Volvo V60: Panne bei Demonstration

Volvo S60: Panne bei Demonstration Volvo S60: Panne bei Demonstration

Volvo V60: Panne bei Demonstration

— 30.09.2010

Fußgängererkennung versagt

Erneute Panne bei Volvo: Wieder versagte bei einer Demonstration die Notbremsfunktion des Kollisions-Warnsystem. Bei zwölf Versuchen mit einem V60 wurde Dummy "Bob" drei Mal über den Haufen gefahren.

Die PR-Abteilung von Volvo macht in letzter Zeit ganz schön was mit. Erst im Mai 2010 ließ das neue Kollisions-Warnsystem mit Notbremsfunktion sowohl einen S60 als auch die Pressebetreuer der Schweden kläglich im Stich, als es bei einer Vorführung vor Journalisten seinen Dienst versagte: Vor den Augen der staunenden Journaille rauschte der S60 mit 30 km/h auf einen Lastwagenanhänger, vor dem er doch eigentlich selbsttätig anhalten sollte. Peinlich. Noch peinlicher ist allerdings, dass sich diese Nummer nun in ähnlicher Weise wiederholt hat. Bei einer Vorführung vor australischen Journalisten im italienischen Verona sollte ein mit der automatischen Notbremse bestückter V60 zeigen, dass er ohne Zutun seines Fahrers vor einem Dummy anhält. Gemeinerweise hatte man die Puppe auch noch personalisiert und sie auf den Namen Bob getauft.

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Nun, man kann sagen: Bob ist platt. Das Auto ignorierte ihn, semmelte ihn gnadenlos um. Ein Redakteur der Brisbane Times wurde Augenzeuge des neuerlichen Fiaskos und berichtet in der Online-Ausgabe des Blattes davon, wie ein Volvo-Mitarbeiter hastig einen 30 Meter hinter Bob geparktem Traktor die Schuld am Versagen des Systems gab. Er habe die Sensoren verwirrt. Insgesamt, so die Brisbane Times, peilten die Journalisten Bob mit dem V60 zwölf Mal an – und fuhren ihn dabei drei Mal über den Haufen. Bei zwei dieser Fälle reagierte das System zu spät, ein Mal überhaupt nicht. Eigentlich soll das Kollisions-Warnsystem mit automatischer Notbremsfunktion unvermittelt auf die Straße laufende Fußgänger erkennen. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 35 km/h sollen Kollisionen so vermieden werden – mit einem Reaktionsvermögen deutlich unterhalb der menschlichen Schrecksekunde. Eigentlich.

Autor: Stephanie Kriebel

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