Pariser Autosalon 2010: Concept Car Citroën Lacoste

Concept Car Citroën Lacoste Concept Car Citroën Lacoste

Pariser Autosalon 2010: Concept Car Citroën Lacoste

— 22.09.2010

Der mit dem Krokodil

Citroën und die Modefirma Lacoste haben sich zusammengetan und ein Concept Car entworfen. Die "Vereinfachung des Automobils und Reduktion auf das Wesentliche" präsentiert sich auf dem Pariser Autosalon 2010.

Das Concept Car Citroën Lacoste zeigt: So sieht die neue Leichtigkeit bei Citroën aus. Die Karosserie des Konzepts ist rund und prall. Türen gibt es nicht. Die vorderen Sitze erklimmt man einfach durch tiefe Ausschnitte in der Seitenwand. Wer hinten sitzen will, kann bei Sascha Hehn aus der Schwarzwaldklinik in die Lehre gehen. Wer weiß, wie der Schönling sein Golf I Cabrio geentert hat, weiß auch, was er hier zu tun hat. Ein festes Dach wurde bei der der Zusammenarbeit von Citroën und der Modefirma Lacoste durch eine selbstaufblasende Variante ersetzt. Da ist das mit der Frische durchaus wörtlich zu nehmen. So sieht es auch Citroën: "Fahrten mit diesem Auto wecken zwangsläufig die Sinne, denn seine Insassen sind nicht in einer schützenden Hülle von der Welt abgeschnitten, sondern bewegen sich in einer Realität, in der alle Wahrnehmungen verstärkt werden."

Überblick: Die Stars auf dem Pariser Autosalon 2010

Citroën verspricht bewusstseinserweiternde Erfahrungen bei jeder Fahrt mit dem Concept Car.

Wer Regen und Wind so richtig spüren will, kann sogar noch die Windschutzscheibe umklappen. Der Hersteller verspricht zudem: "Mit diesem Auto erhält jede Fahrt die Bedeutung einer neuen, bewusstseinserweiternden Erfahrung. So wahrgenommen, wird die Welt noch schöner und eindrucksvoller." Oha, Autofahren mit der Wirkung halluzinogener Pilze. Deswegen sitzt unter der Haube auch nur ein Dreiliter-Benziner, denn "hier braucht es keinen starken Motor, der nur dazu verführt, schnell zu fahren, um beim Fahren etwas zu fühlen." Aber was hat das alles nun mit der Sport- und Modemarke Lacoste zu tun?

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Die Ornamente an den Rädern sollen an Golfbälle erinnern.

Einige Beispiele: Zum einen kann man sich den Kofferraum voller passend zum Auto designter Sportgeräte laden. Zierborten aus Piqué-Baumwollstoff an den Polsterstoffen sollen an die berühmten Polohemden der Marke erinnern. Haarscharf am Krokodil vorbei. Die Sitzpolster sind mit einem Baumwollstoff mit Tauwerk-Optik bezogen und sollen auf die typischen Strickbünde Bezug nehmen. Der eindrucksvollste Vergleich: "Die Schutzschilder, die sich an den Schwellern und Radläufen vorn und hinten nach oben erstrecken, lassen an Spitze und Ferse einer Sportschuhsohle denken und an die Abdrücke, die sie auf einem Ascheplatz hinterlässt." Schön, wenn sich jemand viele Gedanken macht.

Autor: Stephanie Kriebel

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