Verdacht: illegal finanzierte Poser-Fahrzeuge
CDU will Autoposer-Einkünfte prüfen

Einige Autoposer könnten ihre Luxusschlitten illegal finanziert haben. Das vermutet der Stadtparlamentarier Dennis Gladiator (CDU) aus Hamburg. Er fordert, ihre Einkunftsquellen zu prüfen.
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Daimler
- Julian Rabe
Der Hamburger Stadtparlamentarier Dennis Gladiator (CDU) will den Kampf gegen illegal getunte Fahrzeuge von Autoposern verschärfen. Gegenüber AUTO BILD äußerte der Politiker den Verdacht, einige der von der Soko Autoposer in der Hansestadt aus dem Verkehr gezogenen Fahrzeuge könnten illegal finanziert worden sein. Diesem Verdacht will Gladiator nachgehen und fordert die Behörden auf, solche Fälle zu überprüfen und gegebenenfalls strafrechtlich zu verfolgen. "Es ist kein Geheimnis, dass einzelne, gerade sehr junge Nutzer von Luxusfahrzeugen ihren Lebensunterhalt mit Straftaten finanzieren", sagte Gladiator. "Man sollte die neu geschaffenen Möglichkeiten zur strafrechtlichen Vermögensabschöpfung konsequent nutzen."
Neues Gesetz ermöglicht Beschlagnahme

Dennis Gladiator sitzt seit März 2011 für die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft.
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Soko Autoposer Hamburg: Beeindruckende Bilanz

Bei der Kontrolle verdächtiger Fahrzeuge geht die Soko Autoposer sehr genau vor.
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