Wer durch Baden-Württemberg und Bayern mäandernden Donau von der Quelle bis zur Landesgrenze nach Österreich folgt, hat im Anschluss garantiert viel zu erzählen. Denn am Weg liegen Schlösser, Burgen, uralte Wirtshäuser, Biergärten, traumhafte Mittelalterstädte und wilde Natur – ideal für die Wanderer und Rad-Enthusiasten unter den Campern. Zusätzlich hält der Fluss so einige Überraschungen bereit: Urlauber können sich an der Donauversickerung ansehen, wie ein totaler "Stromausfall" aussieht. Sie erfahren, was die Kelheimer unter "Barock Dunkel" verstehen, warum Dillingen den Vergleich mit Rom nicht scheuen muss und was es mit der seltsamen Zeitlupen-Baustelle von Messkirch auf sich hat. Viel Spaß bei der Donau-Tour im Reisemobil.

Donauquelle – Furtwangen

Wo entspringt die Donau? Furtwanger, St. Georgener und Donaueschinger sind sich da nicht so ganz einig. Furtwangen sieht sich als Hüterin der Donauquelle, weil hier die Breg entspringt, die 49 Kilometer flussabwärts mit der aus St. Georgen zulaufenden Brigach zusammenfließt und dann zur Donau wird. Die Breg führt allerdings deutlich mehr Wasser als die Brigach – weshalb sich die Furtwanger als legitime Eltern der Donau sehen. Allerdings beanspruchen auch die Donaueschinger die Donau-Elternschaft für sich. Denn hier, am Donauursprung, "küssen" sich Breg und Brigach und heißen fortan Donau. Zudem speisen auch noch mehrere Karstaufstoßquellen im Donaueschinger Schlosspark die junge Donau. Es ist kompliziert, die Donau hat viele Mütter und Väter. Wer sich einen Überblick über das Donau-Durcheinander verschaffen will, schaut am besten mal an den "Geburtsorten" der Donau in Donaueschingen vorbei. Oder in Furtwangen. Oder in St. Georgen …
Bregquelle: Neuweg 11, 78120 Furtwangen;
Brigachquelle: Hirzbauernhof, Obertal 10, 78112 St. Georgen;
Donauursprung: Brigachweg, 78166 Donaueschingen

Café an der Donau – Donaueschingen

Lage, Lage, Lage! Was für Immobilien im Allgemeinen gilt, hat auch für Gastro-Betriebe Gültigkeit. Schon deshalb ist "s'Café an der Donau" gegenüber manchem Konkurrenten im Vorteil. Die mit großen Sonnenschirmen verschattete Terrasse ist zum Fluss hin ausgerichtet, dem Gäste beim sachten Dahinfließen zusehen können, während sie ihren Kaffee einnehmen.
Weitere Wohnmobil-Stellplätze finden Sie auf pincamp.de
Neben bester Lage punktet das Café mit seiner hauseigenen Bäckerei, aus der die köstlich-frischen Backwaren fürs Frühstück kommen. Mittags serviert das Personal Herzhaftes wie Schnitzel mit Pommes, am Nachmittag wird's dann süß und "ortig". Wer will, kann sich hier ganztags umsorgen und verpflegen lassen – natürlich mit Flussblick.
Hüfinger Str. 7, 78166 Donaueschingen
Tel. 07 71-8 98 62 56
www.cafe-an-der-donau.de
Öffnungszeiten: Do.-Di. 9-18.30 Uhr

Donauuferpark Öhmdwiesen – Immendingen

Besucher des weitläufigen Donauuferparks können der Donau beim Verschwinden zusehen. Die Donauversickerung bei Immendingen hat etwas von einem gigantischen Zaubertrick, ist aber tatsächlich nur eine Laune der Natur. Östlich der Stadt wird der Fluss immer kleiner und kümmerlicher, bis er schließlich, nur 25 Kilometer westlich des Donauursprungs in Donaueschingen (Ziel 1), buchstäblich im Boden versinkt – totaler "Stromausfall"! Von dort aus fließt die Donau rund zwölf Kilometer unterirdisch weiter, bevor sie in Fridingen wie aus dem Nichts wieder auftaucht. Ein weltweit einzigartiges geologisches Phänomen, das mit dem weichen Kalkgestein im Untergrund zusammenhängt, durch den sich das Wasser seinen Weg bahnt.
Donauversickerung, 78194 Immendingen
Tel. 0 74 61-7 80 16 75
www.donauversickerung.de

Donaudurchbruch – Tuttlingen

Auf ihrem langen Weg vom Schwarzwald bis nach Passau (640 Kilometer) beziehungsweise bis zur Mündung ins Schwarze Meer (2857 Kilometer) muss die Donau etliche Hindernisse überwinden. Das erste ist die Schwäbische Alb bei Tuttlingen, die dem Fluss in die Quere kommt. Hier beginnt der spektakuläre, rund 14 Kilometer lange Donaudurchbruch durch die Schwäbische Alb. Das Durchbruchstal wird von riesenhaften Kalkfelsen eingerahmt, einige sind bis zu 200 Meter hoch. Der Durchbruch ist Teil eines nationalen Naturmonuments und eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns, das sich übrigens sehr gut per Rad erkunden lässt. Rund um Tuttlingen gibt es eine Reihe schöner Radwanderwege. Recht anspruchsvoll, aber auch sehr aussichtsreich, ist die 27-Kilometer-Tour von Tuttlingen nach Beuron mitten durch den Donaudurchbruch. Der Weg verläuft entlang der Albkante und hat herrliche Panoramen zu bieten, zum Beispiel vom Knopfmacherfelsen (Ziel 5). Auf dem Weg liegen die Burgruine Kallenberg und Schloss Bronnen. Die Tour zählt zu den schönsten im Naturpark, verlangt aber einige Kondition. Aber man kann ja Pausen machen.
Tourist-Info, Rathausstraße 1, 78532 Tuttlingen
Tel. 0 74 61-9 93 40
www.tuttlingen.de

Knopfmacherfelsen – Fridingen

Den vielleicht schönsten Blick auf die junge Donau, Kloster Beuron und Schloss Bronnen haben Wanderer vom Knopfmacherfelsen bei Fridingen. Der Sage nach soll hier im frühen 19. Jahrhundert des Nachts ein Knopfmacher mitsamt Pferd den Fels heruntergestürzt sein, daher der Name. Ross und Reiter wurden erst Wochen später gefunden. Ein ähnliches Schicksal wie das des armen Knopfmachers müssen Wanderer nicht fürchten. Der Felssporn überragt den Talboden zwar um gute 100 Meter, doch sind Wege und Aussichtspunkt gut gesichert. Eine ausgezeichnete Einkehrmöglichkeit bietet das nur wenige Schritte vom Aussichtspunkt entfernte Berghaus Knopfmacher mit deftigen schwäbischen Spezialitäten und guter Salatauswahl. Auch von hier aus ist die Aussicht grandios. Das gilt sowohl für die Terrasse als auch aus dem großzügig verglasten Innenbereich des Restaurants.
Knopfmacherfels, 78567 Fridingen, Infos: Schwäbischer Tourismusverband, Bismarckstr. 21, 72574 Bad Urach
Tel. 0 71 25- 93 93 00
www.schwaebischealb.de

Radfahren im Naturpark – Beuron

Das hübsche Dorf am Donauufer ist ein guter Ausgangs- und Zielpunkt für Radausflüge durch den Naturpark Obere Donau. Eine sehr schöne, flache Tour verläuft parallel zum Fluss über den gut ausgebauten Donauradweg Richtung Sigmaringen. Bis dorthin sind es rund 29 superschöne Donaukilometer, aber es spricht nichts dagegen, je nach Lust und Kondition früher umzukehren und alles von der anderen Seite aus zu betrachten – oder gleich von Beuron aus an der Donau entlang nach Hausen zu radeln. Eine Landkarte ist überflüssig, die Donau ist ja nicht zu übersehen. Der Fluss ist der perfekte Wegweiser – und Garant für eine recht flache, kräfteschonende Radstrecke.
Infos für Touren: Naturpark Obere Donau, Wolterstr. 16, 88631 Beuron
Tel. 0 74 66- 9 28 00
https://naturpark-obere-donau.de

Campus Galli – Messkirch

Wenn es ums Bauen geht, sind wir Deutschen nicht die schnellsten. Das bestätigt sich bei einem Besuch eines Waldstücks nördlich von Meßkirch. Dort entstehen eine Kathedrale und ein komplettes Dorf mit 50 Wohnhäusern. Die Planungen für das Klosterdorf begannen vor 1200 Jahren! Basis für das Bauprojekt ist der St. Galler Klosterplan, die früheste gezeichnete Darstellung eines Klosterbezirks. Alle Gebäude werden durch Muskelkraft errichtet, wie es im Mittelalter üblich war. Das Baumaterial wird auf Ochsenkarren herangeschafft, alle Häuser entstehen in reiner Handarbeit. Läuft alles glatt, wird das Klosterdorf um das Jahr 2052 fertig sein – nach dann 40 Jahren Bauzeit. Besucher können sich auf der Zeitlupen-Baustelle umsehen und auch gern selbst mit anpacken – es mangelt nicht an Arbeit. Bislang stehen auf dem Campus nur ein paar Handwerkerhütten. Ein sehr spannendes Langzeitprojekt.
Klosterbaustelle: Hackenberg 42 (an der B 313), 88605 Meßkirch
Tel. 0 75 75- 2 06 14 23
www.campus-galli.de

Kanutour – Hausen im Tal

Einfach mal treiben lassen … Bei einer Kanutour von Hausen nach Sigmaringen müssen Kanuten eigentlich nur ein wenig lenken, vor allem aber Geduld haben. Denn die Donau erledigt die meiste Arbeit. Das Kanu gleitet gemächlich stromabwärts, nach knapp 20 Kilometern und etwa sechs Stunden reiner Fahrzeit ist das Ziel erreicht. Unterwegs treiben die Kanuten sachte durch die herrliche Weißjura-Landschaft des schwäbischen Grand Canyons. Die Vegetation an den Hängen wechselt zwischen Bäumen und Reben, hier und da sind die Reste von Burgen zu sehen. Ganz großes Kino – in Zeitlupe.
Infos: Donautal Touristik, Kreenheinstetterstraße 11, 88631 Beuron
Tel. 0 75 79- 9 21 97 25
https://donautal-touristik.de
Preise Tagestour: 32 Euro (Erw.), 20 Euro (unter 15 J.)

Schwäbischer Grand Canyon – Sigmaringen

In der Schwäbischen Alb hat sich die Donau über die Jahrtausende ein tiefes Bett in den Kalkstein gefräst. Bis zu 150 Meter ragen hier schroffe, teils senkrechte Felswände gen Himmel. Die beeindruckende Landschaft des Oberen Donautals trägt denn auch den treffenden Beinamen "Schwäbischer Grand Canyon". Unterschied zum rot verstaubten US-"Vorbild": Die Donauschluchten sind wild bewachsen und herrlich grün. Von zahlreichen Aussichtspunkten haben Wanderer einen atemberaubenden Blick auf den Fluss, so zum Beispiel vom Teufelslochfelsen bei Sigmaringen. Wer auf dem Premiumwanderweg "Donaufelsengarten" unterwegs ist, kommt hier direkt vorbei. Quasi als Zugabe gibt’s weitere tolle Aussichten vom Rabenfelsen und der Burghalde.
Teufelslochfelsen, L 277, 72488 Sigmaringen-Gutenstein
Wander-Tipps und Infos zum "Schwäbischen Grand Canyon" bei der Tourist-Info
Fürst-Wilhelm-Straße 15, 72488 Sigmaringen
Tel. 0 75 71-10 62 24
www.tourismus-sigmaringen.de

Hohenzollernschloss – Sigmaringen

Zu einer Reise entlang der deutschen Donau zählt unbedingt auch eine Führung durch das Sigmaringer Stadtschloss der Hohenzollern. Es steht majestätisch auf dem 35 Meter hohen Schlossberg, einem in den Fluss ragenden Kalksporn, und ist noch heute in Besitz des Fürsten von Hohenzollern. Die Schlosstour führt durch eine Reihe original erhaltener Salons, durch prächtige Repräsentationsräume sowie die Ritter- und Waffenhalle. Hier sind rund 3000 Exponate (!) zu sehen, darunter Feuer- und Blankwaffen, Rüstungen und Helme aus sechs Jahrhunderten sowie seltene Kuriositäten wie ein Orgelgeschütz aus dem 15. Jahrhundert, gefertigt aus einem mit gusseisernen Rohren gespickten Holzbalken – ein mittelalterlicher Vorläufer des Maschinengewehrs. In Sachen Waffen waren die Menschen schon immer sehr erfinderisch. Neben solch gruseligen Exponaten lässt Besucher auch manch geschichtliches Detail erschauern. So war das Schloss kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs im September 1944 Zufluchtsort des mit den Nazis kollaborierenden französischen Vichy-Regimes. Ein kurzes, dunkles Kapitel in der langen Schlosshistorie. Heranrückende französische Truppen setzten dem Schlossspuk im April 1945 schließlich ein Ende.
Karl-Anton-Platz 8, 72488 Sigmaringen
Tel. 0 75 71-72 92 30
https://hohenzollern-schloss.de
Öffnungszeiten: tägl. 9.30-17.30 Uhr
Preise Führung: 15 Euro (Erw.), 13 Euro (erm.), 7 Euro (Kinder von 4 bis 17 Jahren), 40 Euro (Familien)

Blautopf – Blaubeuren

Vor 150 Millionen Jahren wogten die Wellen des Urmeeres über der Region, durch die sich heute die Donau windet. Der Ozean hinterließ Kalkgestein, das über die Jahrmillionen von Regenwasser ausgewaschen wurde. So entstanden unterirdische Risse, Klüfte und weitläufige Höhlensysteme wie der Blautopf. Leider ist die Höhle – eine bizarre Unterwasserwelt – für Besucher nicht zugänglich. Erst in den 1950ern gelang es Tauchern, das Labyrinth vollständig zu erkunden. Doch auch oberirdisch gibt es viel zu sehen, allem voran den Namensgeber des Höhlenlabyrinths, den Blautopftrichter. Der kreisrunde See liegt mitten im Laubwald, ist mit türkisblauem Wasser gefüllt und lässt sich auf einem kurzen Uferweg umrunden. Im Blautopfhaus daneben sind Höhlenpläne und Forschungsergebnisse zur unterirdischen Blautopfwelt einsehbar. Souvenirs gibt’s hier natürlich auch. Wem all das nicht reicht: In der Nähe von Blaubeuren liegen etliche besuchbare Höhlen, darunter die nur elf Kilometer entfernte Tiefenhöhle Laichingen (www.tiefenhoehle.de).
Blautopfhaus, Blautopfstraße 9, 89143 Blaubeuren
Tel. 0 73 44-92 10 27
https://blautopf.de

Fischer-und Gerberviertel – Ulm

Die uralten Kopfsteinpflastergassen des Ulmer Fischer- und Gerberviertels zählen zu den großen Attraktionen der Geburtsstadt Albert Einsteins. Das liegt nicht nur an den wunderschön gepflegten Fachwerkhäusern, sondern vor allem an den zwei Armen der Blau, die behäbig durch das Viertel plätschern. Hier und da verrichtet ein Mühlrad seine Arbeit, von den Dächern pfeifen die für Ulm typischen Spatzen. Viele Häuser ruhen auf uralten Pfahlfundamenten im Wasser. An manchen Stellen gab der weiche Grund über die Jahrhunderte etwas nach, was einige Häuser in Schräglage brachte. Sehr charmant anzusehen. Bestes Beispiel ist das "Schiefe Haus", ein Hotel an der Schwörhausgasse. Das alte Handwerkerviertel ist heute voll von Kunsthandwerksläden, Galerien, Boutiquen, gemütlichen Cafés und Bistos sowie teils gehobenen Restaurants mit Terrassen direkt am Wasser. Ein perfekter Ort, um sich ziellos treiben zu lassen.
Tourist-Info, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Tel. 07 31-1 61 28 30
www.ulm.de

Café Fräulein Berger – Ulm

Wer ist Fräulein Berger? Diese Frage können nur Nicht-Ulmer stellen. Denn in Ulm und um Ulm herum ist Fräulein Berger bestens bekannt. Und zwar als sehr stilvoll, schlicht-modern eingerichtetes Café. Hinter dem Café-Projekt stehen zwei "Bergers", und zwar Jessica Hengst und Jörg Hochberger, ein Fräulein Berger gibt es also gar nicht. Zu den Spezialitäten des Hauses zählt das Frühstück, wahlweise französisch als "Mademoiselle Berger", deftig-bayerisch mit Weizenbier und Weißwurst, mediterran mit Honigmelone und Parmaschinken oder vegan. Warum also nicht mal auswärts frühstücken? Man muss ja nicht immer die Polster im Reisemobil vollkrümeln.
Herrenkellergasse 14, 89073 Ulm
Tel. 07 31-60 28 89 33
www.fraeuleinberger.de
Öffnungszeiten: Mi.-Sa. 9-18, So. ab 10 Uhr

Legoland – Günzburg

Seit 1949 stellt das dänische Unternehmen Lego die gleichnamigen farbigen Kunststoffsteine her. Längst ist das genoppte Spielzeug Kult, mittlerweile sind Generationen mit Legosteinen aufgewachsen, haben damit kleine Häuser, Burgen oder Raumschiffe gebaut. Im Günzburger Legoland sind alle Bauten ein wenig größer als früher im Kinderzimmer. Dort stehen detailgetreue Teilnachbildungen großer Städte wie Hamburg oder Berlin im Maßstab 1:20, bedeutender Bauwerke wie Schloss Neuschwanstein oder ganze "Welten" wie das Land der Pharaonen, Little Asia oder das Land der Ritter. Doch hat der Park weit mehr zu bieten als Modelle aus Lego: Achter- oder Wildwasserbahn, Aussichtsturm, Wellenreiterspaß, eine Hafenrundfahrt im Mini-Boot, eine Lego-Auto-Fahrschule sowie etliche Spielplätze und Dutzende weitere Attraktionen. Ein Eldorado für Kinder. Mögliches Anschlussprogramm: Kaffee und Kuchen im längsten Freiluftcafé Schwabens, dem Günzburger Marktplatz.
Legoland-Allee 1, 89312 Günzburg
Tel. 0 82 21-2 57 35 50
www.legoland.de
Öffnungszeiten: April-November tägl. 10-18 Uhr, länger geöffnet in den Ferien und an Wochenenden, Preismodelle s. Internet

"Schwäbisches Rom". Dillingen

Was haben Dillingen und Rom gemeinsam? Die vielen, vielen Kirchtürme. Zählen wir mal durch: Die Große Kreisstadt an der Donau wird von knapp 20 Kirch- und Kapellentürmen überragt, nicht zu vergessen der Hiaslturm oder die Türme und Zinnen des Residenzschlosses. Rom hat zwar (angeblich) rund 900 Kirchen, aber gemessen an der Einwohnerzahl liegt Dillingen (knapp 20 000 Einwohner) bei der "Turm- und Kirchendichte“ klar vorn. Sagen zumindest die Dillinger, die ihre Stadt wegen der vielen Türme gern "schwäbisches Rom" nennen. Neben den Gotteshäusern punktet Dillingen mit besagtem altem Residenzschloss, prunkvollen Bauten wie der Oberen Apotheke, der Studienbibliothek oder dem Goldenen Saal der ehemaligen Jesuitenuniversität. Die vielen Sehenswürdigkeiten finden unmöglich auf einer Postkarte Platz! Dennoch haben nur relativ wenige Touristen Dillingen auf dem Zettel. Warum nur?
Tourist-Info, Königstraße 37/38, 89407 Dillingen
Tel. 0 90 71-5 42 10
www.dillingen-donau.de

Altstadtinsel Ried – Donauwörth

Bei der Fahrt entlang der Donau ist die alte Reichsstadt definitiv einen längeren Stopp wert. Und zwar wegen der verträumten, mittelalterlichen Altstadt, auch bekannt als Altstadtinsel Ried. Sie wird von der Wörnitz und der Kleinen Wörnitz umschlungen und war einst eine einfache Fischersiedlung, die dank ihrer Lage an einer wichtigen Handelsroute schnell wuchs und an Bedeutung gewann. Davon zeugen die historischen Gebäude an der Reichsstraße, darunter Rathaus, Tanzhaus, Fuggerhaus oder der Reichsstadtbrunnen. Und da ist dann auch noch der Mangoldfelsen, ein seltsamer Gesteinsbrocken inmitten der Altstadtinsel. Er verdankt seine Lage einem Meteoriteneinschlag vor etwa 14,5 Millionen Jahren. Das Ding aus einer anderen Welt katapultierte den irdischen Koloss rund 40 Kilometer weit bis Donauwörth. Gut, dass damals niemand hier wohnte.
Tourist-Info, Rathausgasse 1, 86609 Donauwörth
Tel. 09 06-78 91 51
www.donauwoerth.de

Audi museum mobile – Ingolstadt

Diese einzigartige Schatzkammer nennt sich fast schon zu schlicht und zu bescheiden „Audi museum mobile“ – obwohl der gläserne Tempel des Ingolstädter Fahrzeugherstellers eine ganze Riege außergewöhnlicher Meilensteine der Automobilgeschichte beherbergt. Hier stehen rund 100 Autos und Zweiräder der Marken Audi, Horch, DKW, Wanderer und NSU. In einem Technikbereich wird zudem die allgemeine Entwicklung des Automobils nachgezeichnet. Hinzu kommen originale Rennwagen, darunter der legendäre NSU-Rekordwagen. 1963 fuhr der stromlinienförmige Bolide auf den Bonneville Salt Flats die Meile bei fliegendem Start unter neun Sekunden. Der Rekord fiel jedoch schon wieder 1965. So ist das mit Rekorden, sie sind vergänglich. Dennoch brachte dieser 1963er-Rekord NSU Weltruhm ein.
Ettinger Str., 85045 Ingolstadt, Tel. 08 00-2 83 44 44
www.audi.de/audi-forum-ingolstadt/de/audi-museum-mobile
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-17, Sa. u. So. 10-16 Uhr
Preise: 5 Euro (Erw.), 2,50 Euro (Jugendliche 7-18 Jahre), 12 Euro (Familien)

Befreiungshalle – Kelheim

Die alten Baumeister Friedrich von Gärtner und Leo von Klenze verstanden sich ganz ausgezeichnet auf Bauten mit einer Extra-Portion Pathos. Das beweist das Architekten-Duo eindrucksvoll in Kelheim. Die Befreiungshalle, ein auf 18 Säulen ruhender Rundkuppelbau am Altmühlzufluss in die Donau, ist ein Meisterwerk des Historismus mit überdeutlichen Elementen aus der Antike. Von Gärtner lieferte 1842 die Pläne für den Bau und begleitete ihn bis zu seinem Tod 1847. Danach übernahm von Klenze, der die Pläne ergänzte und die Halle anno 1863 fertigstellte. Wer die kreisrunde Befreiungshalle betritt, kann nur tief beeindruckt sein von der 30 Meter hohen Kuppel, dem Bodenmosaik und den 34 Händchen haltenden Siegesgöttinnen, die die Besucher umzingeln. Zwischen den schneeweißen Göttinnenstatuen aus Marmor stehen 17 vergoldete Bronzetafeln, auf denen die Daten jeweils einer siegreichen Schlacht der Befreiungskriege gegen Napoleon eingraviert sind. Ein monumentaler Bau – übrigens mit gigantischer Akustik. Hin und wieder finden hier klassische Konzerte statt.
Befreiungshallestraße 3, 93309 Kelheim
Tel. 0 94 41-68 20 70
www.schloesser.bayern.de
Öffnungszeiten Sommer: tägl. 9-18 Uhr, im Winter kürzer, Preise: 5 Euro (Erw.), 4 Euro (erm.)

Kloster Weltenburg – Kelheim

Der Klosterkomplex an der Weltenburger Enge, gegründet anno 617, ist Heimat von sieben Benediktinermönchen. In seiner Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert lebten hier bis zu 80 Ordensbrüder. Ein einsames Leben führen die Mönche aber auch heute nicht. Denn pro Jahr kommen rund eine halbe Million Besucher, um sich die weltberühmte Asamkirche und die Klosterschenke anzusehen. Das Gotteshaus ist einer der wichtigsten barocken Sakralbauten des Kontinents, zu seinen Highlights zählen die atemberaubende Kuppel mit ovalem Deckenfresko, die kunstvoll verzierten Altäre und die erstaunliche, vom Sonnenstand abhängige Lichtinszenierung. In der Klosterschänke sind die in der ältesten Klosterbrauerei gebrauten Biere die unangefochtenen Stars, darunter preisgekrönter Stoff wie das Barock Dunkel. Der Kernbereich des Klosters ist nicht zu besichtigen, aber das macht gar nichts. Denn das schönste Fotomotiv ist sowieso die mächtige Klosterfassade. Von ihrer allerbesten Seite zeigt sie sich vom Aussichtspunkt Donaublick auf dem Frauenberg, alternativ vom Wieserkreuz oberhalb der Weltenburger Enge – oder ganz einfach vom anderen Donauufer.
Asamstraße 32, 93309 Kelheim
Tel. 0 94 41-20 40
www.kloster-weltenburg.de und www.klosterschenke-weltenburg.de
Öffnungszeiten s. Internet

Weisses Bräuhaus – Kelheim

Mehr bayerische Wirtshaustradition geht nicht: Das Weisse Bräuhaus, Bayerns älteste Weißbierbrauerei mit Restaurant und Biergarten, ist eine Art Pilgerstätte für Wirtshausromantiker und natürlich für Biertrinker. Seit mehr als 80 Jahren ist das Bräuhaus Heimat von "Schneider Weisse". Das Wirtshaus selbst ist aus dem 17. Jahrhundert, also deutlich älter, wie Besucher schon am historischen Gewölbe im Schankraum erkennen können. Highlight ist der Biergarten mit rund 300 Plätzen im Innenhof. Er fühlt sich dank der schneeweiß getünchten Wände und der gemauerten Rundbögen wie die Kulisse eines Tex-Mex-Western an – wären da nicht die rustikal-bayerischen Sitzgelegenheiten und die großen Schatten spendenden Sonnenschirme. Ein wunderbarer Ort für eine Nachmittagserfrischung oder ein gemütliches Abendessen.
Emil-Ott-Straße 3, 93309 Kelheim, Tel. 0 94 41-34 80
www.weissesbrauhaus-kelheim.de
Öffnungszeiten: Do.-Di. 10.30- 22.30, Mi. ab 17 Uhr

Welterbe-Altstadt – Regensburg

2006 hat die Unesco die dicht bebaute Regensburger Altstadt mit der Donauinsel Stadtamhof zum Weltkulturerbe erklärt. Die hohe Auszeichnung verdankt Bayerns viertgrößte Stadt (150.000 Einwohner) ihrem top erhaltenen historischen Kern aus dem 12. bis 14. Jahrhundert, als Regensburg zur europäischen Handelsmetropole und zu einem wichtigen politischen Zentrum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aufstieg. Das Welterbe-Ensemble umfasst eine Fläche von 183 Hektar und rund 1000 (!) Baudenkmäler. Dazu zählen beispielsweise Steinerne Brücke, die Reste der Porta Praetoria, Goldener Turm, Dom und Altes Rathaus. Angesichts der Fülle historischer Gebäude ist eine Führung durch die engen Altstadtgassen ratsam. Wer die Stadt auf eigene Faust erkundet, läuft womöglich an den schönsten Ecken vorbei.
Infos: Unesco Besucherzentrum Welterbe, Weiße-Lamm-Gasse 1, 93047 Regensburg
Tel. 09 41-5 07 54 10
www.regensburg.de

Historische Wurstkuchl – Regensburg

Die Anfänge der Würstlbraterei liegen im 12. Jahrhundert, seit immerhin 200 Jahren führt die Familie Schricker die historische Wurstkuchl (Wurstküche) an der Donau. Neben hausgemachten Bratwürstl vom Holzkohlegrill versorgen die Schrickers ihre Gäste mit Sauerkraut aus dem eigenen Gärkeller und Kartoffelgerichten wie deftiger Kartoffelsuppe. Serviert wird im einfachen Innenraum des kleinen Wirtshauses, im Sommer auch auf der Außenterrasse mit direktem Blick auf die Donau und die weltberühmte Steinerne Brücke. Im Mittelalter kehrten hier die Regensburger Steinmetze und Hafenarbeiter ein, heute schmaust ganz Regensburg in der kultigen Kuchl. Wer trotz des deftigen Essens noch etwas Platz im Magen hat, schließt die Mahlzeit in der Kuchenbar (www.kuchenbar-regensburg.de) mit einer süßen Leckerei ab. Das Café liegt nur wenige Verdauungsschritte von der Wurstkuchl entfernt und rundet das kulinarische Regensburg-Erlebnis mit 25 verschiedenen Süßbackwaren ab. Darunter sind Kreationen wie Himbeer-Weiße-Schokolade-Torte oder italienischer Nusskuchen.
Historische Wurstkuchl, Thundorferstr. 3, 93047 Regensburg
Tel. 09 41-46 62 10
www.wurstkuchl.de
Öffnungszeiten: tägl. 10-19 Uhr

Walhalla – Markt Donaustauf

Die monumentale Walhalla auf dem Bräuberg geht auf Ludwig I. von Bayern (1786-1868) zurück. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation anno 1806 ließ er einen Ruhmestempel mit umlaufenden Säulen nach dem Vorbild des Athener Parthenon zu Ehren herausragender deutschsprachiger Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur errichten. In dem 1842 fertiggestellten Erinnerungsbau sind mittlerweile Marmorbüsten von und Gedenktafeln für mehr als 190 bedeutende Personen zu sehen. Geehrt werden beispielsweise Karl der Große, Maria Theresia, Bismarck, Goethe, Schiller, Beethoven, Bach, Wagner und seit 2003 auch die NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl (1921-1943, von den Nazis ermordet). Eine Büste Ludwigs I. fehlt übrigens in der Walhalla: Der Bayern-König sah sich als Diener der deutschen Kultur und Geschichte. Die Walhalla sollte seinem Willen nach nur anderen gewidmet sein.
Walhallastraße 48, 93093 Donaustauf
Tel. 0 94 03-96 16 80
www.schloesser.bayern.de
Öffnungszeiten (Sommerhalbjahr): tägl. 9-18 Uhr
Preise: 5 Euro (Erw.), 4 Euro (erm.)

Gäubodenvolksfest – Straubing

Bayerns zweitgrößtes Volksfest ist mittlerweile mehr als zwei Jahrhunderte alt und entstand aus einem Landwirtschaftsfest. Daher auch der Name Gäubodenvolksfest. Das Wort "Gäuboden" bezeichnet das flache, sehr fruchtbare Land (Gäu) südlich der Donau. Doch der Name ist das Einzige, was noch an den Ursprung der Sause erinnert. Auf dem Festplatz geht es heutzutage um Spaß, Unterhaltung, Nervenkitzel, Blasmusik – und natürlich um Speis' und Trank. Die sieben Festzelte bieten 27.500 Sitzplätze, und auch rundherum tobt das Leben mit 130 Attraktionen und Fahrgeschäften sowie 60 festbegleitenden Kultur- und Sportveranstaltungen. Parallel läuft nebenan die Ostbayernschau, ein großes Shopping-Event in 16 Hallen plus Freigelände mit Kauftipps für Haushalt, Garten und Bauen. Das Gesamtpaket lockt jährlich rund 1,3 Millionen Besucher aus der ganzen Welt nach Straubing.
Festplatz Am Hagen, 94315 Straubing
Tel. 0 94 21-94 49 05 55
www.straubing.de
Termin: 8.-18. August 2025

Wirtshaus Weißbräu – Deggendorf

Wer echte bayerische Wirtshauskultur erleben will, geht in Deggendorf am besten ins Weißbräu. Hier gibt es Weißwurst, Weißbier – und einen der schönsten Biergärten der Region. Er bietet Platz für 150 Gäste, die im Schatten von Kastanienbäumen tafeln. Zu den Klassikern zählen deftige Gerichte wie Fleischpflanzerl, Schnitzel, Zwiebelrostbraten oder Currywurst sowie Schweinebraten mit Knödeln und Sauerkraut (14,90 Euro), der es in der Gegend zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Vom Handwerker bis zum Touristen lockt er viel Kundschaft in die Gaststube. Doch auch die Weißwurst hat im Weißbräu traditionell ihre Fans. Ehrensache, denn die Deggendorfer Wirtinnen-Legende Rosa Bayer, Gattin eines Metzgers, führte die Wirtschaft von 1951 an und erarbeitete sich schnell den Ruf einer Weißwurstgöttin. Noch heute sitzt Rosa auf einem Stuhl neben der Eingangstür – allerdings nur als lebensgroße Bronzefigur. Die Wirtin aus Fleisch und Blut starb bereits 1972.
Bräugasse 8, 94469 Deggendorf
Tel. 09 91- 34 46 71 11
www.zum-weissbraeu-deggendorf.de
Öffnungszeiten s. Internet

Altstadt – Passau

Residenzplatz mit Wittelsbacher Brunnen, Veste Oberhaus, Schaiblingsturm, Alte Residenz – und im protzig-barocken Dom St. Stephan flötet die größte Orgel der Welt: Passaus Altstadt ist eine einzige Ansammlung von Baudenkmälern. Aktuell sind es 764. Bei all der Altstadt-Pracht sollten Besucher aber auf keinen Fall die Höllgasse vergessen! Das schmale Sträßchen sieht schon wegen des bunt bemalten Kopfsteinpflasters und der genauso farbenfrohen mittelalterlichen Häuschen sehr einladend aus. Viele der Bewohner sind Künstlerinnen und Künstler. Rechts und links der Gasse wird in den Werkstätten gehämmert und gefeilt, gemalt und getöpfert. Souvenirs gibt’s direkt aus erster (Künstler-)Hand – alternativ auch aus den Galerien und kleinen Läden in der schmalen Gassenschlucht.
Tourist-Info, Rathausplatz 2, 94032 Passau
Tel. 08 51-39 66 10
www.tourismus.passau.de; Künstlervereinigung Höllgasse
Höllgasse 12, 94032 Passau, Tel. 01 60-4 66 46 97

Drei-Flüsse-Rundfahrt – Passau

Passau nennt sich selbstbewusst "bayerisches Venedig". Der Vergleich mag übertrieben sein, doch wie bei der italienischen Lagunenstadt spielt Wasser auch in Passau eine zentrale Rolle. Das fängt schon mit der einzigartigen Lage an: Mitten durch die Stadt fließt die Donau, die bei Hochwasser immer mal wieder in der Altstadt "vorbeischaut". Der Inn mündet südlich der Altstadt in die Donau, und die Ilz, Fluss Nummer drei, kommt von Norden und fließt gegenüber dem Inn in die Donau. Während 45-minütiger Donaurundfahrten lernen Stadttouristen die Universitätsstadt buchstäblich von einer anderen Seite kennen. Die Tour über die Passauer Lebensadern führt vorbei an bunten, nah am Wasser gebauten Wohnhäusern, das Ober- und Niederhaus und Kloster Mariahilf und mit Blick auf den Dom St. Stephan. Eine ganz besondere Stadtführung, wie sie sonst keine deutsche Stadt zu bieten hat.
Infos bei Donauschifffahrt
Höllgasse 26, 94032 Passau
Tel. 08 51-92 92 92
www.donauschifffahrt.eu
Preise: 15 Euro (Erw.), halber Fahrpreis bis einschl. 13 Jahre, Kinder bis einschl. 5 Jahre frei

Hier stehen Sie richtig an der deutschen Donau

Rosis Fremdenzimmer und Stellplätze
Hier am Rande des Schwarzwalds stehen Reisemobilisten mit herrlichem Ausblick und viel Ruhe. Neben der Pension gibt es zwölf videoüberwachte Übernachtungsstellplätze auf Schotter und Gras für Caravans und Reisemobile bis zehn Meter Länge. Der Platz steht von März bis Oktober zur Verfügung. Alles Nötige, was gebraucht wird, ist vorhanden: Es gibt Stromanschluss, Frischwasser sowie Grauwasserentsorgung und Entleerungsmöglichkeit für die Toilettenkassette. WLAN ist an der Rezeption und im Restaurant verfügbar. Zum Brutzeln auf dem Rost gibt es eine Grillstelle. Wer sich lieber kulinarisch verwöhnen lassen möchte, kann im hoteleigenen Restaurant speisen. Zum Frühstück können Brötchen bestellt werden. Hunde sind erlaubt. Im Preis von 20 Euro pro Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen plus Vierbeiner sind Strom, Wasser, Toilette, Dusche, Grauwasserentsorgung, Chemiekassettenentleerung, und Kurtaxe enthalten. Es kann reserviert werden. Bis in den Ort mit Hofladen und Gastronomie ist es nur ein kleiner Spaziergang. Der nächste Supermarkt ist fünf Kilometer entfernt. Bis zum Gasflaschentausch sind es sechs Kilometer. Ob Erholung oder Freizeitaktivität, für jeden ist etwas dabei: Angeln, Tennis, Radfahren und Wandern. Minigolf, Freibad und Golfplatz befinden sind in der Nähe.
Stumpenstr. 27
78052 Villingen-Schwenningen
Tel. 0 77 21-2 06 62 51
www.schwarzwald-donau.de; www.schwarzwald-tourismus.info
GPS-Daten: B 48.1040, L 8.4789;
48° 6' 14" N, 8° 28' 44" E
Öffnungszeiten: Anfang März bis Ende Oktober
Stellplätze: 12 Stellplätze, Strom inklusive
Preis: 20 Euro

Wohnmobil-Stellplatz an der Kirnach

Klein, aber fein: Am Ende einer Sackgasse und nur 200 Meter entfernt vom Ortskern in ruhiger, grüner Umgebung stehen 17 sternenförmig angeordnete Stellplätze das ganze Jahr über zur Verfügung. Die großzügigen Stellflächen auf Schotterrasen sind durch schmale Grünstreifen voneinander getrennt und von hohen Bäumen umgeben. Eine Besonderheit: Es gibt zusätzlich zwei barrierefreie Parzellen auf asphaltiertem Untergrund. Nur fünf Minuten zu Fuß gibt es einen Lebensmittelmarkt mit Backtheke sowie gastronomische Einrichtungen. Hunde sind an der Leine willkommen. Es gibt Stromversorgung am Stellplatz und einen separaten Servicebereich neben den Stellplätzen mit Ver- und Entsorgungsstation für Frischwasserentnahme und Entsorgung von Abwasser mit Bodeneinlass sowie Entleerungsmöglichkeit für die Toilettenkassette. Eine öffentliche Toilette befindet sich in der Nähe des Platzes. Die Anmeldung erfolgt in der Tourist-Info. In der Gebühr von 16 Euro pro Nacht im Wohnmobil mit zwei Personen sind Strom, Wasser, Entsorgung, Kurtaxe, WLAN und die Gästekarte mit freier Fahrt mit Bus und Bahn eingepreist. Schöne Wanderwege und gut ausgeschilderte Radtouren – im Winter Langlaufloipe -laden zudem zum Erkunden der Umgebung ein.
Rathausplatz
78089 Unterkirnach
Tel. 0 77 21-80 08 37
www.unterkirnach.de
GPS-Daten: B 48.0772, L 8.3671;
48° 4' 37" N, 8° 22' 1" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 19 Stellplätze, Strom inklusive
Preis: 16 Euro

Der Talhof

Ideal für Naturliebhaber: Am Bachlauf Fleckchen im Tal – zwischen Donau auf der einen Seite und steilen Felswänden auf der anderen – kann das Hotel auf vier Rädern auf einem der zehn überwiegend ebenen Stellplätze auf der Wiese parken. Allerdings ist der Platz nicht für Hunde zugelassen. Zur Ausstattung gehören Stromanschluss, Wasserversorgung und Entsorgung von Abwasser sowie Entleerungsmöglichkeit für das Chemie-WC. Duschen und WC sind vor Ort. Brötchenservice wird auf Anfrage angeboten. Am Grillplatz darf gebrutzelt werden. Pro Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen werden 18 Euro fällig. Darin sind Wasser und die Entsorgung eingepreist. Für 24 Stunden Strom kommen 6 Euro hinzu und weitere 6 Euro für die Nutzung der Sanitäranlagen.
Kurtaxe wird ab der zweiten Nacht mit 50 Cent pro Person berechnet. In der Nähe gibt es Bäcker und Metzger, bis zum nächsten Supermarkt in Fridingen sind es zehn Kilometer. Zu Fuß ist die nächste Haltestelle schnell zu erreichen. Auf die Jüngsten wartet einen Abenteuerspielplatz. Badespaß gibt es im Sommer in einem der Bäder, Fahrspaß auf einem der Dino Cars, Wandern und Radfahren sind weitere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Zweiräder können vor Ort ausgeliehen werden. Mit dem Kanu kann auf der Donau gepaddelt, es kann geangelt, im Kletterpark geklettert oder die Umgebung per pedes oder mit dem Rad erkundet werden. Tipp: Planen Sie einen Besuch in einer der faszinierenden Höhlen ein.
Talhof 2
88631 Beuron/Langenbrunn
Tel. 0 75 79-9 33 90 09
www.talhof-donautal.de
GPS-Daten: B 48.0701, L 9.0052;
48° 4' 12" N, 9° 0' 18" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 20 Stellplätze mit Strom (Strom: 6 Euro/24 Std.)
Preis: ab 18 Euro

Die Ölfreunde

Im Herzen des Naturparks Obere Donau liegt der kleine Stellplatz "Die Ölfreunde". Hier kann man beim jüngsten Ölmüller Deutschlands Rast machen. Am Waldrand in der Nähe der Donau direkt am Donauradweg gibt es auf dem gebührenpflichtigen, ruhigen Stellplatz ganzjährig Raum für bis zu zehn Wohnmobile. Der Untergrund ist überwiegend eben und geschottert (Bahngleise hinter dem Platz mit moderatem Zugverkehr). Zur Ausstattung gehören Stromversorgung und Frischwasserentnahmestelle. Entsorgungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Hunde sind erlaubt. Im Preis pro Nacht von 6 Euro für zwei Personen plus Vierbeiner im Wohnmobil sind Wasser und Kurtaxe eingepreist. Strom kostet pauschal 1 Euro am Tag. Die Bezahlung erfolgt in der Ölmühle. Der Hofladen vor Ort bietet neben verschiedenen regionalen Produkten ein breites Sortiment an Ölen. Bei ausgedehnten Wanderungen oder Radtouren kann man auf zahlreichen Wegen entlang der Donau durch den Naturpark streifen und schöne Ziele entdecken, u. a. die Donauversickerung. Kloster Beuron, Ruine Falkenstein oder Schloss Sigmaringen sind weitere Ausflugsmöglichkeiten. Wer lieber auf dem Wasser aktiv ist, kann auf der Donau Kanu fahren.
Donautalstr. 17
88631 Beuron/OT Thiergarten
Tel. 0 75 70-5 50, 0 75 70-6 66
www.dieoelfreunde.de
GPS-Daten: B 48.0861, L 9.0966;
48° 5' 9" N, 9° 5' 47" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 10 Stellplätze mit Strom (Strom: 1 Euro/Tag)
Preis: ab 6 Euro

Wohnmobilstellplatz am Donaubad

In der Zweilandstadt Ulm/Neu-Ulm zwischen Iller und Donau lohnt sich ein Stopp. Mitten in der Natur direkt am Donaubad stehen seit Beginn dieses Jahres nach Erweiterung des Platzes 95 Stellplätze zur Verfügung. Davon sind 85 Standard-Parzellen und zehn XL-Stellplätze. Der als Premium-Platz in der Region ausgezeichnete Stellplatz kann rund um die Uhr das ganze Jahr über angefahren werden. Hunde können mitreisen (Leinenpflicht). Für eine solide Ausstattung ist gesorgt: Es gibt Stromsäulen, WLAN, Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwas-seranlage, Entsorgung für Abwasser sowie Entleerungsmöglichkeit für das Chemie-WC. Im Servicecenter gibt es Auskünfte und Infomaterial.
Zudem steht dort eine Toilette kostenfrei zur Verfügung. Für das benachbarte Donau-Erlebnisbad mit Therme, das Freibad und die Eissportanlage erhalten Wohnmobilgäste Eintrittsvergünstigungen. Für die Nutzung der Duschen (2 Euro) und des gastronomischen Angebotes im Bistro und in der Eisdiele gibt es ebenfalls Rabatte. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet wird im Bistro angeboten. Brötchen für das Frühstück in den eigenen vier Wänden können auch bestellt werden. Die Preise sind nach Größe gestaffelt. Das Tagesticket für 24 Stunden für einen Standard-Stellplatz kostet 14 Euro. Für einen XL-Stellplatz werden 18 Euro berechnet. Die Entsorgung ist eingepreist. Für Strom kommt je Kilowattstunde 1 Euro hinzu. Wasser wird je 10 Liter mit 10 Cent abgerechnet. Die Innenstadt ist in wenigen Minuten mit dem Rad oder zu Fuß zu erreichen. Eine Bushaltestelle befindet sich in der Nähe. Freizeitangebote: Bummeln durch die Altstadt und über die Wochenmärkte, Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Welt oder Wandern und Radfahren an der Donau.
Öschweg 6
89231 Neu-Ulm
Tel. 07 31-9 85 99 20
www.donaubad.de/womo
GPS-Daten: B 48.3835, L 9.9860;
48° 23' 0" N, 9° 59' 9" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 95 Stellplätze mit Strom (1 Euro/kWh)
Preis: ab 14 Euro

Wohnmobilstellplatz Günzburg

Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden für einem Besuch im Legoland: Die Stadt Günzburg hat nicht nur für Familien einiges zu bieten. Naturliebhaber schätzen die schöne Umgebung des schwäbischen Donaumooses mit besonderer Fauna und Flora. Im Donau-Auwald neben dem Waldbad gibt es einen Unterschlupf für das rollende Eigenheim – nur 15 Minuten vom Zentrum entfernt, der ganzjährig rund um die Uhr angefahren werden kann. Die aktuelle Auslastung wird auf der Internet-seite angezeigt. Der beschrankte, von hohen Bäumen umgebene Platz bietet 43 ebene, geschotterte Standplätze – auch für Dickschiffe geeignet. Vor Ort gibt es Stromsäulen, Frischwasseranschluss, Entsorgung von Abwasser- und Fäkalientanks mit überfahrbarem Bodeneinlass sowie eine Entleerungsmöglichkeit für das Chemie-WC (im Winter eingeschränkt). WLAN ist teilweise verfügbar. Zwei Dusch- und Toilettenräume – auch für mobilitätseingeschränkte Gäste – bieten weiteren Komfort.
Vierbeiner sind erlaubt. Kiosk, Restaurant und Biergarten mit regionaler Küche direkt neben dem Waldbad können – auch ohne Badticket – besucht werden. Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs gibt es im 1,5 Kilometer entfernten Supermarkt. Freizeitangebote: Neben einem Tag im Legoland oder im Waldbad kann Minigolf gespielt werden. Zu Fuß oder auf zwei Rädern sind schöne Ausflüge zu empfehlen wie ein Bummel durch die Altstadt, Radeln auf dem Donauradweg zum Burgschloss Reisensburg oder zum Tiergarten Ulm. Die Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen und Hund kostet 14 Euro und wird am Parkscheinautomaten bezahlt. Darin sind die heiße Dusche, WLAN und die Entsorgung eingepreist. Strom wird mit 50 Cent je Kilowattstunde berechnet. Für 100 Liter Frischwasser kommt 1 Euro hinzu (plus 5 Euro Kaution für die Zugangskarte).
Heidenheimer Str. 6
89312 Günzburg
Tel. 0 82 21-3 67 16
www.wohnmobilstellplatz-guenzburg.de
GPS-Daten: B 48.4628, L 10.2694;
48° 27' 45" N, 10° 16' 9" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 43 Stellplätze mit Strom (Strom: 50 Cent/kWh)
Preis: 14 Euro

Parkplatz am Hallenbad

Der kostengünstige Wohnmobilstellplatz am südlichen Tor der Altstadt liegt auf einem Parkplatz neben dem Hallenbad und kann für maximal drei Übernachtungen ganzjährig genutzt werden. Es stehen unter Bäumen 13 ebene, gepflasterte Standflächen auf Rasengitter auf einem für Wohnmobile bis maximal acht Meter Länge ausgewiesenen Areal zur Verfügung. Der Platz punktet mit seiner zentralen Lage. In nur fünf Gehminuten ist man in der Fußgängerzone. Hinter dem Platz liegt ein kleiner Park. Zur Ausstattung gehören Stromversorgung, Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwasserversorgung und Entsorgungsmöglichkeit für Abwasser sowie ein Ausguss für die Toilettenkassette. Vierbeiner können mit an Bord sein. Grillen ist erlaubt. E-Ladesäulen sind vor Ort.
Im Hallenbad kann man seine Bahnen ziehen und sich in der Sauna entspannen. Bei einem Bummel durch die Stadt kann man die historische Altstadt mit Asam-Kirche besichtigen, Museen oder das Audi-Forum besuchen und vielfältige gastronomische Angebote nutzen. Vom Pfeifturm hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Der nächste Lebensmittelladen zur Selbstversorgung ist nur wenige Hundert Meter entfernt. Pro Tag im Wohnmobil mit zwei Personen inklusive Strom werden 6 Euro fällig. Für 80 Liter Frischwasser wird 1 Euro abgerechnet. Das Neue Schloss, der Klenzepark am Donau-Ufer und das Audi-Museum sind Tipps zur Freizeitgestaltung.
Jahnstraße
85049 Ingolstadt
Tel. 08 41-3 05 30 30
www.ingolstadt.de/ifg
GPS-Daten: B 48.7602, L 11.4203;
48° 45' 36" N, 11° 25' 13" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 13 Stellplätze, Strom inklusive
Preis: 6 Euro

Wohnmobilstellplatz Kaiser-Therme

Ruhig mit Ausblick auf das Bad und die unberührte Landschaft parken Wohnmobilisten hier. Die 34 Parzellen auf ebenem, geschottertem Untergrund sind von Hecken umgeben. 24 Plätze sind Standardstellplätze, zehn weitere Plätze sind für große Wohnmobile ausgelegt. Der ganzjährig geöffnete und nachts beleuchtete Platz bietet Stromversorgung, Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwasser und Entsorgung von Abwasser- und Fäkalientanks sowie einen Ausguss für die Toilettenkassette (Spül- und Trinkwasser sind getrennt). Die Ver- und Entsorgung ist im Winter außer Betrieb. Dusche und Toilette können in der Therme genutzt werden. WLAN ist verfügbar. Die Anfahrt ist rund um die Uhr möglich. Vom Stellplatz sind es nur ein paar Schritte zur Kaiser-Therme mit Saunawelt und Wellnessangeboten. Für kulinarische Genüsse sorgt die Cafeteria mit Snacks, Tagesgerichten, Kaffee und Kuchen.
In fünf Minuten zu Fuß ist man im Kurpark und mitten im Zentrum. Der nächste Supermarkt ist zwei Kilometer entfernt. Der Platz ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Er liegt direkt am Jurasteig, und von dort gelangt man zum Altmühltal-Panoramaweg. Radwanderer finden Touren entlang der Donau bis nach Kelheim und Regensburg. Die Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen plus Vierbeiner kostet 17 Euro zuzüglich 1,60 Euro Kurtaxe pro Person. Darin sind Strom und Entsorgung sowie die Nutzung der Duschen und Toiletten im Bad eingepreist. Für 100 Liter Wasser tanken kommt 1 Euro hinzu. Die Anmeldung ist zu den Öffnungszeiten im Bad möglich.
Kurallee 4
93077 Bad Abbach
Tel. 0 94 05-9 51 70
www.kaiser-therme.de
GPS-Daten: B 48.9274, L 12.0409;
48° 55' 38" N, 12° 2' 27" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 34 Plätze, Strom inklusive
Preis: 17 Euro zzgl. 1,60 Euro Kurtaxe p. P.

Stellplatz am Freibad

In Nachbarschaft zum Freibad am Volksfestplatz können Mobilisten ihr Fahrzeug abstellen. Der überwiegend ebene Stellplatz steht von Anfang April bis Ende September zur Verfügung und ist nachts beleuchtet. Die fünf großzügigen Stellplätze sind gepflastert und auch für Dickschiffe geeignet. Hunde können mitreisen. Zur Ausstattung des Platzes gehören Stromversorgung, Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwasserentnahmestelle und Entsorgungsmöglichkeit für Abwasser mit überfahrbarem Bodeneinlass sowie Ausguss für die Toilettenkassette. WLAN ist verfügbar. In den Sommermonaten stehen Duschen und öffentliche Toiletten zur Verfügung – auch für mobilitätseingeschränkte Gäste.
Nur wenige Schritte sind es zum mittelalterlichen Stadtplatz, zum Einkaufen und zur nächsten Gaststätte am Sportheim. In der Freizeit bieten sich Planschen und Schwimmen im Freibad an (im Preis enthalten). Auch Wanderungen und Radtouren auf dem gut ausgeschilderten Wegenetz können unternommen werden. Der Europapark Bayern-Böhmen und der Pilgerweg Via Nova, Lehrpfade, Museen sowie schöne Kirchen und Klöster bieten sich als Ziele an. Vom Bogenberg hat man eine herrliche Sicht über die Umgebung. Die Gebühr beträgt 15 Euro pro Wohnmobil mit zwei Personen. Für rund 400 Liter Wasser werden 2 Euro berechnet. Vier Stunden Strom kosten 2 Euro.
Kotaustraße 12
94327 Bogen
Tel. 0 94 22-50 52 41
0 94 22-50 51 15
www.bogen.de
GPS-Daten: B 48.9079, L 12.6874;
48° 54' 28" N, 12° 41' 14" E
Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September
Stellplätze: 5 Stellplätze mit Strom (Strom: 2 Euro/4 Std.)
Preis: 15 Euro

Mühlenhof

In den Auen umgeben von Wiesen und Wäldern in die Natur eintauchen: Am denkmalgeschützten Vierseithof gibt es von Anfang Mai bis Anfang September einen ruhigen Unterschlupf. Die drei Standplätze für Wohnmobile und Caravans befinden sich neben dem Fluss auf einer Wiese. Hunde können mitreisen. Zur praktischen Grundausstattung gehören Stromversorgung, Frischwasserentnahmestelle und Entleerungsmöglichkeit für mobile Tanks. Sanitäre Anlagen mit Dusche und Toilette befinden sich am Hof. Für die kleine Wäsche stehen Waschmaschine und Trockner zur Verfügung. Brötchen können bestellt werden (außer an Sonn-und Feiertagen). In der Freizeit kann geritten, geangelt, Tischtennis oder Boccia gespielt und Gokart gefahren werden.
Für Wanderer und Radler bieten sich zahlreiche Ausflugziele wie Schlösser, Glashütte oder Bergwerk in der Umgebung an. An ruhigen Plätzchen auf dem Hof, auf der Liegewiese, in der Sauna oder im Schwimmbad kann man die Seele baumeln lassen. Ein Spielplatz wartet auf die Jüngsten. Besonders kleine Gäste werden sich an der Vielzahl der Tiere erfreuen, die auch gestreichelt werden dürfen. Nach einem abwechslungsreichen Tag kann im Bierstübl bei einem erfrischenden Getränk der Tag ausklingen – oder man nutzt den Grillplatz. Das Grillgut dafür gibt es im Supermarkt im fünf Kilometer entfernten Ort. Für die Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen werden 32 Euro berechnet. Strom, Wasser, Entsorgung und die Nutzung der Sanitäranlagen sind eingepreist.
Knadlarn 2a
94496 Ortenburg
Tel. 0 85 41-87 10
www.muehlenhof-bruendl.de
GPS-Daten: B 48.5934, L 13.1932;
48° 35' 36" N, 13° 11' 35" E
Öffnungszeiten: 5. Mai bis 8. September
Stellplätze: 3 Stellplätze, Strom inklusive
Preis: 32 Euro

Freiraum Hundswinkler Hof

Zeit zum Entschleunigen: Eingebettet in die Landschaft von Salzweg bei Passau kann man auf dem familiengeführten Hof eine erholsame Verschnaufpause einlegen. Am Feldrand stehen auf einer Wiese drei naturnahe Stellplätze für Wohnmobile bis sieben Meter Länge und Caravans zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören Stromversorgung, Frischwasser und sanitäre Einrichtungen mit Dusche und Toilette sowie eine Waschmaschine. Entsorgungsmöglichkeiten gibt es allerdings nicht. Um Anfrage vorab wird gebeten. Es kann reserviert werden. Die Anfahrt ist das ganze Jahr über in der Zeit von 8 bis 18 Uhr möglich. Für die Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen werden 20 Euro fällig.
Darin sind Wasser, die heiße Dusche und die Toilettennutzung eingepreist. Strom wird mit 1 Euro je Kilowattstunde extra verrechnet. Der Hofladen bietet Eier und andere regionale Produkte. Beim Wandern, Tischtennis spielen, Baden und Entspannen am Pool sowie Radfahren lässt sich der Tag vielfältig gestalten. Fahrräder können ausgeliehen werden. Auf kleine Gäste warten Trampolin, Spielplatz mit Sandkasten und Karussell sowie Schafe, Hunde, Katzen und Meerschweinchen. Im Gemeinschaftsraum oder am Lagerfeuer kann man den Abend mit anderen Gästen verbringen. Hunde können mitreisen. Bis in den Ort mit Lebensmittelladen und Gastronomie sind es drei Kilometer. Schöne Ausflugsziele sind die Altstadt von Passau, die Triftsperre und die 208 Meter lange "Hänge"-Brücke über die Donau
Hundswinkl 1
94121 Salzweg
Tel. 0 85 01-87 49
www.hundswinkler-hof.de
GPS-Daten: B 48.6108, L 13.5085;
48° 36' 38" N, 13° 30' 30" E
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 2 Stellplätze mit Strom (Strom: 1 Euro/kWh)
Preis: 20 Euro