Rückruf Audi A3 2.0 TDI

Rückruf Audi A3 2.0 TDI

— 17.02.2006

Zu schwungvoll

Eine herausspringende Feder kann die Kupplung von weltweit 73.000 Audi A3 abrauchen lassen. In Deutschland sind 12.000 Fahrzeuge betroffen.

Audi ordert weltweit rund 73.000 Fahrzeuge der A3-Baureihe (Drei- und Fünftürer) in die Werkstatt. In Deutschland sind 12.000 handgeschaltete A3 mit 2,0-TDI-Motor und einer Kupplung des Zulieferers LUK betroffen.

Grund des Rückrufs: Eine herausspringende Feder im Zweimassenschwungrad kann zu einem Totalschaden der Kupplung führen. Insgesamt werden vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 18.000 Halter mit Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Juni 2003 bis Dezember 2004 angeschrieben. Der Rundumschlag ist notwendig, da in der betreffenden Spanne auch Modelle mit Sachs-Kupplung vom Band rollten und eine Unterscheidung der beiden Zulieferteile erst auf der Hebebühne möglich ist. Der Tausch des Massenschwungrads in der Werkstatt dauert rund fünf Stunden.

Der bevorstehende Kapitalschaden an der Kupplung kündige sich nach Angaben eines Audi-Sprechers durch eine "gut wahrnehmbare Geräuschentwicklung" an. Der Wagen könne somit noch rechtzeitig abgestellt werden. Bei einer Weiterfahrt mache sich der Defekt durch Rauch aus dem Motorraum bemerkbar.

Autor: Jan Kriebel

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