Swincar E-Spider

Swincar E-Spider: Vorstellung

— 07.08.2015

Im Spinnen-Auto über Stock und Stein

Drei Franzosen haben ein geländegängiges Elektrofahrzeug entwickelt, das wie eine Spinne auf Rädern daherkommt. Sein folgerichtiger Name: Swincar E-Spider.

Spinne? Sitzfahrrad? Bergziege? Gokart? Mondfahrzeug? Strandbuggy? Es ist eine wirklich skurrile Mischung, die ein neues Elektrofahrzeug aus Frankreich in sich vereint. Swincar E-Spider nennt sich das Gefährt, das seinen Fahrer scheinbar mühelos über Stock und Stein, durch Gräben und auf Anhöhen, auf Berghänge hinauf und wieder hinab trägt.

Bob Maddox: Lakestar und Co.

Eigenbauten: Bob Maddox Lakestar und Co. Eigenbauten: Bob Maddox Lakestar und Co. Eigenbauten: Bob Maddox Lakestar und Co.
Möglich machen es vier Radnaben-Elektromotoren mit jeweils ein bis 1,5 kW Leistung an den langen Auslegern (Betriebsdauer vier Stunden) und vor allem eine spezielle Gleichgewichtskonstruktion.

Spezielle Radaufhängungen und eine besondere Karosserie-Konstruktion machen das Swincar so beweglich.

Die Achsen sind oberhalb des Schwerpunktes angebracht, die vier gekrümmten Stangen besonders weit schwenkbar und die Radaufhängungen extrem beweglich, sodass das Swincar fast jede Unebenheit ausgleichen kann und der Fahrer fast immer in der Horizontalen bleibt. Gesteuert wird mit einem normalen Lenkrad (auch eine Allrad-Lenkung ist verfügbar), Gas gegeben und gebremst mit dort angebrachten Schaltwippen. Die Batterie mit wahlweise zwei, vier und sechs kWh Speicherkapazität sitzt unter den Beinen des Fahrers. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bei 45 km/h, doch Tempo spielt beim Bergkraxler eine eher untergeordnete Rolle.

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Erfunden haben das ohne Batterie gut 120 Kilo schwere Swincar der französische Tüftler Pascal Rambaud und seine Mitstreiter Jerome Arsac und Thierry Jammes von der Firma Mécanroc. Bis zur Serienreife dauerte es dabei fast acht Jahre. Auf den Markt kommen soll der E-Spider vermutlich noch 2015, der Preis dürfte zwischen 10.000 und 12.000 Euro für die Basisversion und die straßenzugelassene Version liegen. Laut Angaben von Mécanroc sind auch ein Zweisitzer und eine Version mit Joystick für Menschen mit Handicap in Planung.

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