Väth CV25 CGI: Kurztest
Fast perfekte Illusion

Was aussieht wie ein getunter C 63 AMG, hat lediglich vier Zylinder unter der Haube: Der Väth C V25 CGI macht auf dicke Hose, verfügt aber über gerade mal 255 PS. Die, ehrlich gesagt, sogar genügen.
- Ben Arnold
C ist nicht gleich C. Das stellt fest, wer die AMG-Ausführung der Baureihe betrachtet. Das Topmodell verfügt nicht nur über eine andere Frontschürze, sondern auch über neue Kotflügel. Damit einher gehen mehr Außenlänge und eine breitere Spur. Veredler Väth schrecken die Differenzen nicht – er baut einen C 250 CGI um.
Karosserie/Qualität
AMG-Teile allein sind dem fränkischen Tuner nicht genug; er stattet das Auto zudem mit Anbauteilen aus Karbon aus. Frontlippe und Diffusor sehen hochwertig aus. Lediglich bei der Motorhaube könnte man die Passgenauigkeit bekritteln.
Fahrleistungen

Fahrfreude/Antrieb
Wer Büffelantritt und Gänsehautsound eines C 63 AMG erwartet, wird enttäuscht. Jenseits von derlei Erwartungshaltung steht jedoch ein positives Fazit. Die per Zusatzsteuergerät generierten 255 Gesamt-PS lassen sich nicht lumpen. Das erfreulich kräftig klingende Turboaggregat gibt alles – mickrigen 1,8 Litern Hubraum und träger Automatik zum Trotz.
Fahrwerk/Komfort

Preis/Kosten
Zwar gibt es für den Gesamtpreis des Väth C V25 einen echten C 63 AMG – sogar als Performance Plus. Rechnet man alle zusätzlichen Tuningmaßnahmen heraus, kommt der Umbau aber gar nicht mehr so teuer. Löblich: nur 0,4 Liter Mehrverbrauch gegenüber dem Serienfahrzeug (9,8 statt 9,4 Liter).
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