Battle der Algorithmen
Im Testauto "DevBot" können die Teams vom autonomen Rennwagen lernen.

Fahrerisches Können, Reaktionsvermögen – das spielt keine Rolle mehr, wenn die Rennwagen autonom auf der Strecke unterwegs sind. Es zählt nur noch, wer die besseren Algorithmen am Start hat. Fahrer, Instrumente, Pedale? Braucht's nicht mehr. Das klingt zwar schräg, wird aber 2017 Wirklichkeit: Dann nämlich soll die autonome Rennserie "Roborace" mit Rennen auf der ganzen Welt starten. Geplant sind Events unter anderem in Buenos Aires, Mexiko, Berlin, Moskau, Peking und in Malaysia. Das Auto dafür – optisch eine schräge Mischung aus Formel-1-Auto und Katamaran – hat Daniel Simon designt. Platz für einen Fahrer gibt es gar nicht erst, der Antrieb des "Roboracers" ist rein elektrisch.
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Offenbar haben sich bereits mehrere Teams für die neue Serie angemeldet. Sie können schon jetzt üben: mit dem Testwagen "DevBot". Anders als im "Roboracer", der komplett fahrerlos unterwegs ist, hat hier unter einer Kuppel ein (Mit-)fahrer Platz. Der aber mitnichten lenkt, sondern von dem Auto lernen soll. Um dann beim Race die besseren Algorithmen am Start zu haben.