Spyker B6 Venator
— 12.03.2013
Wie viel Artega steckt im Venator?
Spyker inszenierte auf dem 83. Genfer Autosalon mit dem B6 Venator Concept die eigene Wiedergeburt. Gerüchte besagen, dass der Venator auf dem Artega GT basiert – wir prüfen die Indizien.
Im Internet kursieren Gerüchte, dass der neue
Spyker B6 Venator auf der Basis des
Artega GT aufbaut. Wir prüfen das für Sie, fangen bei den großen Dingen an und enden bei den Details. Schon die Formensprache der beiden Modelle dient als erstes Indiz. Bei beiden Fahrzeugkonzepten handelt es sich um Mittelmotorsportwagen mit Heckantrieb.
Der Artega wird von einem 3,6-Liter-V6 angetrieben, der aus dem
VW Passat R36 stammt, auch im Venator soll ein 3,6-Liter-V6 für Vortrieb sorgen. Spyker hat sich über die Herkunft dieses Motors bisher nicht geäußert, die Spykermodelle seit 2001 fuhren mit dem 4,2-Liter-V8 von
Audi. Eine gewisse Nähe zum VW-Konzern besteht also.
Der Spyker ist nur zwei Millimeter breiter als der Artega GT, Außenspiegel und Türschlösser sind identisch.
Der Radstand des Artega wird mit 2460 Millimetern angegeben, der von Spyker mit "weniger als" 2500 Millimeter. Das Leergewicht des Artega beträgt 1285 Kilogramm, da bei Spyker noch nicht geklärt ist, welcher Motor verbaut wird, geben die Holländer das Leergewicht mit weniger als 1400 Kilo an. Der Spyker ist 33,7 Zentimeter länger als der Artega, aber nur zwei Millimeter breiter. Ein Artega-Kenner aus dem
Artega GT Forum hat uns zudem auf die folgenden Details aufmerksam gemacht: Außenspiegel und Türöffner sind identisch, die Türtafeln sind im Aufbau gleich, in beiden Fahrzeugen befindet sich die Handbremse links vom Fahrersitz. Sowohl Spyker als auch Paragon, der Original-Ersatzteillieferant für Artega, äußern sich nicht zu entsprechenden Anfragen.
In der Bildergalerie haben wir die beiden Autos für Sie gegenübergestellt.
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