Pikes Peak Hillclimb 2009 — 22.07.2009

Monster bleibt ungeschlagen

Markus Grönholm scheiterte mit seinem 800 PS starken Ford Fiesta daran, den Streckenrekord von "Monster" Tajima im Suzuki SX4 am Pikes Peak zu unterbieten – der erneut gewann.

Marcus Grönholm hatte sich vorgenommen, am berühmten amerikanischen Pikes Peak einen neuen Rekord aufzustellen und als erster Pilot beim 19,99 Kilometer langen "Rennen in den Wolken" unter der Zehn-Minuten-Marke zu bleiben. Und die Rekordjagd des zweimaligen Rallyeweltmeisters begann auch mit zwei viel versprechenden Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag. Doch im Rennen wendete sich das Blatt. Grönholms 800 PS starker Ford Fiesta (2,0-Liter-Turbo) bekam für den eigentlichen "Hill Climb" extra noch einen neuen Motor verpasst. Zunächst lief es auch bestens, "Bosse" war mit sich und dem Handling seines Autos zufrieden. Aber fünf Kilometer vor dem Ziel in über 4.000 Metern Höhe streikte der Turbo.

Erneuter Sieger: Suzukis Sportchef Nobuhiro Tajima, genannt "das Monster", stürmte den Berg in 10.15,368 Minuten.

Grönholm schaffte es zwar, das Rennen zu beenden, doch seine Zeit von 11:28.963 Minuten reichte nur für Platz zwei in der "Unlimited Class". Jetzt plant Grönholm, 2010 einen neuen Anlauf am Pikes Peak zu starten. "Ich denke, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen müssen. Wir können es viel besser", sagte er. Auf alle Fälle war "Bosse" von der legendären, mit 156 Kurven gespickten Asphalt- und Schotterstrecke beeindruckt: "Ich kannte die Strecke aus dem berühmten Video mit Ari Vatanen und wollte schon immer einmal hier starten. Jetzt, wo ich den Pikes Peak selbst erleben durfte, kann ich sagen, dass er zu den größten Herausforderungen meiner Karriere gehört. Von solchen Veranstaltungen erzählst du noch deinen Enkelkindern."

Nur Zweiter: Trotz des über 800 PS starken Turbo-Fiesta mit Allrad-Antrieb musste sich Grönholm geschlagen geben.

Noch mehr Pech als Grönholm hatte sein Teamkollege Andreas Eriksson im zweiten Ford Fiesta. Der Schwede flog schon in der Anfangsphase des Rennens von der Piste und musste aufgeben. Bereits im Training am Donnerstag hatte sich Eriksson überschlagen. Gewonnen hat den "Pikes Peak Hill Climb" erneut der frühere Suzuki-WRC-Teamchef Nobuhiro "Monster" Tajima. Er konnte in seinem Suzuki SX4 (2,7-Liter-V6, 885 PS) aber seinen eigenen Rekord von 10:01.41 Sekunden nicht unterbieten. Die Sieg-Zeit des 59-jährigen Japaners lag diesmal bei 10:15.368 Minuten. Tajima hatte im unteren Abschnitt der Strecke mit einer dreckigen Piste und zu geringer Traktion zu kämpfen.

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Kommentare zum Artikel (11)

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tobi
24.07.2009, 11:27Uhr

schaut mal bei google nach wer noch bilder von fahrzeugen sucht. hab dein hyndai gefunden stefan.

gruss

tobi
24.07.2009, 11:23Uhr

ja wieso nur so kleine motore schau dir mal die autos an da passt kein größerer rein würd ich meinen. ein achtzylinder kann auch nicht so hochdrehen wiegt mehr usw. die autos verlieren im übriegen leistung um so hüher sie kommen da die luft dünner wird die die turbos brauchen.
suzuki hat auch viel erfahrung beim pikes peak die starten da bestimmt schon seid nem jahrzehnt. ford kommt wieder und dann mit mehr erfahrung.......

Eddi
24.07.2009, 09:18Uhr

Was heisst nicht Fair? In der offenen Klasse kann jeder nehmen was er für richtig hält. Der Ford hat aus technischer Sich so oder so keine Chance. Wenn er gewonnen hätte dann wohl eher wegen eines sehr guten Rally-Profipiloten. Während der Suzukifahrer der Motosportrchef der Rennabteilung von Suzuki ist. Deshalb 2x Hut ab für Suzuki

Patrick Eckert
23.07.2009, 22:50Uhr

Mhhh, 2,7 Liter gegen 2 Liter klingt auch nicht fair.
Warum überhaupt so kleine Motoren wenn die Klasse unlimited heisst?

Stefan
23.07.2009, 10:26Uhr

Schade keine Bilder vom Hyundai Genesis Coupe. Der beste Hecktriebler von ganz Pikes Peak mit Millen an Bord :(

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