Horror-Unfall auf der Ardennenachterbahn in Spa: In der Startphase der 24 Stunden von Spa hat es heute (Samstag) heftig gekracht. Vier Autos waren in den Unfall verwickelt, zwei Fahrer mussten ins Krankenhaus. Ort des Crashs: die berühmt-berüchtigte Eau Rouge, in der 2019 Formel-2-Pilot Anthoine Hubert tödlich verunglückte.
Im TV wurde der Unfall nicht gezeigt. Videoaufnahmen der Streckenkameras zeigen aber, dass Jack Aitken (GB) im Emil-Frey-Lamborghini in der Bergaufpassage ausgangs Eau Rouge in den Reifenstapel kracht und ähnlich wie damals Hubert auf die Strecke zurückgeschleudert wird.
Dort erfasst ihn ausgerechnet Teamkollege Franck Perera (F) am Heck. Auch Kevin Estre (F) im Rutronik-Porsche und Davide Rigon (I) im Iron-Lynx-Ferrari werden in den Unfall verwickelt.
Glück im Unglück hatten Estre und Perera: Beide konnten das Streckenhospital nach einem Check wieder verlassen. Rigon und Aitken kamen ins Krankenhaus, sollen aber nicht lebensgefährlich verletzt worden sein. Ein Wunder, denn vom Lamborghini ist nur die Sicherheitszelle übrig.

Immer wieder heftige Unfälle in Spa

Bereits 2014 mussten die 24 Stunden von Spa wegen einiger schwerer Unfälle an gleicher Stelle abgebrochen werden. Dieses Mal wurde das Feld mit einer Gelbphase eingebremst.
Der Langstreckenklassiker in Belgien gehört zur GT World Challenge und zur Intercontinental GT Challenge. Es nehmen ausschließlich GT3-Supersportwagen teil, allerdings in vier unterschiedlichen Klassen. Aus deutscher Sicht sind unter anderem Timo Glock im BMW M6 GT3 oder Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 am Start. Audi-Star René Rast fährt 2021 nicht, weil ihm das Rennen zu gefährlich geworden ist.
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