Opel Corsa-E-Forschungsfahrzeug
Kreatives E-Auto von Schaeffler

Drei Antriebsvarianten in einem Auto – das Ideenfahrzeug von Schaeffler macht es möglich. Was der Versuchsträger des Autozulieferers auf Basis eines Opel Corsa alles kann, lesen Sie hier.
- Stephan Bähnisch
Autozulieferer Schaeffler hat ein "Ideenfahrzeug" auf Basis eines Opel Corsa gebaut. Die Aggregate Verbrennungsmotor, Elektro-Zentralmotor sowie Radnabenmotoren (zwei Stück) können beliebig kombiniert werden. Das Projekt soll die vielen Möglichkeiten bei der Elektromobilität aufzeigen. Dementsprechend sind die verschiedenen Motoren-Elemente jeweils zuschaltbar und decken so eine große Bandbreite verschiedener Fahrzustände ab. Kleine Auswahl: Das Ideenauto kann im "klassischen" Betrieb mit Verbrennungsmotor fahren, als Parallel-Hybrid mit Benzin- und Elektro-Motor, als serieller Hybrid oder als E-Mobil mit vollelektrischem Antrieb.

Bild: Leica Camera AG
Der E-Motor von Schaeffler-Tochter IDAM leistet 75 PS und ist mit einer Zahnkette am automatisierten Schaltgetriebe angeflanscht. Die "eWheel-Drive" genannten Radnabenmotoren leisten ebenfalls jeweils 75 PS und haben ein unglaubliches Drehmoment von 530 Newtonmetern. Zusätzlich kann der Verbrennungsmotor sowohl das Fahrzeug antreiben als auch als Range-Extender (Reichweiten-Verlängerer) gekoppelt werden. Ein automatisiertes Schaltgetriebe von Schaeffler-Tochter LuK soll die Variationsmöglichkeiten im Versuchs-Corsa ebenfalls verbessern. Als Energiespeicher dient eine 16 kWh starke Litium-Ionen-Batterie, die sich sowohl über Rekuperation, den Range-Extender als auch über externe Stromversorgung (Plug-in-Hybrid) aufladen lässt. Schaeffler nutzt den Innovationsträger auch, um die Töchter INA, LuK, FAG sowie IDAM und AFT bei der Forschung zu vernetzen. In Serie gehen wird das "Ideenfahrzeug" in dieser Form nicht.
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