VLN: Sportwagen

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— 04.10.2009

BMW M3 GT2 feiert Europapremiere

Bisher nur aus der ALMS bekannt, ging der BMW M3 GT2 erstmals auf der Nürburgring Nordschleife an den Start. Die Konkurrenz auf Audi R8 LMS und Porsche hatte prompt das Nachsehen.

Am Wochenende feierte der in der ALMS (amerikanische Le-Mans-Serie) bereits eingesetzte BMW M3 GT2 seine Europapremiere. Für BMW Motorsport setzte Schnitzer den Boliden in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) ein. Am Steuer: die beiden Werkspiloten Augusto Farfus und Jörg Müller. Bereits nach dem Qualifying, dass der BMW als Neunter beendete meinte Farfus begeistert: "Das Auto geht auf der Nordschleife richtig gut." Im Rennen ließen es die beiden Piloten dann richtig krachen und eroberten bis zur Halbzeit des 4-Stunden-Laufes die Führung. Weder die arrivierten Porsche, noch die starken Audi R8 LMS konnten dem BMW das Wasser reichen.

Schnitzer verzichtet auf den Rennsieg

Kraftvoll: Mit 485 PS schießt der Münchner Sportwagen durch die Grüne Hölle.

Allerdings beließ es Schnitzer mit der zwischenzeitlichen Führung und rief den M3 GT2 zu zusätzlichen Boxenstopps. Schließlich sollte der erste Einsatz als Test fungieren. Am Ende überließen sie Mamerow Racing mit dem Porsche 997 GT3 Cup S den Sieg vor Manthey Racing mit dem Porsche 997 GT3 RSR und Phoenix Racing mit dem Audi R8 LMS. Der BMW rangierte dahinter auf Platz vier vor dem zweiten Phoenix-Audi. In Sachen Rundenzeiten war der Münchener Bolide vorne dabei. Mit 8:19.882 Minuten drehte der BMW die drittschnellste Runde. Bereits in zwei Wochen wird der BMW M3 GT2 erneut in der Langstreckenmeisterschaft zu sehen sein. Dann greifen Dirk Müller und Andy Priaulx ins Lenkrad des 485-PS-Boliden. Wie es danach mit dem M3 GT2 weitergehen soll, verrät BMW bisher nicht. Denkbar ist unter anderem ein Einsatz beim 24-Stunden-Rennen 2010 auf dem Nürburgring. 

Reisebus mischt im Qualifying mit

Die größte Panne des Wochenendes passierte mit Ablauf des Qualifyings: Als die Zeit abgelaufen war und zahlreiche Wagen noch auf der letzten schnellen Runde um eine gute Platzierung kämpften, wurde ein kleiner Reisebus auf die Start- und Zielgeraden gelassen. Die Sightseeing-Tour war zwar angekündigt, wurde aber offensichtlich zu früh gestartet. Während Porsche, Audi und BMW mit Topspeed über den Zielstrich donnerten, zockelte der Bus mit etwa 40 bis 50 km/h knapp an der Boxenmauer vorbei. Glücklicherweise raste kein Rennwagen in den Bus, der am Ende der Boxenmauer auf den Randstreifen abbog. Streckensprecher Patrick Simon war fassungslos, meinte aber wenige Minuten später: "Der Bus muss leider disqualifiziert werden – der hatte keine Startnummer."

Autor: Martin Brock

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