehemalige Bauer aus der Provinz Henan den Mini-Lambo in der heimischen Garage zusammen. Zwei weitere Kleinstwagen folgten, nachdem Familienmitglieder neugierig wurden. Die geschätzten Kosten pro Stück beliefen sich auf umgrechnet weniger als 600 Euro, weil der Hobby-Konstrukteur aus China nur gebrauchte und recycelte Teile verwendete. Die Stahlteile sind von Hand geschnitten, mit einer hydraulischen Presse geformt und geschweißt. Die Lamborghini-Abzeichen und Schriftzüge für Motorhaube, Heck und Lenkrad hat sich der coole Opa im Internet gekauft. Drei Knöpfe zieren das Lenkrad: Links und rechts für die Hupe, der mittlere Knopf schaltet zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang um.

Dieser Lamborghini ist vollelektrisch

Die funktionierenden LED-Heckleuchten sind keine Originalteile, der Lamborghini-Schriftzug hingegen schon.

Nicht nur der Antrieb des Autos, der aus Teilen von zwei Elektro-Mopeds besteht, ist elektrisch, auch die charakteristischen Flügeltüren und das regendichte Verdeck sind mit Strom betrieben. Der Lamborghini hat, ganz sportwagenuntypisch, sogar eine Anhängerkupplung. Den passenden Anhänger hat Guo natürlich auch selbst gebaut. Die örtliche Verkehrspolizei wurde durch den Medienrummel um das Fahrzeug auf den Plan gerufen: Es wurde mitgeteilt, dass der Lambo als Kinderspielzeug durchgeht, und von daher in Parks und verkehrsberuhigten Straßen gefahren werden darf. Bei einem Ausflug auf die Hauptstraßen der 8,5-Millionen-Stadt droht jedoch eine Geldstrafe. Kein Problem für Guo, der mit dem Sportwagen ohnehin nur seinen Enkel in die nahegelegene Schule fahren will.

Autor: Jonathan Blum

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