24-h-Kartrennen in Köln 2016
Sieg für die Griesemann-Gruppe

Das 24-h-Kartrennen von Köln war auch 2016 wieder ein voller Erfolg bei Fahrern, Veranstaltern und Fans. Der Sieg ging diesmal an die Griesemann-Gruppe.
Bild: Björn Schüller
- Sönke Brederlow
Der Jubel nach der Zieldurchfahrt war riesig. Denn bei der neunten Teilnahme reichte es endlich zum Sieg: Die Griesemann-Gruppe hat das 24-h-Kartrennen von Köln gewonnen. Die Siegesserie des All Stars Team Urbat, das in den vergangenen vier Jahren den Gesamtsieg erzielen konnte, ist damit beendet. AVIA Racing und das Miss Blitz Team Urbat erreichten die Plätze zwei und drei und komplettierten somit das Podium. „Mir fehlen einfach die Worte“, jubelte Teamchef Georg Griesemann. „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, die sich sowohl auf der Strecke als auch bei den Boxenstopps keinerlei Fehler erlaubt hat. Das war der Schlüssel zu diesem großartigen Sieg.“

Jubel im Konfettiregen: Das Event war ein voller Erfolg
24-h-Kartrennen in Köln: Ein Marathon zum Saisonstart
Christopher Brück erzielte zwar die Pole-Position und führte das Rennen zu Beginn auch an. Doch im Laufe der Nacht fiel das Team, in dem unter anderem DTM-Star Christian Vietoris, ADAC GT Masters-Champion Luca Ludwig, GT3-Weltmeister Maro Engel und VLN-Pilot Dominik Brinkmann in Lenkrad griffen, auf die vierte Position zurück. „Die Konkurrenz ist einfach so stark bei diesem Rennen, dass bereits kleinste Fehler gravierende Ausmaße haben. Es hat in diesem Jahr einfach nicht sollen sein“, war Christopher Brück enttäuscht. Aber: Dem VLN-Profi gelang es immerhin noch, den Bahnrekord aus dem Jahr 2011 zu brechen und um eine Hundertstelsekunde auf 25,230 Sekunden zu verbessern. „Wir hätten uns natürlich weitaus mehr versprochen, aber so ist es Motorsport leider manchmal. Man gewinnt und verliert zusammen“, sagte Mercedes-DTM-Pilot Christian Vietoris, der nicht zum ersten Mal bei den 24 Stunden von Köln am Start war.

Auch DTM-Pilot Christian Vietoris fuhr in Köln mit
Und auch sonst war das Kartevent im Süden Kölns wieder einmal ein großer Erfolg. Rund 5.000 Besucher kamen an den Rhein, um den 104 Piloten in zwölf Teams die Daumen zu drücken. „Es war ein sehr spannendes 24-Stunden-Rennen mit hohem Zuschauerinteresse“, freute sich Organisator Günter Aberer. „Insgesamt haben alle zwölf Teams, egal wo sie am Ende gelandet sind, einen tollen Job gemacht. Vielen Dank auch noch einmal an alle Helfer, ohne die das Ganze in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.“
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