Tracktest: BMW Z4 GT3
Donnerwetter, Z4!

Einen verregneteren Tag, um den 500 PS starken BMW Z4 GT3 auf der Rennstrecke zu testen, hätten wir uns kaum aussuchen können. Auf viel Respekt folgt die Überraschung: dank elektronischer Helfer trotzt er den Sturzbächen.
Wenn Petrus die Schleusen über der Eifel aufreißt, fließen hier weitaus mehr Flüsse als nur die Ahr. Allein auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings scheinen es schon tausende zu sein. Auf dem schnellen Bergab-Stück vor der 180-Grad-Kurve Müllenbach-Schleife kreuzt das wild gewordene Wasser wieder meinen Weg. Vierter Gang. Das Gaspedal fast voll runtergedrückt schieße ich im 500 PS starken BMW Z4 GT3 drauf zu. Augen zu geht nicht, durch muss ich trotzdem. Und das beim Verzögern! Bremse treten, den schwarzen Schaltknauf im Golfball-Gewand zweimal kräftig nach vorn drücken.
Der BMW Z4 GT3 setzt jede Bewegung am Lenkrad direkt um
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Mit Klimaanlage
Der Pilot hat es hier aber mit einem Hans Dampf für alle Pisten zu tun. Nicht nur für Sprintrennen wie im ADAC GT Masters, wo Schubert Motorsport antritt, ist der Z4 GT3 geeignet. Für Langstreckenrennen wie die 24 Stunden von Dubai gibt’s sogar eine Klimaanlage. Und das Gemisch kann wie in der F1 zum Spritsparen abgemagert werden. Taktik pur. Der Klang ist gigantisch. Vorn böse knurrend, hinten laut hämmernd fahre ich in meine letzte Runde. Der Z4 GT3 sorgt für ordentlich Donner. Und zwar bei jedem Wetter.
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