Range Rover Evoque: Abstimmungsfahrt
Evoque auf Eis

Letzte Abstimmungsfahrten am Polarkreis für den kleinen Luxus-Range Evoque. Der will mehr sein als nur ein Designerstück, aber was hat er wirklich drauf? AUTO BILD hat es getestet.
- Sven Schulte-Rummel
Es ist kalt, saukalt. Minus 27 Grad, um genau zu sein. Ich stehe auf einem zugefrorenen See, knapp 50 Kilometer vor dem Polarkreis, und warte auf den ersten Range, den es auch mit Frontantrieb geben wird – ein Range wohlgemerkt. Die Fan-Gemeinde ist geschockt – und ich tiefgefroren. Endlich stoppt der neue Evoque direkt vor mir, keine Sekunde zu spät und gut geheizt wie kein Brite zuvor. Geht doch. Erster Eindruck nach dem Auftauen: Range-Rover-Stil im Mix mit der Konzernschwester Jaguar. Nicht unbedingt das Willkommen-zu-Hause-Gefühl, aber auch kein Suchspiel. Sämtliche Materialien fassen sich gut an, die belederten Schalensitze verdienen diesen Namen.
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Kauftipp: Wer Im Evoque in Reihe zwei Platz braucht, sollte den Fünftürer nehmen.
Bild: Thomas Starck
Effektiv und unauffällig wie ein englischer Butler arbeitet das "Terrain-Response-System". Dahinter steckt nichts anderes als eine flexible Allradtechnik, die über einen Drehschalter vier Fahrmodi bereithält: Wüste, Matsch, Straße oder eben Winter. Neben dem gefahrenen Turbo Si4 gibt es den Evoque noch mit 2,2-Liter-Diesel und 150 PS – als eD4 mit Frontantrieb und als TD4 mit Allrad (1800 Euro Aufpreis). Darüber rangiert der gleiche Common-Rail-Diesel mit 190 PS, Allradantrieb und dem Namenszug SD4 am Heck. Die Preise starten für den Fünftürer bei 33.100 Euro – dafür gibt es den 150-PS-Diesel und, wie erwähnt, erstmals Vorderradantrieb in einem Range. Zwei Türen weniger kosten beim Evoque 1000 Euro mehr – der Preis fürs Stylingprodukt. Verkaufsstart ist September 2011.
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