Studie Audi Avantissimo

Studie Audi Avantissimo IAA 2001 Studie Audi Avantissimo IAA 2001

Studie Audi Avantissimo

— 19.02.2002

Das Audimaximum

Eine Luxus-Limousine als Kombi - geht das? Und wie! Audi zeigt im Avantissimo, wie der Edellaster der Zukunft aussehen könnte.

Audi A8 als Avant

Wenn die schönen Kombis Avant heißen, wie, bitte sehr, tauft Audi dann seine schönste Kombi-Fantasie? Antwort: "Avantissimo". Klingt leicht, ein bisschen italienisch und treibt ganz spielerisch den Avant-Gedanken auf die Spitze. Und die Spitze heißt: ein A8 als Kombi. Jawohl, ein A8. Ein Luxus-Auto, eines der Schiffe also, in denen der Besitzer hinten rechts sitzt, mit einem schnöden Laderaum?

Was wir uns bei der Mercedes S-Klasse und einem Siebener-BMW nie vorstellen könnten, erscheint bei Audis IAA-Studie völlig normal. Gelungen, schön. Der Avantissimo passt; so erfolgreich ist Audis Bild vom eleganten Kombi schon in die Köpfe gefahren. Wer das vornehm gestreckte Heck des 5,06-Meter-Riesen sieht, fragt sich, warum niemand vorher auf die Idee gekommen ist. Da hatten wohl alle ein Heck vorm Kopf.

Audi könnte das Risiko eingehen. Werden sie es tun? Ganz sicher ist sich Franz-Josef Paefgen nicht. "Der Aluminiumrahmen erlaubt uns, die Limousine hinten mit geringem Aufwand zu ändern", sagt der Audi-Chef. Reizen würde es die Ingolstädter schon; damit könnten sie in der Luxusklasse, wo sie bislang hinterherfahren, endlich einmal die Nase vorn haben.

4,2-Liter-V8 mit 430 PS

Die Nase vorn haben - das dürften sie auch mit dem Gesicht, das den künftigen A8 (erscheint Ende 2002) vorwegnimmt. Die Haube: prall statt protzig. Die Schultern: kräftig statt geschwollen. Die Kanten dort, wo sie hingehören. Wem der neue A4 Avant zu langweilig erscheint, der erkennt hier die spannenden Linien in Audis Zukunft.

Drinnen ist die Zukunft schon eingezogen. Unterm vierteiligen Glasdach sieht der Avantissimo aus, als hätte eine Nobel-Yacht am Schalthebel festgemacht. In den Schiffsplanken auf der Mittelkonsole ruhen Instrumente für Audis neue Multimedia-Welt (samt Monitoren in den Kopfstützen) und fürs Verbundglasdach, das auf Knopfdruck von Durchsichtig auf Dunkel schaltet. Elektrisch klappen auch die Hecktür auf, die Rücksitzlehnen nach vorne, der Ladeboden heraus - alles per Fernbedienung. Auf leichten Fingerkontakt startet der 4,2-Liter-V8 mit 430 PS, den wir demnächst im supersportlichen RS 6 wiedersehen.

"Der Avantissimo ist unsere Idealvorstellung vom Avant", meint Entwicklungsleiter Dr. Werner Mischke. Also bitte: Ideale sollten Wirklichkeit werden. Avanti, Avantissimo!

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