Gestrandeter Pottwal in Belgien

Toter Pottwal liefert Energie

— 17.02.2012

Pottwal im Tank

Das Fett eines an Belgiens Nordseeküste gestrandeten Pottwals soll 50.000 Kilowattstunden Biostrom liefern. Damit könnte ein Nissan Leaf 365.000 Kilometer weit fahren.

Der Kadaver eines in Belgien gestrandeten Pottwals soll zu Biokraftstoff verarbeitet werden. Eine Spezialfirma will das Fett des 13 Meter langen und 25 Tonnen schweren Säugers zunächst schmelzen und reinigen, um es anschließend zu raffinieren. Der so gewonnene Biosprit wiederum soll 50.000 Kilowattstunden Strom erzeugen – genug, um beispielsweise mit einem Nissan Leaf 365.000 Kilometer weit zu fahren. Der Pottwal war am 8. Februar 2012 an der Küste des Seebades Knokke-Heist aus noch unbekannter Ursache gestrandet und nach mehrstündigem Todeskampf verendet. Die Tierschutzorganisation PETA kritisierte das Vorhaben und forderte eine angemessene Seebestattung des Tieres. Walkadaver stellten wichtige abgeschlossene Ökosysteme auf dem Meeresgrund dar.

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