Nürburgring braucht Geld

Nürburgring braucht Geld

— 28.07.2011

Betteln beim Bund

Die privaten Betreiber des Nürburgrings betteln bei der Landesregierung Rheinland-Pfalz um Zuschüsse. Grund: Der 330 Millionen Euro teure Freizeitpark ist nicht ausgelastet.

Der Nürburgring rutscht tiefer in die Krise: Die vom Land Rheinland-Pfalz beauftragten privaten Betreiber der Rennstrecke, Jörg Lindner und Kai Richter, haben jetzt bei der Landesregierung um zusätzliches Geld gebeten. Hintergrund: Der mit 330 Millionen Euro Steuergeld gebaute Freizeitpark (Bild oben) ist nicht ausgelastet. Um die Veranstaltungshalle und Einkaufsmeile profitabel betreiben zu können, planen Richter und Lindner einen 27 Millionen Euro teuren Umbau – von dem das Land 20 Millionen übernehmen soll. Das jedoch lehnt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) ab. "Es ist kein weiterer finanzieller Zuschuss zum Nürburgring vorgesehen", ließ sie Richter und Lindner ausrichten. Damit dürfte es auch für den Formel-1-Grand-Prix in der Eifel eng werden. Die Veranstaltung in diesem Jahr hat ein Defizit von rund 13 Millionen verursacht. Die Betreiber des Rings wollen jetzt versuchen, beim Bund zusätzliche Mittel für die Formel 1 zu bekommen.

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