Wohnmobile: Kastenwagen-Vergleich
Kästen für alle Lebenslagen

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Auch im zweiten Teil unserer Kastenwagen-Übersicht glänzen die Hersteller mit einer Vielzahl verschiedener Grundrisse und Ausstattungen.
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Die Wohnmobil-Klasse der Kastenwagen brummt – und jeder Hersteller will dabei sein. Die Gründe für das rege Interesse liegen auf der Hand: Es ist zwar nichts für Feiglinge, aber theoretisch ist ein Kastenwagen auch als Erstwagen nutzbar. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Wohnmobilen ist die Optik und Stabilität. Die Fahrzeuge erscheinen wie aus einem Guss, sind näher dran am Pkw als Mobile mit Kabinenaufbauten. Klingt überzeugend? Im zweiten Teil unseres Vergleichs präsentieren wir Ihnen weitere interessante Vertreter dieser Zunft – von preisbewusst bist luxuriös. Stöbern Sie in den Bildergalerien nach ihrem Traummodell!
Im Überblick: Alles zum Thema Wohnmobile
Kastenwagen: Sechs Marken im Vergleich (Teil 2)

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Die Wohnmobil-Klasse der Kastenwagen floriert. AUTO BILD REISEMOBIL stellt insgesamt zwölf Hersteller vor. Sechs davon gab es im ersten Teil zu begutachten, jetzt geht es weiter mit Teil zwei unserer Übersicht: Los geht es mit Malibu. Die Tochtermarke des Reisemobilherstellers Carthago produziert ihre Kastenwagen ...
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... auf Fiat Ducato in Slowenien. Auf soliden Möbelbau und hohe Verarbeitungsqualität legt der Hersteller dabei besonderen Wert. Zur Wahl stehen zwei Radstände und vier Grundrisse.
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Im 600 DB 2 low ist die niedrige Betthöhe bemerkenswert, die mit nur 64 Zentimetern den Einstieg sehr erleichtert. Auf gleicher Höhe ...
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... liegt das untere Bett im 600 DSB 4, den es gegen Aufpreis auch mit sechs Schlafplätzen gibt.
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Die Kastenwagen von Malibu überzeugen mit vielen Details, wie etwa sowohl verschraubten wie verzapften Möbelteilen, einer schwenkbaren Toilette oder einem extratiefen Kleiderschrank.
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Die Malibu-Serienausstattung lässt sich durch Ausstattungspakete individuell erweitern. Der Bsispreis liegt bei 41.450 bis 44.850 Euro.
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2. HRZ: In Kleinserie oder ganz individuell baut HRZ seine Kastenwagen auf dem Sprinter von Mercedes (Basispreise: 59.980 bis 78.900 Euro). Gut die Hälfte aller Fahrzeuge rollt mit Allradantrieb aus der Produktion in Öhringen bei Heilbronn.
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Neben verschiedenen Grundrissen mit unterschiedlichsten Bettenkonstellationen stehen allein 200 Möbeldekore sowie 100 verschiedene Bodenbeläge zur Auswahl.
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Besonders stolz sind Hans-Ulrich und Rudolf Zenth ("HRZ") auf die absolut dichte, weil nahtfreie GFK-Duschkabine, die allerdings nicht in allen Modellen zur Serienausstattung gehört (Foto: Modell Toscana).
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Besonders viel Platz bietet der HRZ Star mit Hochdach und vier festen Schlafplätzen.
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Das Modell Joy bietet eine große Sitzgruppe im Heck, die zum Bett umbaubar ist.
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Mehr Bodenfreiheit, Allrad und Dieselheizung bietet der Freedom.
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3. Hymercar: Neben Teilintegrierten, Voll integrierten und Wohnwagen produziert Hymer auch Kastenwagen. Insgesamt sieben Modelle der Marke Hymercar sind im Programm, davon vier mit und drei ohne Bad (Basispreise von 39.900 bis 48.900 Euro). Der Serengeti (Foto) ist das neue, kompakte Einstiegsmodell mit Bad.
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Doch einige Reisemobilhalter wollen gar keine Nasszelle an Bord. Sie wünschen sich stattdessen – wie hier im Sydney Drive – mehr Stauraum, höhere Variabilität und damit größere Alltagstauglichkeit.
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Das Aufstelldach mit zwei Schlafplätzen zählt nur beim Sydney und Sydney Drive zur Serienausstattung.
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Modelle ohne Bad haben eine mobile Toilette unter dem Sitz.
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Die Modelle mit Bad verfügen über eine Gasheizung, die ohne Bad heizen mit Diesel. Airbags für Fahrer und Beifahrer sowie eine Klimaautomatik gehören serienmäßig dazu.
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4. La Strada: Zwei Baureihen stehen bei La Strada in Echtzell nahe Frankfurt/M. zur Wahl: sieben Avanti-Modelle auf Fiat Ducato sowie zwei Regent-Modelle auf Mercedes Sprinter. Beide Baureihen sind gegen Aufpreis auch mit Allradantrieb zu haben, wie hier der Regent S 4x4.
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Bis auf die Varianten Avanti EB, C und F sind alle La Strada Kastenwagen in der Sechs-Meter-Klasse angesiedelt, wie auch das Einstiegsmodell Avanti L ...
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... mit klassischem Grundriss (Foto). Im Avanti H und Avanti E können es sich die Reisenden auf einer großen Rundsitzgruppe im Heck gemütlich machen. Der Avanti EB hat an gleicher Stelle zwei Einzelbetten.
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Der Regent L unterscheidet sich vom Modell S (Foto) vor allem ...
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... durch das große Bad quer im Heck sowie das Doppelbett unter dem Hochdach.
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La Strada sieht sich als Qualitätsführer im Segment, und das hat auch seinen Preis: Bei 54.663 bis 71.471 Euro geht's los.
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5. Westfalia: Seit 1951 baut Westfalia VW-Transporter aus, seit 2011 auch Kastenwagen auf Fiat Ducato. Das Einstiegsmodell Amundsen (Foto) und der Columbus unterscheiden sich bei gleichem Radstand vor allem in der Ausstattung.
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Die Nomenklatur bei Westfalia ist leicht zu entschlüsseln: Nach dem Namen eines berühmten Entdeckers folgt die Fahrzeuglänge. Die Null am Ende – wie etwa beim Columbus 600 D – steht für ...
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... für eine Slideout-Küche mit besonders vielen Schubladen und einer Kühlbox, die Eins am Ende weist auf eine Gourmetküche mit großem Kühlschrank hin. Das D im Namen steht ...
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... für Doppelbett, ein E für Einzelbetten. Beide Baureihen werden in Rheda-Wiedenbrück gefertigt.
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Der Amundsen 540 (Foto) sowie die Columbus-Modelle verfügen über eine Dieselheizung. Die Basispreise bei Westfalia liegen zwischen 40.890 und 51.995 Euro.
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6. Weinsberg: Als Einstiegsmarke von Knaus-Tabbert glänzt Weinsberg mit niedrigen Preisen. Der CaraBus 541 MQ auf Fiat Ducato beispielsweise kostet mit einem Einstiegspreis von 36.290 Euro fast 5000 Euro weniger als der vergleichbare Knaus BoxStar und gut 3000 Euro weniger als das Einstiegsmodell der neuen Knaus-Baureihe BoxLife. Zusätzliches Sparpotenzial bieten ...
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... diverse Ausstattungspakete. Zur Wahl stehen drei Radstände und fünf relativ ähnliche Grundrisse. Der CaraBus 601 K und der CaraBus 601 MQH haben serienmäßig vier Schlafplätze, der CaraBus 631 ME hat die beliebten Einzelbetten im Heck. Ebenso wie die Kastenwagen der Konzernmarke Knaus kommen auch die Weinsberg-Modelle aus dem hochmodernen Kastenwagenwerk von Knaus in Ungarn.
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Kastenwagen: Sechs Marken im Vergleich

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Die Wohnmobil-Klasse der Kastenwagen brummt – und jeder Hersteller will dabei sein. Eine Übersicht: Da wäre zunächst EuroCaravaning – der Top-Ausstatter. Unter der Marke EuroCaravaning vertreibt InterCaravaning, Europas größte Caravaning-Händlergemeinschaft, seine VANTourer-Modelle 600 und 630 auf Fiat Ducato (ab 38.990 bzw. 43.900 Euro).
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Den 600er mit großem Bett quer im Heck, den 630er mit zwei Einzelbetten. Ins Modelljahr 2015 gehen beide mit Detailverbesserungen wie mehr Stauraum unterm Boden und einem größeren Kleiderschrank. So übersichtlich wie die Modellpalette sind auch die drei Ausstattungsvarianten Basic, Comfort und Prime. Schon die Basisversion hat u.a. Zentralverriegelung, ...
Bild: Horst Piezug

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... elektronische Wegfahrsperre und Servolenkung. Eine Klimaautomatik gehört ab der Comfort-Linie zur reichhaltigen Serienausstattung. Entsprechend kurz ist die Liste der möglichen Extrawünsche. Eine Hochdachversion oder ein kürzeres Einstiegsmodell sind nicht geplant. Gebaut werden beide VANTourer bei Knaus und unterscheiden sich bis auf Ausstattung und wenige funktionale Details vor allem bei Polsterstoffen und Möbeldekor.
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2. Hobby: der Newcomer. Die weltweite Nummer eins bei den Caravans macht sich zunehmend auf dem Wohnmobilmarkt breit. Seit Sommer 2014 produziert Hobby im schleswig-holsteinischen Fockbek auch die Kastenwagen-Familie Vantana auf Fiat Ducato (Basispreise von 38.500 bis 41.460 Euro). Die fünf angebotenen Modelle bieten jeweils zwei Schlafplätze plus Notbett. Das größte Doppelbett hat der Vantana K65T, ...
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... im K65 gibt es zwei Einzelbetten im Heck. Beliebte Extras wie ESP, ASR oder Hill Holder kosten Aufpreis, der beim Kauf des Vantana Chassis-Pakets aber geringer ausfällt. Außerdem gibt es noch ein Starter-Paket und ein LED-Lichtpaket. Serienmäßig an Bord hat jeder Vantana das Hobby CI-BUS-Bordmanagement. Damit lassen sich alle Geräte und Funktionen wie zum Beispiel die Heizung per Bedienpanel steuern.
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3. Adria: der Erfahrene. Mit der Erfahrung aus 50 Jahren Caravanbau, 33 Jahren Wohnmobil-Produktion und acht Grundrissen gehört Adria zu den Großen im Kastenwagen-Segment. Jüngster Typ in der Twin-Familie ist der 600 SP GiT (ab 39.199 Euro). Seine sportliche Optik ...
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... in Schwarz-Rot unterstreicht er mit einem 148 PS starken Basismotor.
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Nur das Einsteigermodell 500 S Titan (ab 36.299 Euro) hat die Innenausstattung in Grau- und Metallictönen statt des üblichen Holzdekors serienmäßig. Bei allen anderen Modellen kostet die Titan-Version Aufpreis.
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Ein Highlight im Adria-Programm: der Twin 640 SHX (ab 44.499 Euro) mit zwei vollwertigen Doppelbetten im Heckbereich. Für Paare empfiehlt sich der Twin 640 SLX (ab 42.599 Euro) mit zwei großen Einzelbetten im Heck. Sicherheits-Extras ...
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... wie ASR, ESP, Hill Holder und Beifahrerairbag gibt es ebenso wie eine Klimaanlage oder -automatik nur in verschiedenen Ausstattungspaketen. Ein Preisvorteil von bis zu 931 Euro im Paket "Komfort Plus" erleichtert die Entscheidung. Der Twin 540 SPT (im Bild) mit Heckbett und Raumbad kostet 36.699 Euro.
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4. Karmann: der Grundriss-König. Mit 19 Grundrissen, fünf Baureihen und vier Basisfahrzeugen bietet Karmann die größte Vielfalt bei den Kastenwagen. Günstigstes Modell ist der Davis Jump! 540 (ab 34.990 Euro), der Bestseller heißt Davis 590 (ab 40.990 Euro). Die größte Auswahl bietet die komfortbetonte Baureihe Dexter mit sechs Modellen. Der Dexter 550 (im Bild; Preis: ab 49.990 Euro) überrascht mit kompakter Länge und Hochdach.
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Ganz neu: der Dexter 590 (im Bild; ab 58.990 Euro) mit viel Platz für zwei Personen. Der Dexter 650 (ab 51.490 Euro) kommt mit U-förmiger Sitzgruppe im Heck und einem Hubbett darüber.
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Die Baureihe Dexter Go nutzt gleich drei verschiedene Modelle als Basisfahrzeug: Renault Master, Ford Transit und Fiat Ducato. Der Dexter Go! 600 (ab 38.990 Euro) hat eine Bar-Sitzgruppe für zwei an Bord. Der Dexter Go! 560 (Foto; ab 40.990 Euro) auf Basis des Ford Transit bietet mit 5,68 Meter Länge ein interessantes Zwischenmaß.
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Eine Sonderstellung nimmt der auf dem Renault Traffic basierende Colibri ein (ab 39.490 Euro). Auf nur fünf Meter Länge bietet er alles, was ein Reisemobil braucht, und dank Klappdach sogar vier Schlafplätze. Karmann baut seine Kastenwagen in Frankreich und Italien – gemeinsam mit den Trigano-Schwestermarken Challenger und Rollerteam.
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5. Pössl: der Marktführer. Insgesamt 15 Grundrisse verteilen sich hier auf zwei Baureihen: elf auf die D-Line und vier auf die H-Line mit Hochdach. Das Einsteigermodell Roadcamp auf Citroën Jumper startet bei 35.499 Euro, gegen Aufpreis gibt es wie bei jedem anderen Modell auch den Fiat Ducato als Basis. Besonders viel Wohnmobil fürs Geld bietet das Jubiläumsmodell 2WIN 25 Jahre (im Bild; ab 37.999 Euro). Es lockt ...
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... mit Raumbad, einem Kingsize-Bett im Heck, extragroßer Sitzgruppe und einem 138 Liter großen Kühlschrank.
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Das größte Heckbett seiner Klasse hat der D-Line Roadcruiser (im Bild; ab 40.499 Euro), im D-Line 4-Family L (ab 41.499 Euro) gibt es exklusiv eine L-förmige Sitzgruppe.
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Größtes und teuerstes Modell ist der sechs Meter lange 2 Win Vario mit Hochdach (ab 47.499 Euro). Sehr empfehlenswert ist das All-In-Ausstattungspaket, das die wichtigsten Extras zu einem besonders günstigen Komplettpreis bietet. Der Vario 545 kommt mit Etagenbett im Heck plus Hubbett. Preis: ab 46.499 Euro.
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Ein großes Raumbad im Heck bietet der Concorde Compact (ab 45.499 Euro). Pössl lässt die D-Line-Modelle ebenso wie die der Schwestermarke Globecar bei Dethleffs produzieren, die H-Line-Modelle kommen aus der Manufaktur im bayrischen Zellingen bei Würzburg.
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6. Knaus: der Verfolger. Bei Knaus, der Nummer zwei unter den Kastenwagen-Anbietern in Deutschland und Europa, stehen zehn verschiedene BoxStar-Grundrisse und vier Radstände auf Fiat Ducato zur Auswahl. Der BoxStar 540 Road 2 Be ist sogar noch 400 Euro günstiger als der kürzere City 500 (im Bild; ab 40.990 Euro).
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Die größte Auswahl gibt es bei den sechs 600er Modellen mit insgesamt vier unterschiedlichen Bettvarianten. Das beliebteste Modell heißt Street 600 (im Bild; ab 42.990 Euro). Im Familiy 600 und Solution 600 sind vier Schlafplätze plus Notbett serienmäßig.
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Das Topmodell Freeway 630 (ab 46.990 Euro) bietet dank langem Radstand und Hochdach besonders großzügige Platzverhältnisse. Zur Serienausstattung gehören bei Knaus ASR, ESP und Beifahrerairbag. Weitere Sicherheits- und Komfortextras lassen sich mit den sieben Ausstattungspaketen ergänzen. Alle Fahrzeuge laufen in Knaus' Kastenwagen-Werk in Ungarn vom Band.
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